Sportfreunde Oesede

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Vereinslogo

Die Sportfreunde Oesede (offiziell: Sportfreunde Oesede / Georgsmarienhütte e.V. – 1921) sind ein Sportverein aus Georgsmarienhütte im Landkreis Osnabrück. Die erste Fußballmannschaft spielte zwischen 1953 und 1958 in der höchsten Amateurliga Niedersachsens und nahm einmal am DFB-Pokal teil.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde im Jahre 1921 gegründet und spielte bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs nur auf lokaler Ebene. Im Jahre 1949 gehörten die Sportfreunde zu den Gründungsmitgliedern der damals drittklassigen Amateurliga Delmenhorst. 1953 gewann die Mannschaft die Meisterschaft und stieg in die Amateuroberliga Niedersachsen-West auf. Zwei Jahre später wurde mit Rang sieben die beste Platzierung der Ära erreicht, die im Jahre 1958 mit dem Abstieg endete. Bis zur Auflösung im Jahre 1964 gehörten die Sportfreunde der Amateurliga 8 an.

Die Qualifikation für die neu geschaffene Verbandsliga West wurde verpasst und erst 1974 stiegen die Sportfreunde in diese Liga auf. Nach vier Jahren ging es zurück auf Bezirksebene. Im Jahre 1989 kehrte man unter Trainer Herbert Mühlenberg in die fünftklassige Landesliga West zurück und scheiterte 1992 nur knapp an der Meisterschaft. Zwei Jahre später qualifizierten sich die Sportfreunde für die Niedersachsenliga West. Ebenfalls 1994 gewann die Mannschaft den Niedersachsenpokal und qualifizierte sich für den DFB-Pokal. Vor 13.000 Zuschauern im Osnabrücker Stadion an der Bremer Brücke verloren die Oeseder in der ersten Runde gegen den Bundesligisten Karlsruher SC mit 1:6. Trainiert wurden die Sportfreunde vom Ex-Nationalspieler Erwin Kostedde.

In der Saison 1995/96 erreichten die Sportfreunde mit Rang vier in der Niedersachsenliga West ihren sportlichen Zenit. Ein Jahr später kam es zum großen Bruch, als der Vorstand nicht mehr bereit war, hoch bezahlten Fußball zu finanzieren. Zur Saisonhalbzeit erhielt die komplette Mannschaft die Freigabe für einen Vereinswechsel. Mit nur zwölf Punkten und 113 Gegentoren stiegen die Sportfreunde als Tabellenletzter ab und wurden in der folgenden Landesligasaison nach unten durchgereicht.

Im Jahre 2003 kehrten die Sportfreunde noch einmal in die Landesliga Weser/Ems zurück und scheiterten nur knapp am Durchmarsch. Fünf Jahre später stieg die Mannschaft aus der inzwischen in Bezirksoberliga Weser/Ems umbenannten Liga ab und zog sich freiwillig in die Kreisliga Osnabrück-Land, Gruppe Süd zurück.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hardy Grüne: Legendäre Fußballvereine – Norddeutschland. AGON-Sportverlag, Kassel 2004, ISBN 978-3-89784-223-6, S. 232.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]