Schwarzwald-Kaserne

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DeutschlandFlag of Germany (state).svg Schwarzwald-Kaserne
Land Deutschland
Gemeinde Todtnau
Koordinaten: 47° 51′ N, 8° 0′ OKoordinaten: 47° 51′ 25″ N, 8° 0′ 15″ O
Erbaut 1955
Stationierte Einheiten
Sportfördergruppe der Bundeswehr DeutschlandFlag of Germany (state).svg
Ehemals stationierte Einheiten
Légion étrangère FrankreichFrankreich
Schwarzwald-Kaserne (Baden-Württemberg)
Schwarzwald-Kaserne

Lage der Schwarzwald-Kaserne in Baden-Württemberg

Die Schwarzwald-Kaserne (bis 5. Juli 2003 ohne fest zugewiesenen Namen) ist eine Kaserne der Bundeswehr im Todtnauer Ortsteil Fahl am Fuß des Ahornbühls gegenüber der Talstation der Rothausbahn.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kaserne wurde im Jahr 1955 von der französischen Armee als Erholungseinrichtung der Fremdenlegion (Légion étrangère) erbaut. 1963 wurde sie dann an die Bundeswehr übergeben. Seit 1969 ist der Standort Sitz einer von 15 Einheiten der Sportfördergruppe der Bundeswehr (SportFGrpBw, Vorgänger Sportgruppe Heer und Sportfördergruppe Süd). Des Weiteren war hier bis Mai 1999 eine Einheit der 10. Panzerdivision (Ausbildungskompanie) stationiert (AusbKp 2/10).[1]

Bis 1999 gehörte die Todtnauer Hütte, nur wenige Höhenmeter unterhalb des Feldberggipfels gelegen, zum Standort.

Infolge der 2010 beschlossenen Bundeswehrreform stellte Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) am 26. Oktober 2011 im Bundeskabinett das Stationierungskonzept 2011 vor, nachdem der Standort mit derzeit 100 Dienstposten (Stand: 26. Oktober 2011) auf 50 verkleinert wird.[2]

Kuriosum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis ins Jahr 1999 hielten Soldaten ein Gehege mit freilaufenden Hirschen als Standort-Maskottchen.[3]

Bekannte Sportler, die hier ihren Dienst versahen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Felix Held: Die etwas andere Kaserne. Seit 40 Jahren ist in Fahl eine Sportfördergruppe stationiert. In: Badische Zeitung vom 27. April 2009
  2. Die Auswirkungen des Stationierungskonzeptes im Bundesland Baden-Württemberg. (PDF; 233 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) Bundesministerium der Verteidigung, 26. Oktober 2011, archiviert vom Original am 26. Oktober 2011; abgerufen am 26. Oktober 2011. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswehr.de
  3. Christof Bock: Der letzte Bock der Bundeswehr (Memento des Originals vom 19. Oktober 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pfaelzischermerkur.de. In: Pfälzischer Merkur vom 6. September 2011