Rüdiger Lautmann

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Lautmann 2012 in Berlin

Rüdiger Lautmann (* 22. Dezember 1935 in Koblenz) ist ein deutscher Jurist und Soziologe. Lautmann war 1971 der erste Professor einer deutschen Hochschule, der sich mit der Untersuchung der Diskriminierung Homosexueller in Geschichte und Gegenwart befasste.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lautmann wuchs in Düsseldorf auf und studierte zunächst Rechtswissenschaften, das erste Staatsexamen legte er 1959 ab. Im gleichen Jahr nahm er das Studium der Soziologie auf, welches von der Volkswagenstiftung finanziert wurde. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen und dem Abschluss des Soziologiestudiums legte er eine juristische Dissertation (1967 in Würzburg) und eine soziologische (1969 in München) vor. Nach ersten Stellen an der Sozialforschungsstelle an der Universität Münster in Dortmund und in Bielefeld bei Helmut Schelsky und Oberassistent bei Niklas Luhmann war Lautmann von 1971 bis zu seiner Pensionierung 2010 ordentlicher Professor für Allgemeine Soziologie und Rechtssoziologie an der Universität Bremen. 1982 erfolgte die Gründung des 'Institut für empirische und angewandte Soziologie' (EMPAS); 1988 die 'Abteilung zur Erforschung der Geschlechter– und Sexualverhältnisse', dessen Leiter er war. Einer dpa-Meldung vom 3. Juli 1995 – 17:26 Uhr folgend, gründete er das erste Zentrum 'Schwulesbische Studien Bremen' (SLS) in Deutschland an der Universität Bremen. Neben verschiedenen Einzelveröffentlichungen sind die regelmäßigen Semesterrundbriefe der SLS von 1995 bis 1997 (Bd. 1–7) hervorgegangen. Wichtige Forschungsinhalte in Bremen waren unter anderem die Homosexuellen-Paragrafen, deren Anwendung in der BRD und DDR sowie die Strafbestimmungen des § 175 im 'Dritten Reich' und in der Kaiserzeit. Mit Aufkommen von Aids bzw. HIV in den 80er Jahren wandte er sich der Epidemiologie und deren Diskriminierung zu. Die Gleichstellung der Geschlechter sei hier nur der Vollständigkeit halber genannt. In Hamburg leitete er von 2002 bis 2009 das Institut für Sicherheits- und Präventionsforschung (ISIP), das er 1996 gemeinsam mit Fritz Sack gegründet hatte.

Lautmann lebt in Berlin. Er ist Mitglied im Beirat der Humanistischen Union.[1]

Wissenschaftliches Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine der ersten wissenschaftlichen Arbeiten Lautmanns war ein empirisches Projekt zur richterlichen Entscheidungsfindung. Die in Justiz – die stille Gewalt 1972 veröffentlichten Ergebnisse riefen viel Aufmerksamkeit, teilweise auch entschiedene Ablehnung, innerhalb der Justiz und der Rechtswissenschaft hervor, da sie die weitverbreitete Vorstellung von einer rein rationalen Entscheidungsfindung widerlegten und den Blick auch auf außerjuristische Faktoren richteten.

Frühzeitig hat er sich auch in der kritischen Kriminologie und Kriminalsoziologie engagiert und war zweimal in der Redaktion des Kriminologischen Journals tätig. Er ist Mitglied verschiedener Fachgesellschaften u. a. Deutsche Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS).

Lautmanns Bedeutung ergibt sich aus seinem Einfluss auf die Bewertung der Homosexualität in der deutschen Soziologie. Unter anderem mit Wissenschaftlern wie Martin Dannecker oder Volkmar Sigusch schob Lautmann um 1970 die Entpathologisierung der Sexualitäten entscheidend an, denn Homosexualität wurde auch in der deutschen Soziologie oftmals pathologisiert. Von jenem Zeitpunkt an gilt Lautmann auf Grund seiner Veröffentlichungen (u. a. Die Funktion des Rechts in der modernen Gesellschaft oder Der Zwang zur Tugend – Die gesellschaftliche Kontrolle der Sexualitäten) auch als Experte für die gesamte Sexualstrafrechtspraxis nicht nur in Sachen Homosexualität.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monografien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Freie Rechtsfindung und Methodik der Rechtsanwendung. Jur. Dissertation Universität Würzburg 1963. Manuskriptdruck 1967.
