Simona Theoharova

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Simona Theoharova (* 2. November 1986 in Sofia) ist eine deutsch-bulgarische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Sofia geboren, wuchs Simona Theoharova in Deutschland auf, zunächst in Wuppertal, dann im niedersächsischen Leeste, wo sie auch die Schule besuchte und in der Oberstufe des Gymnasiums das Fach Darstellendes Spiel belegte. Nach dem Abitur begann Theoharova in Münster ein Studium der Psychologe, das sie 2010 abschloss.[1] Seitdem lässt sie sich künstlerisch ausbilden, neben Schauspieltraining und Camera acting nimmt sie auch Unterricht in Pantomime bei Anke Gerber. Theatererfahrungen sammelte Theoharova bislang unter anderem am Bremer Kulturzentrum Schlachthof, in der Utrechter Theaterkopmagnie Growing up in Public, in Berlin am Theaterlabor, wo sie Nastassja Filippowna in Dostojewskis Der Idiot verkörperte und im Theater der Letzten, wo sie 2013 den Mephisto im Urfaust von Goethe spielte, bei den Spielunken, einem Berliner Improvisationstheater, als dessen Leiterin sie auch fungiert, und bei Tanztheaterprojekten in der Brotfabrik.[2][3][4]

Einem breiten Fernsehpublikum wurde Theoharova 2012 in der Rolle der Zwangsprostituierten Jelena in der Dortmunder Tatort-Folge Mein Revier bekannt, es folgten Kino- und Fernsehrollen.[4][2]

Für ihre tänzerischen Darstellungen erhielt Simona Theoharova bei zwei Ballettwettbewerben 2004 und 2005 Preise in Modern Dance und Hiphop. Mit der Improgruppe Spielunken gewann die in Berlin lebende Künstlerin 2015 beim Impro-Cup den Goldenen Knochen.[2]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Chris
  • 2012: TatortMein Revier (Fernsehreihe)
  • 2015: Der Assi, die Frau Doktor und der kosmische Hug (Kurzfilm)
  • 2016: Sissi ohne Franz (Kurzfilm)
  • 2016: Deutscher Schauspielerpreis Opener
  • 2017: Der rechte Pfad
  • 2017: Suspects (AT)
  • 2018: Tatverdacht – Team Frankfurt ermittelt – Vermisst (Fernsehserie)
  • 2017: MairiM (Kurzfilm)
  • 2017: Pfote zum Glück (Webserie)
  • 2018: (L)Only (Kurzfilm, auch Regie)
  • 2018: SOKO Leipzig – Die Intrige (Fernsehserie)
  • 2020: Notruf Hafenkante – Für eine Handvoll Euro (Fernsehserie)
  • 2020: Charlotte Link – Die Entscheidung
  • 2021: SOKO Stuttgart – Schatzsuche (Fernsehserie)
  • 2018: Hello Au Revoir
  • 2018: The Wicked Path

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Für ARD-Krimi sechs Tage Zwangsprostituierte gemimt, Kreiszeitung vom 10. Januar 2013, abgerufen am 30. Dezember 2015
  2. a b c Simona Theoharova. In: filmmakers.de. Abgerufen am 30. Dezember 2015.
  3. Website vom Theater der Letzten, abgerufen am 30. Dezember 2015
  4. a b Simona Theoharova – Симона Теохарова. Abgerufen am 28. Mai 2017.