Sibundoy
| Sibundoy | |||
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Die Lage der Gemeinde Sibundoy auf der Karte von Putumayo
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| Koordinaten | 1° 1′ 12″ N, 76° 55′ 9″ W | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Kolumbien | ||
| Putumayo | |||
| Stadtgründung | 1982 | ||
| Einwohner | 15.473 (2020) | ||
| Stadtinsignien | |||
| Detaildaten | |||
| Fläche | 64 km² | ||
| Bevölkerungsdichte | 242 Ew./km2 | ||
| Höhe | 2055 m | ||
| Zeitzone | UTC−5 | ||
| Website | |||
Sibundoy ist eine Gemeinde (municipio) im Departamento Putumayo im Süden Kolumbiens. Für 2020 wird die Einwohnerzahl auf 15.473 geschätzt.[1]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Siedlung existierte schon lange, bevor die Spanier im Jahr 1534 kamen. Die Inka unter Huayna Cápac eroberten die Gegend 1492 und gründeten eine Quechua-sprachige Siedlung; ihre Nachfahren sind das moderne Volk der Inga. Die meisten Einwohner von Sibundoy sind indigen und tragen lange, blaue und violette Ponchos, die kapisaius und baitas genannt werden.
Kultur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sibundoy ist bekannt für die Maskenschnitzerei und andere traditionelle Handwerke. Im Park der Stadt sind die Stämme umgestürzter Bäume mit Symbolen aus der Mythologie der Inga- und Kamëntsá-Völker geschnitzt.
Ein besonders wichtiges Ereignis ist der Karneval der Rückkehr des ersten Volkes, der sowohl eine Spaßveranstaltung als auch eine wichtige Feier der lokalen Mythologie ist.[2]
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die vorherrschende Wirtschaftsform ist die Landwirtschaft.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Sibundoy. Abgerufen am 22. Mai 2021 (spanisch, Webseite der Gemeinde).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Sibundoy (Gemeinde, Kolumbien) - Einwohnerzahlen, Grafiken, Karte und Lage. Abgerufen am 22. Mai 2021.
- ↑ The Sibundoy Valley of Colombia. Abgerufen am 22. Mai 2021.


