Slime (Spielzeug)

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Slime (Original)

Slime (englisch für ‚Schleim‘) ist ein Spielzeug von Mattel. Es handelt sich um grünen, zähflüssigen Schleim, der in einer kleinen Mini-"Mülltonne" gleicher Farbe geliefert wurde. Kurze Zeit nach der Markteinführung im Jahr 1976 gab es weitere Produkte und etwa 20 Jahre später Neuauflagen[1] – meist vor einem Merchandising-Hintergrund. Heutzutage gibt es zahlreiche Videos zur eigenen Herstellung. Slime ist normalerweise nicht klebrig, sollte aber nicht in die Haare oder Augen gelangen.[1]

Varianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Slimy auf der Nürnberger Spielwarenmesse 2016
Selbst hergestellter und eingefrorener Slime

Nach dem ersten Slime aus der Tonne kamen diverse Varianten auf den Markt. Der Aspekt des Ekels spielte in den Varianten eine große Rolle. So wurden beispielsweise in Slime With Worms (deutsch: Slime mit Würmern) violettem Schleim dunkelviolette Gummiwürmer beigemengt. Die Variante Slime Eyeballs (deutsch: Slime Augäpfel) enthielt Augäpfel aus Gummi. Ein anderes Thema der original Varianten sind Filmcharaktere. Die Variante Masters of the Universe Slime Pit (deutsch: Masters of the Universe Slime Grube) (1985) bestand aus eine Plastikvorichtung, aus der sich eine Art Schleim-Wasserfall ergießen ließ. Beim Spielzeug The Real Ghostbusters Gooper Ghosts (deutsch: Die wahren Ghostbusters Gooper Geister) (1987–1988) bildeten die Mundhöhlen verschiedener Geister ein Behältnis für den Schleim.[2] Der 1992 erschienene Attack Pack Slimenator (Hot Wheels) (deutsch: Angriffs Slimenator Hot Wheels) ist eine Art Schleim Betonmischer mit Monstergebiss. Nah an der ursprünglichen Version war der Retromutagen Ooze (Teenage Mutant Ninja Turtles) (deutsch: Retro-Mutant Schleim Teenage Mutant Ninja Turtles) aus dem Jahr 1993. Dieser Schleim war grün oder lila und war in Plastikbechern verpackt. Dazu gab es Schildkrötenfiguren, die durch den Schleim zu Teenage Mutant Ninja Turtles "mutierten".[3]

Neue Varianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuere Varianten erweiterten die Farbpalette um gelb, pink, dunkelgrün, orange, Gespenster Slime in weiß, schwarzer Ölpest Slime (Originaltitel Barrel-O-Slime) im Ölfässchen und Galaxy Slime in verschiedenen Farben mit Metallic-Effekt. Dem Schleim wurden verschiedene Gegenstände beigesetzt. In Slime Worms (deutsch: Slime Würmer) waren es Maden, Fliegen und Spinnen in der Version Slimy Horror, Dinosaurier in Slimy Dinosaur, Müllobjekte bei Slimy Trashy & Smelly (deutsch: Slimy müllig & stinkig). Mit Slimy Puupsi (Simba-Dickie-Group, 2008) lassen sich Flatus Geräusche imitieren. In Anlehnung an Filme entstanden Harry Potter Slime Chamber (deutsch: Harry Potter Schleim Kammer) und Masters of the Universe Mutanten-Schleimgrube (2003). Weitere Varianten waren Slime Oozits, Oozips, Oozlop (2002) mit Zubehör, z. B. Nase mit Slime oder ein kleines Reagenzglas mit Slime.

Selbstherstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heutzutage gibt es zahlreiche Videos zur eigenen Herstellung von Slime. Man benötigt unter anderem Borax und Polyvinylalkohol.

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielzeug[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sinn des Spielzeuges ist vornehmlich die taktile Erfahrung, gepaart mit dem vermeintlichen Ekelfaktor. Das Hantieren mit dem zähflüssigen, dehnbaren Material kann Kurzweil bieten.

Kunst & Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Fernsehen fand grüner Schleim in dünnflüssiger Konsistenz in Kindersendungen Verwendung, indem er auf Köpfe geschüttet wurde. Ein Beispiel ist die kanadischen Serie You can’t do that on television. In einer Theaterinszenierung von William Shakespeares Wintermärchen im Hamburger Schauspielhaus im Jahre 1978 unter der Regie von Peter Zadek, kamen im Verlauf der Aufführung mehrere Zentner Slime zum Einsatz.[4] In einer Szene des Filmes Ghostbusters II (1989) kamen rund 150.000 Liter Slime zum Einsatz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chemie.de Homepage - Slime (Spielzeug), abgerufen am 10. Mai 2017
  2. Ghostbusters Toy Archive (englisch), abgerufen am 12. Mai 2017
  3. PLAYMATES 1993 – RETROMUTAGEN OOZE (englisch), abgerufen am 12. Mai 2017
  4. Slime für Kinder und für Kunst. Der Spiegel, 12. Juni 1978