  • Wert und Norm. Begriffsanalysen für die Soziologie. [Phil. Dissertation Universität München 1969] Dortmunder Schriften zur Sozialforschung. Bd. 37. Westdeutscher Verlag. Köln und Dortmund. 1969. 2. Auflage 1971.
  • Soziologie vor den Toren der Jurisprudenz. Zur Kooperation der beiden Disziplinen. Stuttgart. 1971. Spanische Übersetzung: Sociologia y jurisprudencia. Buenos Aires 1974.
  • Justiz – die stille Gewalt. Teilnehmende Beobachtung und entscheidungssoziologische Analyse. Frankfurt a. M. 1972. 2. Auflage Wiesbaden 2011.
  • Sozialwissenschaftliche Studien zur Homosexualität. 8 Bände, Verlag rosa Winkel, Berlin 1980 bis 1997.
  • Der Zwang zur Tugend. Die gesellschaftliche Kontrolle der Sexualitäten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1984.
  • Mit Michael Schetsche: Das pornographierte Begehren. Campus, Frankfurt am Main/New York 1990, ISBN 3-593-34363-0.
  • Die Lust am Kind. Portrait des Pädophilen. Ingrid Klein Verlag, Hamburg 1994, ISBN 3-89521-015-3.
  • Der Homosexuelle und sein Publikum. Ein Spagat zwischen Wissenschaft und Subkultur. [Aufsatzsammlung aus den Jahren 1973–1995. Lektorat: Detlev Grumbach]. MännerschwarmSkript. Hamburg 1997, ISBN 3-928983-342.
  • Mit Jörg Hutter und Volker Koch-Burghardt: Ausgrenzung macht krank. Homosexuellenfeindschaft und HIV-Infektionen. Aids im gesellschaftlichen Kontext. Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2000 / VS Verlag für Sozialwissenschaften 2002, ISBN 3-531-13163-X.
  • Soziologie der Sexualität. Erotischer Körper, intimes Handeln und Sexualkultur. Reihe: Grundlagentexte Soziologie. Juventa. Weinheim 2002, ISBN 978-3-7799-1472-3.

Herausgeberschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mit Werner Maihofer und Helmut Schelsky: Die Funktion des Rechts in der modernen Gesellschaft. Jahrbuch für Rechtssoziologie und Rechtstheorie, Bd. 1. Bertelsmann, Bielefeld 1970.
  • Mit Johannes Feest: Die Polizei. Soziologische Studien und Forschungsberichte. Westdeutscher Verlag, Opladen 1971.
  • Seminar: Gesellschaft und Homosexualität. Zugleich auch Mitverfasser verschiedener Beiträge. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1977, ISBN 3-518-07800-3.(2. Auflage 1984, ISBN 978-3-518-27800-0).
  • Homosexualität. Handbuch der Theorie- und Forschungsgeschichte, Campus, Frankfurt am Main 1993. ISBN 3-593-34747-4.
  • Mit Burkhard Jellonnek: Nationalsozialistischer Terror gegen Homosexuelle. Verdrängt und ungesühnt. Schöningh, Paderborn 2002, ISBN 3-506-74204-3.
  • Mit Günter Grau: Lexikon zur Homosexuellenverfolgung 1933–1945. Institutionen – Kompetenzen – Betätigungsfelde. Lit, Münster 2011, ISBN 3-8258-9785-0.
  • Mit Werner Fuchs u. a.: Lexikon zur Soziologie. Erstausgabe 1973, 5. Auflage. VS Verlag, Wiesbaden 2011.
  • Mit Florian Mildenberger, Jennifer Evans u. Jakob Pastötter: Was ist Homosexualität? Forschungsgeschichte, gesellschaftliche Entwicklungen und Perspektiven. Männerschwarm, Hamburg 2014, ISBN 978-3-86300-163-6.

