Wirtschaftskriminalität

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Wirtschaftskriminalität ist die Bezeichnung für Straftaten, die wirtschaftliche Bezüge aufweisen. Da in Deutschland keine Legaldefinition von Wirtschaftskriminalität besteht, greift das Bundeskriminalamt (BKA) bei der Zuordnung der Straftaten zur Wirtschaftskriminalität (s. nächsten Abschnitt) auf den Katalog des § 74c Abs. 1 Nr. 1 bis 6b Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) zurück.[1] Die kriminellen Handlungen können sich dabei gegen Privatpersonen, andere Unternehmen oder den Staat richten.

Um die Mitte des 20. Jahrhunderts untersuchte Donald R. Cressey die Ursachen wirtschaftskrimineller Handlungen. Dabei entwickelte er einen der bis heute bekanntesten Erklärungsansätze der Entstehungsgründe doloser Handlungen, das Fraud Triangle. Der von Cressey vorgestellte Ansatz wird auch als Strategisches Dreieck, Doloses Dreieck, Fraud Dreieck oder Kriminalitätsrisiko-Modell bezeichnet und beruht auf Befragungen von verurteilten Wirtschaftsstraftätern.[2]

Relevante deutsche Strafvorschriften sind u. a. die Abgabenordnung, das Strafgesetzbuch (teilweise), das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, das Geldwäschegesetz und das Wertpapierhandelsgesetz.

Die wirtschaftliche Entwicklung seit der Wende vom 20. zum 21. Jahrhundert, die neu verfügbare Technologien und das Zurückdrängen von rechtlich-verbindlichen Dokumentations- bzw. Formvorschriften haben zu einer neuen Dimension von Wirtschaftsdelikten geführt. In der Literatur werden diese Delikte einerseits immer noch mit Wirtschaftskriminalität oder white collar crime bezeichnet, andererseits sind aber auch neue Termini wie unter anderem Finanzbetrug auszumachen. Die oft länderübergreifenden Sachverhalte der Delikte stellen dabei die verfolgenden Behörden infolge der vielen Verschleierungsmöglichkeiten vor große Probleme.[3]

In aktuellen Wirtschaftswachstumsmodellen gilt Wirtschaftskriminalität als einer der langfristigen und nachhaltigen Faktoren die Wirtschaftswachstum beeinträchtigen.[4]

Typische Delikte (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch unautorisierte Spekulationen wie die Fälle Nick Leeson und Jérôme Kerviel gehören zur Wirtschaftskriminalität.

Zu den vorbezeichneten Delikten ist die damit verbundene Vermögensverschleierung anzuführen. Dazu gibt es eine international geheim arbeitende Vermögensbewahrungs- und Consultingindustrie. Diese Unternehmen und Offshore-Provider dienen vorwiegend nicht dem Zweck der legalen Steueroptimierung oder Wirtschaftsgebarung sondern zur Umgehung von Vorschriften, einer Vielzahl krimineller Aktivitäten beziehungsweise rechtswidrigen Abschöpfung von Erträgen. Die Mitglieder dieser internationalen Finanzberatungsindustrie schaffen sich durch Benützung von Steueroasen und Ausnützung aller möglichen Lücken ihr eigenes Rechtssystem und betreiben zusätzlich massive Lobby-Arbeit zur Eröffnung neuer Schlupflöcher und zur Abschaffung von Straftatbeständen beziehungsweise Formvorschriften.[6]

Zur Wirtschaftskriminalität in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fallzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Bundeslagebild Wirtschaftskriminalität 2012 des Bundeskriminalamts (BKA) wurden in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 81.793 Wirtschaftsstraftaten registriert; das sind knapp 3 % weniger als 2011. Damit sind die Fallzahlen auf dem niedrigsten Stand seit 2007 - zurückzuführen auf den Abschluss eines Großverfahrens im Bereich bandenmäßigen Betrugs mit 14.589 Taten 2010 in Niedersachsen. Der Anteil der wirtschaftskriminellen Fälle betrug nur 1,4 % (2011: 1,7 %) der Gesamtzahl der Straftaten.[7]

