Sabina Bockemühl

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Die Künstlerin Sabina Bockemühl in ihrem Atelier in Murnau.
Sabina Bockemühl zusammen mit der Schauspielerin Jutta Speidel, die sie auch porträtiert hat.

Sabina Bockemühl (* 12. März 1966 in Solingen) ist eine deutsche Künstlerin und Malerin. Der Öffentlichkeit wurde Bockemühl vor allem durch Porträts Prominenter bekannt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bockemühl wurde als zweite Tochter des Malers und Glaskünstlers Hans-Jürgen Richartz geboren. Einer ihrer ersten Förderer war der Kunstlehrer und Galerist Georg W. Michels. Nach dem Abitur widmete sich Sabina Bockemühl ganz der Malerei.

Ihre Ausbildung absolvierte Bockemühl in Trier, Münster und Barcelona bei Markus Lüpertz, Elvira Bach, Xenia Hausner und Hetty Krist. In den Jahren 1990/91 absolvierte sie ein Studium der Porträtmalerei bei dem Bildhauer und Porträtmaler Ricci von Riggenbach.[1] Außerdem lernte Sabina Bockemühl bei dem Designer Dieter Sieger auf Schloss Harkotten im Münsterland. Studienaufenthalte in den USA und Spanien, sowie eine Ausbildung in Wandmalerei, Trompe l‘oeil und Fassadenmalerei folgten.[2]

Das „Gelbe Haus“ in Murnau

Ihr erstes Atelier gründete Bockemühl im Jahr 1990. Seit 2002 arbeitet sie in Murnau am Staffelsee. Dort hat sie im „Gelben Haus“ ihr Atelier und eine Malakademie.[3]

Bockemühl ist seit 1997 Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler München, davor in Wuppertal.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bockemühl verbindet eine neoexpressionistische Stilrichtung mit Einflüssen der Pop Art. Sie malt fast ausschließlich großformatige Werke in intensiven Farben. Die Arbeiten entstehen aus zahlreichen Farbschichten, die sie nacheinander aufträgt, und durch die Einarbeitung von verschiedenen Materialien, die eine Dreidimensionalität in den Bildern suggerieren.

Ein Werk von Sabina Bockemühl aus der Serie „Idole“ aus dem Jahre 2020: Frida stays forever

Bekannt wurde Bockemühl vor allem durch ihre Bilder, die Geschichten von Persönlichkeiten erzählen und Porträts von Prominenten wie Veronica Ferres, Mario Adorf, Maria Furtwängler, Hannelore Elsner und Roger Cicero.[4]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppenausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kunst in bunter Vielfalt. Abgerufen am 26. April 2019.
  2. Vita | Sabina Bockemühl. Abgerufen am 26. April 2019 (deutsch).
  3. Sylvia Böhm-Haimerl Tutzing: Warmer Regen. In: sueddeutsche.de. 7. Juli 2017, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 26. April 2019]).
  4. Philipp Müller: Solingerin porträtiert Prominente. Abgerufen am 26. Oktober 2018.
  5. Liane Rapp: "Die Kunst der klaren Haltung" im Solinger Kunstmuseum. Abgerufen am 12. April 2019.
  6. Farbgewaltige Gemälde leuchtender weiblicher Vorbilder. In: KulturVision aktuell. 31. März 2016, abgerufen am 12. April 2019 (deutsch).
  7. Museum für zeitgenössische Kunst Diether Kunerth | Sabina Bockemühl. Abgerufen am 12. April 2019.