Santa Maria (Rio Grande do Sul)

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Município de Santa Maria
„Coração do Rio Grande do Sul“
Santa Maria
Montagem Santa Maria.jpg
Bildmontage zu Santa Maria
Santa Maria (Brasilien)
Santa Maria
Koordinaten 29° 41′ S, 53° 48′ WKoordinaten: 29° 41′ S, 53° 48′ W
Lage des Munizips im Bundesstaat Rio Grande do Sul
Symbole
Brasão de Santa Maria (RS).svg
Wappen
BandeiraSantaMariaRS.svg
Flagge
Wahlspruch
„Santa Maria cidade coração do Rio Grande do Sul“
Santa Maria Stadt im Herzen von Rio Grande do Sul
Gründung 1797 Erstansiedlung (225 Jahre)
17. Mai 1858 Stadtrecht (164 Jahre)Vorlage:Infobox Ort in Brasilien/Wartung
Basisdaten
Staat Brasilien
Bundesstaat Rio Grande do Sul
Gliederung 9 Distrikte
Höhe 151 m
Klima subtropisch, Cfa
Fläche 1.780,8 km²
Einwohner 261.031 (2010[1])
Dichte 146,6 Ew./km²
Schätzung 285.159 (1. Juli 2021)[1]
Gemeindecode IBGE: 4316907
Postleitzahl 97010-000
Telefonvorwahl (+55) 55
Zeitzone UTC−3
Website santamaria.rs (brasilianisches Portugiesisch)
Politik
Stadtpräfekt Jorge Pozzobom[2][3] (2017–2020, 2021–2024)
Partei PSDB
Wirtschaft
BIP 8.766.855 Tsd. R$
31.075 R$ pro Kopf
(2019)
HDI 0,784 (hoch) (2010)

Santa Maria, amtlich portugiesisch Município de Santa Maria, voller Name Santa Maria da Boca do Monte, ist eine Gemeinde in Rio Grande do Sul in Brasilien. Die Einwohnerzahl betrug im Jahr 2021 geschätzt 285.159 Personen, die auf einer Gemeindefläche von rund 1781,6 km² leben und Santa-Marienser (santa-marienses) genannt werden.[1] Sie ist die fünftgrößte Stadt der 497 Munizips des Bundesstaates.

Santa Maria liegt ungefähr vier Busstunden (d. h. ca. 300 Kilometer) von Porto Alegre entfernt im geographischen Zentrum von Rio Grande do Sul. Als Heimat einer der größten öffentlichen Universitäten, der Universidade Federal de Santa Maria (Ufsm) mit mehr als 15.000 Studenten, und einem der größten Standorte des brasilianischen Heeres und der Luftwaffe ist Santa Maria sehr stark von jungen Menschen beeinflusst. Neben der UFSM gibt es dort noch die UNIFRA (Centro Universitário Franciscano)[4] und einige andere Privatfakultäten.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie liegt bei 29°41'03 südlicher Breite und 53°48'25 westlicher Länge, bis ungefähr 151 Meter über dem Meeresspiegel. Angrenzende Gemeinden sind Itaara, Julio de Castilhos, São Martinho da Serra, São Gabriel, São Sepé, Silveira Martins, Restinga Sêca, Formigueiro, São Pedro do Sul und Dilermando de Aguiar.

Das Biom ist Mata Atlântica und Pampa, das Klima subtropisch Cfa.[5]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Santa Maria sind viele Deutsche eingewandert.[6]

Im Januar 2013 ereignete sich in Santa Maria in einem Nachtclub eine schwere Brandkatastrophe, der mehr als 230 Menschen, insbesondere Studenten, zum Opfer fielen.[7]

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Munizip ist in neun Distrikte geteilt.

Bistum Santa Maria[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt ist Sitz des römisch-katholischen Erzbistums Santa Maria. Es wird seit 2004 geleitet von Erzbischof Hélio Adelar Rubert. Die Bistumswallfahrt führt zur Wallfahrtsbasilika Unsere Liebe Frau Mittlerin aller Gnaden.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Santa Maria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Santa Maria – Panorama. In: cidades.ibge.gov.br. IBGE, abgerufen am 25. Mai 2022 (brasilianisches Portugiesisch).
  2. Por 226 votos, Pozzobom, do PSDB, é eleito prefeito de Santa Maria. In: g1.globo.com. Eleições 2016 no Rio Grande do Sul, 30. Oktober 2016, abgerufen am 12. Dezember 2019 (brasilianisches Portugiesisch).
  3. Jorge Pozzobom, do PSDB, é reeleito prefeito de Santa Maria. In: globo.com. G1, 29. November 2020, abgerufen am 25. Mai 2022 (brasilianisches Portugiesisch).
  4. Website des Centro Universitário Franciscano. Abgerufen am 30. November 2017 (portugiesisch).
  5. Klima Santa Maria: Wetter, Klimatabelle & Klimadiagramm für Santa Maria. In: de.climate-data.org. Abgerufen am 13. Juli 2020.
  6. Aurélio Pôrto: O Trabalho alemão no Rio Grande do Sul. Graf, Santa Terezinha, Porto Alegre 1934 (brasilianisches Portugiesisch).
  7. Fataler Irrtum brachte Hunderten den Tod, T-Online.de, abgerufen am 28. Januar 2013