Im Gegensatz zum BKA meint die KPMG in ihrer neuesten Studie zur Wirtschaftskriminalität in Deutschland 2012: "In jedem Jahr werden in Deutschland knapp 675.000 Wirtschaftskriminalitätsfälle in den Unternehmen begangen und bekannt.[8] " Eine Grundlage für diese Zahl wird in der Studie nicht gegeben. Von den 30 befragten der Top 100-Unternehmen in Deutschland (Auswahl nach Anzahl der Mitarbeiter und Umsatz) waren 18 (56 Prozent) in den vergangenen zwei Jahren von Wirtschaftskriminalität betroffen. Nach Angaben der angegriffenen Unternehmen - so die Studie - betrug die Anzahl der Wirtschaftsfälle insgesamt 308.[9] Fast ein Viertel (24 %) der befragten mittelständischen Unternehmen (300) wurden durch Wirtschaftsdelikte geschädigt.[10]

2013 berichten in einer von PricewaterhouseCoopers/Uni Halle-Wittenberg (PwC/UHW) veranlassten Umfrage 45 % (2011 52 %) der einbezogenen Unternehmen (603 Großunternehmen) über mindestens einen Schadensfall.[11] In der Studie zum öffentlichen Sektor 2010 heißt es, dass in den letzten zwei Jahren "fast jede dritte Behörde (29 %) nachweislich durch mindestens eine strafbare Handlung betroffen wurde" und dass unter Einbeziehung der konkreten Verdachtsfälle (? d.V.) die vermutliche Belastungsquote sich auf insgesamt 52 % erhöht.[12]

Schäden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Lagebild 2012 des BKA beträgt der in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfassten Wirtschaftsdelikte mit 3,751 Milliarden Euro auch 2012 etwa die Hälfte des in der deutschen Polizeilichen Kriminalitätsstatistik durch Kriminalität ausgewiesenen Gesamtschadens. Damit ist die Schadenssumme um rd. 9 % geringer als im Vorjahr (4,106 Mia Euro).[13]

Laut der PwC/UHW-Studie 2013 "beläuft sich der für alle Delikte durchschnittliche Schaden auf 3,19 Millionen Euro, wobei die Unternehmen am stärksten durch Wettbewerbsdelikte geschädigt werden".[14] Für den öffentlichen Sektor hat PwC/UHW eine Hochrechnung auf den Gesamtschaden vorgenommen. In der Studie 2010 heißt es wörtlich: "Wir gehen …selbst bei vorsichtiger Schätzung davon aus, dass die direkten finanziellen Schäden für die Verwaltung in Deutschland 2 Milliarden Euro jährlich deutlich übersteigen dürften."[15] Hierbei wurden allerdings als Basis der Berechnung nicht nur - wie sonst üblich und im Gegensatz zur Hochrechnung 2007 für die Privatwirtschaft - die gemeldeten Deliktfälle herangezogen, sondern zusätzlich die Verdachtsfälle als weitere Grundlage genommen, so dass das Dunkelfeld zweifach berücksichtigt wurde. Bei einer Hochrechnung auf das Dunkelfeld ist nur von den tatsächlich entdeckten Fällen auszugehen (vgl. Hochrechnungen bei Bundes- oder Landtagswahlen auf der Grundlage bereits ausgezählter Stimmen, nicht vermuteter Stimmen) - Verdachtsfälle sind jedoch unentdeckte Taten. Daher dürfte die für die Behörden angesetzte Schadenssumme weitaus geringer sein, sich höchstens etwa auf die Hälfte von 2 Mrd. €, also rd. 1 Mrd €, belaufen.

