Samira El Ouassil

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Samira El Ouassil (* 21. November 1985 in München) (andere, jedoch falsche Schreibweise: Samira El Quassil[1][2]) ist eine deutsche Schauspielerin und Politikerin (Die PARTEI). Sie war Spitzenkandidatin der PARTEI im Bundestagswahlkampf 2009.

Vita[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

El Ouassil ist die Tochter eines Marokkaners und einer Deutsch-Amerikanerin. Nach dem Abitur auf der deutsch-französischen Schule studierte sie Kommunikationswissenschaft mit Nebenfach Neue Deutsche Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München und erwarb ihren Bachelor und Master. Während ihrer Studienzeit hospitierte sie beim Bayerischen Rundfunk (BR), bei dem Satire-Magazin quer und Südwild, arbeitete frei beim Deutschen Depeschendienst sowie beim Münchner Lokalradio und absolvierte eine Sprecher- und Synchronsprecher-Ausbildung. Nach dem Studienabschluss schloss sie an der München Film Akademie eine Schauspielausbildung mit erfolgreicher Bühnenreifeprüfung ab. Sie trat insbesondere in den TV-Serien Walulis sieht fern, Sturm der Liebe und Der Bergdoktor in verschiedenen Rollen auf. Berufsbegleitend erlangte sie bei Wilhelm Vossenkuhl und Julian Nida-Rümelin einen zweiten Master of Arts in Politik, Philosophie und Wirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Mit Dominic Boeer veröffentlichte sie im Juni 2014 das Buch Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg: Warum man sich nicht jeden Spaß verderben lassen sollte[3].

Sie schreibt Gags für Oliver Polak und ulmen.tv.[4]

Des Weiteren ist sie Mitglied bei MinD.

Kanzlerkandidatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juli 2009 wurde El Ouassil in Hamburg zur Kanzlerkandidatin der PARTEI gewählt. Sie trat als Spitzenkandidatin an und nutzte die Promotion des Hape-Kerkeling-Films Horst Schlämmer – Isch kandidiere! zusammen mit Martin Sonneborn[5] für die Bewerbung des Films Die PARTEI, in welchem sie die weibliche Hauptrolle spielte.[6] Die damals 23-jährige Studentin trat im Rennen um das politische Amt unter dem Motto „Frau ja, aber schöner“[7] an und wollte dafür sorgen, dass „ein Rock durch Deutschland geht“[8]. Der Bundeswahlleiter lehnte die Zulassung der Partei zur Bundestagswahl ab.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Abspann von Walulis sieht fern
  2. Beitrag bei Telepolis (Bildunterschrift)
  3. http://www.hr-online.de/website/rubriken/kultur/index.jsp?rubrik=42846&key=standard_rezension_52062339 (Memento vom 25. August 2014 im Webarchiv archive.is)
  4. Samira El Ouassil: (Verschiedene Titel). In: ulmen.tv. Abgerufen am 22. Januar 2017.
  5. unbekannt. In: clipfish.de. Archiviert vom Original am 8. August 2009, abgerufen am 22. Januar 2017.
  6. Der PARTEI-Film. In: parteifilm.de. Abgerufen am 22. Januar 2017.
  7. Satire-Kanzlerkandidatin: "Okay, dann nehmen wir Brüste". In: Spiegel Online. 25. August 2009, abgerufen am 22. Januar 2017.
  8. Die Partei – "Frau ja, aber schöner". In: sueddeutsche.de. 17. Mai 2010, abgerufen am 22. Januar 2017.