Ausgewählte Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ungleichheit vor dem Gesetz: Strafjustiz und soziale Schichten. Mitverfasserin Dorothee Peters. In Vorgänge. Zeitschrift für Gesellschaftspolitik. 12. Jahrgang. Heft 1.1973. S. 45–54.
  • Was bedeutend und wem nützt Ordnung? Soziologische Perspektive. In Vorgänge. Zeitschrift für Gesellschaftspolitik. 12. Jahrgang. Nr. 2. Heft 2. 1973. S. 36–44.
  • Homosexualität und Normalität. Vom Irrtum unserer Kategorien. Mitverfasser Rolf Gindorf. In Vorgänge. Zeitschrift für Gesellschaftspolitik. 13. Jahrgang. Heft 10.1974. S. 108–116.
  • Interview / Mitschrift / Drehbuch in: 'Rosa Winkel? Das ist ja schon lange vorbei... Materialien zum gleichlautenden Film von Peter Recht, Christiane Schmerl und Detlef Stoffel'. AJZ Druck und Verlag. Bielefeld. 1976. S. 9 ff. [Filmproduktion: Universität Bielefeld – Fakultät für Soziologie. Format: 16 mm. Laufzeit: 48 Minuten. Oberhausen: 8. filmothek der jugend am 26. April 1977].
  • Frauen in Recht und Unrecht. Mitverfasserin: Ute Gerhard. In: Vorgänge. Zeitschrift für Gesellschaftspolitik. 17. Jg. Nr. 32. Heft 2. 1978. S. 56–72.
  • Sexualdelikte – Straftaten ohne Opfer? In: Zeitschrift für Rechtspolitik. 13. Jg. Heft 2, Beck'sche Verlagsbuchhandlung. München. 1980. S. 44–49. Zugleich auch in 'Sexualität konkret' Bd. 3. 1981. Erneut in: Volkmar Sigusch, Ingrid Klein und Hermann L. Gremliza (Hg.): Sexualität konkret. Sammelband 2. Zweitausendeins. Frankfurt. 1. Auflage Oktober 1984. 3. Auflage November 1984. S. 358–369.
  • Rechtsfindung als Karriereberuf? Eine Anfrage. In: Hg.: Christian Broda, Erwin Deutsch, Hans–Ludwig Schreiber und Hans–Jochen Vogel: Festschrift für Rudolf Wassermann zum sechzigsten Geburtstag. Luchterhand. Neuwied. 1985. S. 109–121.
  • Soziale Vorurteile. In: Görres Gesellschaft (Hg.): Staatslexikon. Band 4. Herder Verlag, Freiburg, Basel, Wien. 1988. S. 1290–1293.
  • Im Spannungsfeld zwischen Religion und Sexualität. Soziologische Bemerkungen. In: Schwulenreferat im Allgemeinen Studentenausschuß der Freien Universität Berlin (Hg.): Homosexualität und Wissenschaft [Band] II, Verlag rosa Winkel. Berlin. 1992. S. 141–153.
  • Moral, Wissenschaft und Strafrecht – am Beispiel der Begründungen zum Homosexuellenparagraphen im 19. Jahrhundert. In: Detlev Frehsee, Gabi Löschper und Karl F. Schumann (Hg.) Strafrecht, soziale Kontrolle, soziale Disziplinierung. Westdeutscher Verlag. Opladen. 1993. S. 258–270.
  • Erotisierung von Gewalt – Problematisierung der Sexualität. In: Martina Althoff und Sibylle Kappel (Hg.): Geschlechterverhältnisse und Kriminologie. Kriminologisches Journal. 5. Beiheft. Juventa. Weinheim. 1995. S. 176–191.
  • 'Du bleibst mein Sohn!'. Homosexuelle und ihre Mütter. In: Annette Garbrecht (Hg.): Mütter und Söhne – die längste Liebe der Welt. Ingrid Klein Vlg. Hamburg. 1995. S. 175–187. Auch bei Rowohlt Taschenbuch. Bd. 60179. 1997.