Problematik der BKA-Statistiken und Unternehmenszahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemäß BKA-Präsident Ziercke geben "die polizeilichen Daten ... das tatsächliche Ausmaß der Wirtschaftskriminalität nur eingeschränkt wieder. In erster Linie sind es die Interessenlagen der Opfer, die zur Folge haben, dass nur ein Teil der begangenen Wirtschaftsdelikte bei den Strafverfolgungsbehörden angezeigt wird. Betroffene Unternehmen fürchten Image- und Reputationsverluste. Die interne Schadensbegrenzung steht oftmals noch an erster Stelle".[16]

Hinzu kommt, dass die Polizeiliche Kriminalstatistik, die Grundlage der BKA-Lagebilder, nur die polizeilich gemeldeten Fälle enthält. Die direkt bei den Staatsanwaltschaften angezeigten Wirtschaftsdelikte werden, da hierfür keine Meldepflicht besteht, in der PKS nicht erfasst.

Außerdem können weder die nicht entdeckten noch die nicht gemeldeten Delikte, sog. Dunkelfeld, in die Schadenszahlen einbezogen werden, so dass die tatsächliche Anzahl der Fälle weitaus größer als die im Hellfeld des BKA genannten Zahlen sein dürfte.

Das BKA weist darauf hin, dass "die in der PKS erfassten Schadenssummen den durch die Wirtschaftskriminalität tatsächlich verursachten Gesamtschaden jedoch nur teilweise abbilden" können, da "neben den entstandenen monetär darstellbaren Schäden auch die durch das kriminelle Handeln verursachten immateriellen Schäden betrachtet werden" müssen und ferner, dass "diese Schäden statistisch kaum zu beziffern sind und diesbezügliche Schätzungen stark voneinander abweichen" und daher" eine belastbare Aussage hierzu nicht möglich" ist. "Unstrittig ist jedoch, dass gerade die nicht quantifizierbaren immateriellen Schäden wesentliche Faktoren für die Bewertung des Schadenspotenzials der Wirtschaftskriminalität sind".[17]

Auf die problematische Art der Hochrechnungen hinsichtlich der Fallzahlen und Schäden bei Unternehmen durch Einbeziehung der Verdachtsfälle wurde bereits eingegangen. In Bezug auf die Schäden gibt es eine weitere andere Auffälligkeit: Im Abschnitt 2.2 ist von Schäden die Rede, die Unternehmen durch wirtschaftskriminelle Handlungen entstanden sind. In keiner der aufgeführten Studien wird der eventuell entstandene Nutzen erwähnt, den Unternehmen aus eigenen wirtschaftskriminellen Handlungen ziehen. Das ist nicht weiter verwunderlich, wenn man weiß, das diese von Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatungsgesellschaften herausgegebenen Untersuchungen hauptsächlich dem Zweck dienen, neue Aufträge für Aufdeckungs-, andere Sonder- oder Abschlussprüfungen zu erhalten, um Compliance-Abteilungen aufzubauen, das Interne Kontrollsystem zu durchleuchten, Risikoanalysen vorzunehmen, Antikorruptions-Schulungen inhouse durchzuführen und was dergleichen ähnlich finanziell attraktive Arbeiten sind.

Aus diesem Grund sind derartige Marketing orientierte Studien von PwC, KPMG, aber auch von Ernst&Young, Deloitte, Mummert, Euler Hermes etc. besonders in Hinsicht auf eventuelle Hochrechnungen der Fallzahlen oder der Schäden mit Vorsicht zu betrachten. Trotzdem wurden einige Zahlen im Artikel verwendet, weil das BKA für Wirtschaftskriminalität (wie auch für Korruption) keine Hochrechnungen vornimmt und daher sonst keine Orientierungspunkte für die Bewertung des Schadenspotenzials der Wirtschaftskriminalität vorliegen.

