Slavoška

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Slavoška
Wappen Karte
Wappen fehlt
Slavoška (Slowakei)
Slavoška (48° 43′ 37″ N, 20° 20′ 16″O)
Slavoška
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Košický kraj
Okres: Rožňava
Region: Gemer
Fläche: 4,377 km²
Einwohner: 135 (31. Dez. 2020)
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner je km²
Höhe: 430 m n.m.
Postleitzahl: 049 34 (Postamt Markuška)
Telefonvorwahl: 0 58
Geographische Lage: 48° 44′ N, 20° 20′ OKoordinaten: 48° 43′ 37″ N, 20° 20′ 16″ O
Kfz-Kennzeichen: RV
Kód obce: 526274
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Verwaltung (Stand: November 2018)
Bürgermeister: Ján Jakubovský
Adresse: Obecný úrad Slavoška
č. 27
049 34 Markuška
Webpräsenz: obecslavoska.webnode.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Slavoška (bis 1927 slowakisch „Malá Slaboška“ oder „Malá Slavoška“; deutsch Kleinslawsdorf oder Kleinslabosch, ungarisch Kisszabos – bis 1907 Kisszlabos)[1] ist eine Gemeinde im Osten der Slowakei mit 135 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2020), die zum Okres Rožňava, einem Teil des Košický kraj, gehört und in der traditionellen Landschaft Gemer liegt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde befindet im Bergland Revúcka vrchovina im Slowakischen Erzgebirge, auf einer Terrasse im Tal des Hankovský potok, einem linken Zufluss des Štítnik im Einzugsgebiet der Slaná. Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von 430 m n.m. und ist 22 Kilometer von Rožňava entfernt.

Nachbargemeinden sind Brdárka im Norden, Kobeliarovo im Nordosten, Koceľovce im Osten und Süden, Markuška im Westen und Hanková im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Slavoška wurde zum ersten Mal 1563 als Zlauozka schriftlich erwähnt, weitere historische Bezeichnungen sind unter anderen Zlauozka (1566), Kiss Slaboska oder Pusta Slaboska (1686) und Mala Slabosska (1773). Das Dorf wurde als Nachfolger des mittelalterlichen Dorfes Vyšehrad (erstmals 1427 erwähnt) nach walachischem Recht gegründet und war zuerst Besitz des Geschlechts Bebek aus Štítnik, ab dem 17. Jahrhundert lag es in der Herrschaft der Burg Krásna Hôrka. 1566 gab es hier drei Porta, wegen türkischer Überfälle blieb Slavoška bis 1599 nur ein Weiler. 1773 wohnten hier 32 leibeigene Bauern- und sechs Untermieterfamilien, 1828 zählte man 30 Häuser und 345 Einwohner, die als Fuhrmänner, Hirten, Landwirte und Teppichweber beschäftigt waren.

Bis 1918/1919 gehörte der im Komitat Gemer und Kleinhont liegende Ort zum Königreich Ungarn und kam danach zur Tschechoslowakei beziehungsweise heute Slowakei.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Volkszählung 2011 wohnten in Slavoška 131 Einwohner, davon 129 Slowaken sowie jeweils ein Russine und Tscheche.

88 Einwohner bekannten sich zur Evangelischen Kirche A. B., vier Einwohner zur römisch-katholischen Kirche und zwei Einwohner zur griechisch-katholischen Kirche. 37 Einwohner waren konfessionslos.[2]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • evangelische Kirche aus den Jahren 1856–60

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Slavoška führt nur die Straße 3. Ordnung 3043 als Abzweig der vorbeiführenden Straße 3. Ordnung 3038 zwischen Roštár (Anschluss an die Straße 2. Ordnung 587) und Brdárka.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Slovenské slovníky: Názvy obcí Slovenskej republiky (Majtán 1998)
  2. Ergebnisse der Volkszählung 2011 (slowakisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]