Sausal (Region)

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Sausal: Kitzeck von SW

Das Sausal (auch: der Sausal) in der Steiermark bezeichnet das Hügelland zwischen den Flüssen Sulm und Laßnitz. Es ist aus paläozoischen Schiefern aufgebaut und Teil der mittelsteirischen Schwelle (Sausal-Schwelle), die das Oststeirische vom Weststeirischen Becken trennt.

Der Name „Sausal“ wird in Urkunden aus dem Mittelalter als „Susil“ erwähnt. Er wird aus lat. „Solva silva“ (Sulmwald) abgeleitet.[1] Nur in einer älteren Publikation ist die Auffassung publiziert, der Name leite sich wegen des Wildschweinreichtums der Gegend von „Sausuhle“ ab.[2]

Im Sausal finden sich Wein-, Edelkastanien- und Edelobstkulturen, auch der Kürbisanbau spielt eine Rolle – wird daraus doch das typisch steirische Kürbiskernöl gewonnen.

Hauptorte: im Norden Sankt Nikolai im Sausal, im Westen Sankt Andrä-Höch, im Süden Kitzeck im Sausal.

Die höchste Erhebung ist der Demmerkogel (671 m ü. A.), auf dem sich eine Aussichtswarte befindet.

Ein kulturelles Charakteristikum der Gegend ist der Klapotetz.

Historische Landkarten zum Sausal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chronik der Gemeinde Kitzeck im Sausal (abgerufen 4. Juni 2012).
  2. Robert Baravalle: Die Burg Deutschlandsberg. Grazer Schreib- und Amts-Kalender 1932 für Familie und Kontor. 148. Jahrgang. Verlag Leykam Graz 1932. S. 226.

Koordinaten: 46° 47′ 46″ N, 15° 26′ 46″ O