Wirtschaftskriminalität in den USA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der Ermittlungen im bisher größten Betrugsfall seit der Insolvenz von Enron 2001 wurde im Dezember 2008 Bernard L. Madoff vom FBI verhaftet. Insgesamt geht es bei dem über Jahrzehnte durchgeführten Schneeballsystem um rund 50 Mrd. US-Dollar,[18] rund 38 Mrd. € (Stand Januar 2009). Der Börsenaufsicht SEC wurde vorgeworfen, Hinweise auf Unregelmäßigkeiten jahrelang ignoriert zu haben.[19] Am 16. Dezember 2008 räumte die SEC in einem offiziellen Statement Versäumnisse ein.[20]

Wirtschaftskriminalität in Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fallzahlen[21][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich der Wirtschafts-, Betrugs- und Urkundendelikte ist im Jahr 2014 ein Rückgang um 9,8 Prozent auf 49.620 Anzeigen festzustellen. 2013 wurden 55.023 Fälle zur Anzeige gebracht. € Der Großteil der Anzeigen der Wirtschaftskriminalität – 73,6 Prozent – fällt auf die Betrugsdelikte, die Urkundenunterdrückung und die Entfremdung unbarer Zahlungsmittel. Allein bei diesen Delikten ist ein Rückgang von über 11,1 Prozent feststellbar. Lediglich im Bereich der Urkundenfälschung ist die Zahl der Fälle um 9,6 Prozent gestiegen, wobei vor allem die Fälschung von besonders geschützten Urkunden wie Reisepässe, Personalausweise und Führerscheine um 19 Prozent gestiegen ist. Das ge- oder verfälschte Dokument findet nicht nur im Bereich der illegalen Migration Anwendung, sondern ist vielfach auch die „Eintrittskarte“ vor allem für Betrugsdelikte wie Kredit- und Handybetrügereien oder Geldwäsche. Um solche Dokumente möglichst früh aus dem Verkehr zu ziehen, wurde die Zusammenarbeit mit der Kreditwirtschaft und den Telekommunikationsunternehmen intensiviert. Darüber hinaus wurden auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Meldebehörden geschult. Die klassischen Wirtschaftsdelikte, wie Untreue, betrügerische oder fahrlässige Krida und Sozialbetrug sowie weitere in den Paragraphen 153 bis 163 des Strafgesetzbuches beschriebene Straftaten machen lediglich 2,2 Prozent der gesamten Wirtschaftskriminalität aus. Die Schäden gehen jedoch in die Milliardenhöhe. Bei diesen Delikten stieg die Aufklärungsquote 2014 um 0,8 Prozentpunkte auf 97,2 Prozent.

Prävention[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen können in drei Phasen Wirtschaftskriminalität entgegentreten.[22]

Prävention: 

Durch Schulungen und Trainings können mögliche Bedrohungsszenarien und Herangehensweisen an diese aufgezeigt und trainiert werden.

Durch aufstellen einer unternehmenseigenen CI werden möglich Strategien vorgegeben.

Ethik-Kodizes vermitteln ein Grundverständnis von Ehrlichkeit und Transparenz auf das sich Mitarbeiter berufen können.

All diese Maßnahmen helfen aber nichts, wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter nicht richtig Auswählen. 14 % aller Wirtschaftstäter haben in einem früheren Unternehmen schon verdächtig gehandelt (KPMG-Studie).[22] Einer Untersuchung von Vahlenkamp und Knauß (1995) zufolge wird wirtschaftskriminelles und korruptes Handeln hauptsächlich den charakterlichen Eigenschaften der Täter und Täterinnen zugeschrieben.[23]

Das Strafgesetzbuch, das auf die meisten Wirtschaftsdelikte Anwendung findet, sieht zwar hohe Strafrahmen für Wirtschaftsdelikte vor, jedoch dürfe die abschreckende Wirkung nur bedingt sein. Die Veruntreuung von Gütern deren Wert 5.000 Euro übersteigt können mit Haftstrafen bis zu drei Jahren, Veruntreuung von Gütern mit einem Wert über 300.000 Euro sogar mit bis zu zehn Jahren bestraft werden.