  • Paradoxien der homosexuellen Identität. Identitäts(ge)rede. In: Manfred Herzer. Auswahl und Herausgeber: 100 [einhundert] Jahre Schwulenbewegung. Dokumentation einer Vortragsreihe in der Akademie der Künste [Berlin]. Verlag rosa Winkel. Berlin. 1998. S. 145–156.
  • Homosexualität als Innovation der Moderne: Eine kulturgeschichtliche Perspektive. In: (Hg.): Dominikaner–Provinz Teutonia: Wort und Antwort. Zeitschrift für Fragen des Glaubens. Jg. 39, Heft 2. April/Juni. 1998. S. 51–55
  • Das Szenario der modellierten Pädophilie. In: Katharina Rutschky und Reinhard Wolff (Hg.): Handbuch Sexueller Mißbrauch. Rowohlt TB 60598. Reinbek. 1999. S. 182–198.
  • Nichts für ungut! Kommentierende Bemerkungen zur Forschungslage über den rosa Winkel im Konzentrationslager. Gewidmet dem Andenken von Egbert Schmidt [...] gestorben an den Folgen von Aids [...]. In: KZ-Gedenkstätte Neuengamme [Hamburg]. (Hg.) Verfolgung Homosexueller im Nationalsozialismus. Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland. Heft 5. Edition Temmen. Bremen. 1999. S. 104–111.
  • Punitivität als Schlüsselbegriff für eine Kritische Kriminologie. Mitverfasserin: Daniela Klimke. In: Rüdiger Lautmann, Daniela Klimke und Fritz Sack (Hg.): Kriminologisches Journal. Punitivität. 36. Jg. 8. Beiheft. Juventa. Weinheim. 2004. S. 9–29.
  • Die soziale Dimension der Sexualität – und was die Lebenswissenschaft davon übrig lässt. In: Thorsten Benkel und Fehmi Akalin (Hg.): Soziale Dimensionen der Sexualität. Mit Beiträgen von Fehmi Akalin, Sophinette Becker, Thorsten Benkel, Hannelore Bublitz, Franz X. Eder, Svenja Flaßpöhler, Peter Fuchs, Sabine Grenz, Daniela Klimke, Karl Lenz, Sven Lewandowski, Gunter Runkel, Michael Schetsche, Renate–Berenike Schmidt und Volkmar Sigusch. Beiträge zur Sexualforschung. Band 94. Psychosozial–Verlag. Gießen. 2010. S. 35–69.
  • General Karl von Einem (1853–1934) als Figur der Zeitgeschichte. Eine Expertise. Stand: 12. Oktober 2010. online beim LSVD (abgerufen: 30. März 2019). Auch unter dem Titel: Ein homophober Kriegsgeneral. Karl von Einem (1853–1934). in: Rüdiger Lautmann (Hg.): Capricen. Momente schwuler Geschichte. [Festschrift für] Manfred Herzer zu seinem 65. Geburtstag. Männerschwarm. Hamburg. 2014. S. 135–155.
  • Justiz – die stille Gewalt: revisited. In: Josef Estermann (Hg.): Der Kampf ums Recht. Akteure und Interessen im Blick der interdisziplinären Rechtsforschung. Beiträge zum zweiten Kongress der deutschsprachigen Rechtssoziologischen Vereinigung, Wien 2011. Lit Verlag. Wien. 2012. S. 48–59.
  • Mittel und Wege zur Rehabilitierung und Entschädigung. Podiumsgespräch mit Jens Dobler und Manfred Bruns. S. 64–69. Eine Lebenswelt im Schatten der Kriminalisierung – der Homosexuellenparagraph als Kollektivschädigung. S. 71–93. Eine rückwirkende Aufhebung rechtsstaatlicher Gesetze und Urteile? Zur staatstheoretischen Problematik. S. 94–102. In: § 175 StGB. Rehabilitierung der nach 1945 verurteilten homosexuellen Männer. Dokumentation des Fachsymposiums am 17. Mai 2011 zum internationalen Tag gegen Homophobie im Festsaal des Abgeordnetenhauses von Berlin und ergänzende Beiträge. Hg.: Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen. Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung. [Schriftenreihe:] Dokumente lesbisch–schwuler Emanzipation [Bd.] 28. Berlin. 2012. online Berlin.de (abgerufen: 18. Juni 2019).
