Schloss Schlodien

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Schloss Schlodien um 1860, Sammlung Alexander Duncker

Schloss Schlodien war ein Herrensitz derer von Dohna-Schlodien in Gładysze (dt. Schlodien). Seit dem Brand von 17. Juli 1986 ist es eine Ruine.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der letzte Burggraf war Nikolaus Graf zu Dohna-Schlodien, der sich als Marineoffizier einen Namen gemacht hat. Aber auch sein Bruder Alexander Graf zu Dohna-Schlodien stammte aus dem Haus.

Das Schloss nach dem Brand

Exterieur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schloss wies eine große Ähnlichkeit mit dem Schloss Neuwied auf, was daran liegen könnte, dass der Fürst zu Wied mit dem Bauherrn verschwägert war.

Interieur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Teil der Bilder aus dem Schloss wurden noch vor dem Brand ausgelagert und befinden sich heute im Museum für Ermland und Masuren, der weitaus größere Teil wurde in das Dohna-Schlösschen Mohrungen ausgelagert, wo er besichtigt werden kann.

Weitere Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Schloss gehören ein externes Küchengebäude, ein Marstall, eine Gutskirche und ein Mausoleum. Alle Gebäude sind zwar noch vorhanden, befinden sich aber in einem ruinösen Zustand.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wulf D. Wagner: Stationen einer Krönungsreise – Schlösser und Gutshäuser in Ostpreußen. Katalog zur Ausstellung. Berlin 2001

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schloss Schlodien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 54° 9′ 23,8″ N, 19° 55′ 12,5″ O