Detektion und Aufklärung:

Wenn die Prävention versagt hat, ist das Erkennen einer Straftat und das richtige Handeln darauf wichtig. Das richtige Handeln kann präventiv auf andere wirken und Folgeschäden verhindern.

Unternehmensintern gibt es die Möglichkeit ein Prüfungswesen zu installieren, das Datenbestände überwacht und Auffälligkeiten meldet. Hilfreich hierfür ist eine analytische Prüfungssoftware die Daten abgleicht, Rechnungen und Belege auf Richtigkeit prüft. Eine Software kann dies in einem Umfang bewerkstelligen, der einer großen Prüfungsabteilung nicht möglich ist.

Zu beachten sind in dieser Hinsicht aber Datenschutz und Persönlichkeitsrechte der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen.

Auf gesetzlicher Ebene wurde in Österreich 2009 das Bundesamt für Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung eingerichtet. Dieses Bundesamt ist für Korruption im öffentlichen Dienst zuständig. Auf privater Seite ist die „Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption“ (WKStA) zuständig. Diese ist 2011 aus der Korruptionsstaatsanwaltschaft entstanden. Damit wurde eine Behörde geschaffen, die die notwendige Kompetenz und Expertise für eine effiziente Verfolgung großer Wirtschafts- und Korruptionsdelikte in sich vereint.  

Reaktion auf Delikte:

Strafdaten die intern in Unternehmen aufgedeckt werden, müssen unbedingt zu Anzeige gebracht werden, da sich ansonsten das Management selbst als Mittäter strafbar macht.

Delikte die in Unternehmen begangen werden, die nicht Strafrechtlich relevant sind, aber gegen die eigene CI oder den Ethikkodex verstoßen müssen intern sanktioniert werden, um präventive Wirkung zu erzeugen.

Laut einer Studie von KPMG [22] im Jahr 2014 geben westeuropäischen Unternehmen gegenüber nordamerikanischen Unternehmen im Bereich der Prävention weit weniger aus.