  • Willkür im Rechtsgewand: Strafverfolgung im NS–Staat. In: Michael Schwartz (Hg.): Homosexuelle im Nationalsozialismus. Neue Forschungsperspektiven zu Lebenssituationen von lesbischen, schwulen, bi–, trans– und intersexuellen Menschen 1933 bis 1945. Zeitgeschichte im Gespräch. Band 18. Hg.: Institut für Zeitgeschichte München–Berlin (IfZ). De Gruyter. Oldenbourg. 2014. S. 35–42.
  • Sexuelle Vielfalt oder Ein Ende der Klassifikationen? In: Sven Lewandowski und Cornelia Koppetsch (Hg.): Sexuelle Vielfalt und die UnOrdnung der Geschlechter. Beiträge zur Soziologie der Sexualität. Transcript. Bielefeld. 2015. S. 29–66.
  • Annäherung an Georg Simmel. Gemeinsam mit Hanns Wienhold. S.1–22; Geschlechterverhältnis und Sexismus. Gemeinsam mit Daniela Klimmke. S. 127–144; Das Leben im Erotischen und Sexuellen. Gemeinsam mit Daniela Klimmke. S. 283–305. In: Rüdiger Lautmann und Hanns Wienhold (Hg.): Georg Simmel und das Leben in der Gegenwart. Springer. Wiesbaden. 2018
  • Halbiertes Heilen einer Grundrechtsverletzung. Wie die Strafopfer des Homosexuellenparagraphen rehabilitiert werden. In: Till Müller Heidelberg, Marie Pelzer, Martin Heimging, Cara Röhner, Rolf Gössner, Matthias Fahrner, Helmut Pollähne, Maria Seitz (Hg.) Grundrechte Report 2018. Zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland. Fischer TB 70189. Frankfurt a. M. 2018. S. 22–25.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ilse Lenz: Die Neue Frauenbewegung in Deutschland. Abschied vom kleinen Unterschied. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-14729-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Rüdiger Lautmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Literatur von und über Rüdiger Lautmann im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Private Website lautmann.de (abgerufen: 30. März 2019).
  • Interview mit dem Soziologen Rüdiger Lautmann: "Nicht nur Sex". Schwule Lebensformen folgen eigenen Gesetzen: Stephan Hilpold im Standard-Gespräch mit dem Soziologie-Professor der Universität Bremen. Eingestellt am 30. Mai 2005, Printausgabe vom 21./22. Mai 2005 in 'Der Standard', Wien (abgerufen: 30. März 2019).
  • „Die Lust am Kind – Portrait des Pädophilen“ und „Kein Täter werden“: Bausteine für eine gesellschaftliche und forschungsethische Debatte von Heinz-Jürgen Voß in: Florian Mildenberger (Hg.): Die andere Fakultät – Theorie, Geschichte, Gesellschaft. Hamburg: Männerschwarm Verlag, S. 28–39. online [2015] (abgerufen: 30. März 2019).
  • Max Bauer im Gespräch mit Rüdiger Lautmann: "20 Jahre 'eingetragene Partnerschaft' – ein langfristiger Erfolg". Sendung SWR2 vom 6. Mai 2019. online (Hörfunk. Dauer 7:11 Minuten. abgerufen: 7. Mai 2019).
  • SWR2 Forum: "Natürlich schwul – Wie gleichberechtigt leben Homosexuelle?". Es diskutieren: Christian Deker – Fernsehjournalist, NDR Hamburg, Prof. Dr. em. Rüdiger Lautmann – Soziologe, Berlin, Gabriela Lünsmann – Anwältin, Bundesvorstand des Lesben– und Schwulenverbands in Deutschland, Moderation: Sonja Striegl. Sendung SWR2 vom 24. Juni 2019. online (Hörfunk. Dauer 44:16 Minuten. abgerufen: 25. Juni 2019).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beirat der Humanistischen Union, abgerufen am 10. Juli 2016.