Siegfried (Heiliger)

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Der heilige Siegfried in der Övergran-Kirche

Der heilige Siegfried († um 1067), auch Sigfrid, Sigfridus oder Sigurd genannt, war der erste von mehreren englischen Missionaren, die das Christentum in Schweden verbreiteten.

Er kam über Dänemark nach Värend in Småland, zusammen mit seinen Neffen Unaman (Priester), Sunaman (Diakon) und Vinaman (Subdiakon) . Diese wurden 1008 ermordet, als Siegfried zur Taufe des Königs Olof Skötkonung in Husaby (Västergötland) weilte. Als er nach Värend zurückkehrte, fand er einen Holzkübel auf einem See schwimmend mit den abgeschlagenen Köpfen seiner Verwandten. Im Mittelschiff der Domkirche zu Växjö sind ihre Reliquien beigesetzt.

Siegfried baute in Südschweden Kirchen und predigte dort. Schwedens erstes Bistum wurde Skara und Siegfried war Schwedens erster Bischof. In Växjö, wo er starb, ist er begraben. Sein Schrein wurde im 17. Jahrhundert zerstört.

Manche Angaben über ihn sind umstritten und stammen aus einer Legende des 13. Jahrhunderts. In Wirklichkeit soll er beispielsweise erst der dritte Bischof von Skara gewesen sein: Adam von Bremen gibt an, dass Skaras erster Bischof Thurgo hieß. Auch ist unsicher, ob es Siegfried war, der den König taufte.

Sein Namenstag ist der 15. Februar, seine Attribute die Bischofstracht und ein Kübel mit drei Köpfen darin.

siehe auch: Liste der Bischöfe von Skara

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Siegfried (Heiliger) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorgänger Amt Nachfolger
Gotskalk Bischof von Skara
1030–1050
Osmund