Einer der Gründe für das Vernachlässigen von Maßnahmen ist das unterschätzen des Risikos selbst von Wirtschaftskriminalität betroffen zu sein. Laut einer Studie von PwC im Jahr 2014[24] sind 37 Prozent der befragten Unternehmen von Wirtschaftskriminalität betroffen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Caracas: Verantwortlichkeit in internationalen Konzernstrukturen nach § 130 OWiG - Am Beispiel der im Ausland straflosen Bestechung im geschäftlichen Verkehr, Nomos Verlag, Baden-Baden 2014, ISBN 978-3-8487-0992-2
  • Kurt Eichenwald: Verschwörung der Narren. Der Enron-Skandal. Eine wahre Geschichte. Goldmann, München 2007, ISBN 978-3-442-15455-5.
  • Daniel Fischer: New Ecocrime und New Economy. In: Hans Felix R. Ehrat, Eric Stupp (Hrsg.): Management & Law. Helbing and Lichtenhahn u. a., Basel u. a. 2003, ISBN 3-7190-2013-4, S. 361ff. (Meilensteine im Management 10).
  • Ramond Fisman, Edward Miguel: „Economic Gangsters“. Korruption und Kriminalität in der Weltwirtschaft. Aus dem Englischen von Thomas Atzert. Campus Verlag, Frankfurt am Main u. a. 2009, ISBN 978-3-593-38973-8.
  • Günter Janke: Kompendium Wirtschaftskriminalität. Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2008, ISBN 978-3-631-57020-3.
  • Leo Müller: Tatort Zürich. Einblicke in die Schattenwelt der internationalen Finanzkriminalität. Econ, Berlin 2006, ISBN 3-430-16908-9.
  • John Perkins: Bekenntnisse eines Economic Hit Man. Unterwegs im Dienste der Wirtschaftsmafia. Riemannn, München 2005, ISBN 3-570-50066-7.
  • Werner Rügemer: Grüezi! Bei welchen Verbrechen dürfen wir behilflich sein? Die Schweiz als logistisches Zentrum der internationalen Wirtschaftskriminalität. Essays, Analysen und Materialien. Distel-Verlag, Heilbronn 1999, ISBN 3-929348-27-6.
  • Diana Ziegleder: Wirtschaftskriminalität im Geschäftsleben. Eine empirische Untersuchung formeller und informeller Handlungsstrategien von Unternehmen am Beispiel Deutschlands. Nomos-Verlags-Gesellschaft, Baden-Baden 2010, ISBN 978-3-8329-5278-5 (Nomos Universitätsschriften. Soziologie 12), (Zugleich: Halle-Wittenberg, Univ., Diss., 2009).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BKA, Wirtschaftskriminalität Bundeslagebild 2011 (pressefreie Kurzfassung, Februar 2013), S. 6: im folg. Lagebild 2011
  2. Alexander Schuchter: Perspektiven verurteilter Wirtschaftsstraftäter: Gründe ihrer Handlungen und Prävention in Unternehmen, S. 64
  3. siehe Philip Faigle, Wir zerrütten den Rechtsstaat in Die Zeit vom 18. April 2016.
  4. vgl. dazu u.a. Easterly, William (2005), "National policies and economic growth: A reappraisal", in: Philippe Aghion, Steven Durlauf (eds.), Handbook of Economic Growth, Elsevier, ch. 15; Jürgen Stark "Zur Bedeutung von Institutionen in der wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklung" in öffentl. Antrittsvorlesung an der Eberhard Karls Universität zu Tübingen am 1. Juni 2005 unter Verweis auf Douglas North (1991).
  5. BKA: Begriffserläuterungen
  6. Bastian Obermayer, Frederik Obermaier "Panama Papers" (2016), S. 308ff. KiWi-Paperback; ISBN 978-3-462-05002-8; Erschienen am: 06.04.2016
  7. BKA, Lagebild 2013,  S. 3 und Lagebild 2011,  S. 6 und 7
  8. KPMG, Wirtschaftskriminalität in Deutschland 2012,   10
  9. KPMG,  S. 25
  10. KPMG,  S. 11
  11. PricewaterhouseCoopers/Uni Halle-Wittenberg, (im folg. PwC/UHW), Wirtschaftskriminalität 2012, S. 12,  16.
  12. PwC/UHW, Kriminalität im öffentlichen Sektor 2010, S. 7
  13. Lagebild 2012,  S. 4
  14. Pwc/UHW Studie Wikri 2013,  S. 8
  15. PwC/UHW, Kriminalität [gemeint ist Wirtschaftskriminalität, d. V.] im öffentlichen Sektor 2010 - Auf der Spur von Korruption & Co., S. 20 und 57.
  16. so Ziercke laut BKA-Pressemitteilung vom 7. September 2011
  17. Lagebild 2010, S. 11
  18. SEC Charges Bernard L. Madoff for Multi-Billion Dollar Ponzi Scheme, Presseerklärung der SEC
  19. Madoff hat auch europäische Banken betrogen. Der gigantische Betrugsfall von 50 Mrd. US-Dollar zieht Kreise bis nach Europa. Unterdessen gerät die Bankenaufsicht SEC unter Beschuss, weil der Betrüger jahrelang unbehelligt blieb, F.A.Z., 16. Dezember 2008, S. 21.
  20. Statement Regarding Madoff Investigation
  21. Sicherheitsbericht 2014. BMI Österreich, abgerufen am 19.06.2016.
  22. a b c Wirtschaftskriminalität in Deutschland 2014. KPMG, abgerufen am 19.06.2016.
  23. Pies I. Sass P. Meyer H.: Prävention von Wirtschaftskriminalität. Hrsg.: Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Halle (Saale), ISBN 3-86010-805-0.
  24. Globale PwC-Studie zu Wirtschaftskriminalität. Abgerufen am 19.06.2016.
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!