Soziale Probleme

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Soziale Probleme bezeichnen im Alltagsverständnis und in der Soziologie ganz unterschiedliche Störungen des gesellschaftlichen Lebens wie beispielsweise Armut, Kriminalität, Abhängigkeitserkrankungen und Diskriminierungen. Die Ableitung all dieser Themen aus der sozialen Frage gilt nicht mehr als zeitgemäß.[1]

Soziale Probleme unterliegen sozialer Kontrolle[2] und sind häufig Objekt von Sozialarbeit.

Im Namen der entsprechenden Sektion der Deutschen Gesellschaft für Soziologie wird seit 1990 die Fachzeitschrift Soziale Probleme herausgegeben.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Günter Albrecht, Axel Groenemeyer (Hrsg.): Handbuch soziale Probleme, 2 Bände. 2. Auflage. Springer, Wiesbaden 2012.
  • Silvia Wieseler, Axel Groenemeyer: Soziologie sozialer Probleme und sozialer Kontrolle: Realitäten, Repräsentationen und Politik. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wertideen und Wertbezüge einer Soziologie sozialer Probleme. Zur epistemologischen und methodologischen Basis einer Soziologie sozialer Probleme. In: Soziale Probleme, 3. Jg., Nr. 2/1996 (PDF; 221 kB).
  2. Wegen dieses engen Zusammenhanges unterhält die Deutsche Gesellschaft für Soziologie eine Sektion „Soziale Probleme und soziale Kontrolle“.