VfL Oldenburg

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VfL Oldenburg
VfL Oldenburg.png
Voller Name Verein für Leibesübungen von 1894 e. V. (Hauptverein)
VfL Oldenburg GmbH (Handball-Spielbetrieb)
Spitzname(n) Die Grünen
Gegründet 21. September 1894
Vereinsfarben grün-weiß
Halle EWE Arena
Plätze 2.300
Geschäftsführer Peter Görgen
Trainer Leszek Krowicki
Liga Handball-Bundesliga Frauen
2013/14
Rang 5. Platz
DHB-Pokal 2. Runde
Website vfl-oldenburg-handball.net
Heim
Auswärts
Größte Erfolge
National DHB-Pokalsieger
1981, 2009, 2012
DHB-Supercup-Sieger
2009
International EHF Challenge Cup-Sieger
2008

Der Verein für Leibesübungen Oldenburg e.V. kurz VfL Oldenburg ist ein Sportverein aus Oldenburg, Niedersachsen.

Der Verein hat seit 2010 zehn Sportabteilungen: Fußball, Handball, Badminton, Gesundheitssport/Gymnastik, Leichtathletik, Prellball, Tanzen, Turnen, American Football und Volleyball. Die Vereinsfarben sind grün-weiß und der Verein zählt rund 2000 Mitglieder.

Geschichte[Bearbeiten]

Gegründet wurde der VfL Oldenburg am 21. September 1894 unter dem Namen TV Jahn Oldenburg. Am 12. Juni 1912 wurde der Fußballverein FC Frisia Oldenburg gegründet, der sich später in SV Frisia Oldenburg umbenannte. Im Jahre 1931 fusionierte der SV Frisia mit dem am 28. November 1912 gegründeten SV Oldenburg zum Oldenburger SC, der am 10. Mai 1934 mit dem TV Jahn Oldenburg zum heutigen VfL Oldenburg fusionierte.

Im Jahr 1970 wurde mit dem Bau der Sporthalle Rebenstraße begonnen, der ein Jahr später abgeschlossen wurde. Heute trägt die Sporthalle Rebenstraße den Namen „Robert-Schumann-Halle“. Die Namensgebung leitet sich von dem bis dato erfolgreichsten Handballtrainer des VfL Oldenburg ab.

Handball[Bearbeiten]

Die Handballdamen des VfL schafften im Jahr 1980 den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Als die mittlerweile gesamtdeutsche Bundesliga in der Saison 1992/93 erstmals im eingleisigen Modus ausgetragen wurde, stieg der VfL Oldenburg ab. 1996 kehrte der VfL in die erste Bundesliga zurück, stieg zwar schon 1998 wieder ab, kehrte aber 1999 mit dem direkten Wiederaufstieg in die erste Bundesliga zurück. Bis heute konnte der Oldenburger Handballverein die oberste Spielklasse halten, darüber hinaus im Jahr 2008 den EHF Challenge Cup und in den Jahren 2009 und 2012 den DHB-Pokal gewinnen. In der ewigen Tabelle der Damen Handballbundesliga steht der VfL auf Platz 6.

Größte Erfolge[Bearbeiten]

  • DHB-Pokalsieger 1981, 2009, 2012
  • Deutscher Vizemeister 1983
  • Finalist im DHB-Pokal 1989, 2002
  • Sieger Challenge Cup 2008
  • Supercup 2009

Kader für die Saison 2014/15[Bearbeiten]

Nr. Nat. Name Position Geburtstag Größe seit Letzter Verein
1 DeutscheDeutsche Julia Renner TW 17.09.1987 1,83 m 2005 TSV Ellerbek
33 NiederländerinNiederländerin Tess Wester TW 19.05.1993 1,76 m 2011 E&O Emmen (NL)
2 DeutscheDeutsche Kira Schnack RA 14.04.1994 1,66 m 2013 SønderjyskE
3 DäninDänin Annika Meyer KM 30.05.1994 1,67 m 2013 HC Odense
4 DeutscheDeutsche Thalke Deters RL 05.09.1987 1,87 m 2003 SG Neuenburg/Bockhorn
5 DeutscheDeutsche Kim Birke LA 29.12.1987 1,72 m 2005 Germania List
7 DeutscheDeutsche Caroline Müller RM 30.08.1993 1,77 m 2014 Ringkøbing Håndbold
9 DeutscheDeutsche Julia Wenzl RL 03.02.1990 1,76 m 2007 Thüringer HC
10 NorwegerinNorwegerin Silje Katrine Svendsen RR 19.02.1990 1,73 m 2014 Levanger HK
11 NorwegerinNorwegerin Kjersti Salberg LA 13.12.1990 1,67 m 2014 Levanger HK
17 DeutscheDeutsche Maike Schirmer RA 23.05.1990 1,65 m 2008 VfL Bad Schwartau
20 DeutscheDeutsche Jenny Behrend RA 20.01.1996 1,72 m 2014 TSV Owschlag
21 DeutscheDeutsche Angie Geschke RL 24.05.1985 1,77 m 2013 Bayer 04 Leverkusen
23 DeutscheDeutsche Cara Hartstock KM 18.03.1994 1,90 m 2014 SG Handball Rosengarten
27 DeutscheDeutsche Alina Otto LA 27.10.1995 1,73 m 2013 HSG Bad Wildungen
PolePole Leszek Krowicki Trainer 09.11.1957 2005

Neuzugänge 2014/15[Bearbeiten]

Abgänge 2014/15[Bearbeiten]

Neuzugänge 2015/16[Bearbeiten]

Abgänge 2015/16[Bearbeiten]

2. Damen[Bearbeiten]

Die zweite Mannschaft des VfL spielte bis 2010 in der Regionalliga Nord und konnte dort 2005 die Meisterschaft gewinnen.[16] Seit der Saison 2010/11 spielt die Mannschaft in der 3. Liga.

Fußball[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahre 1922 gelang unter dem Namen SV Frisia der Aufstieg in die damals erstklassige Westkreisliga und zog in den nächsten Jahren am Lokalrivalen VfB vorbei. 1925 und 1927 wurde Frisia jeweils Vizemeister in ihrer Staffel, bevor die Mannschaft ein Jahr später durch die Ligenreform absteigen musste. Nach der Fusion zum Oldenburger SC ließ sich der Verein an der Alexanderstraße nieder. Zwischenzeitlich in die Drittklassigkeit abgerutscht gelang im Jahre 1936 der Aufstieg in die zweitklassige Bezirksklasse. Sieben Jahre später wurde der VfL in die Gruppe Oldenburg-Friesland der erstklassigen Gauliga Weser-Ems aufgenommen, wo man unter anderem Wilhelmshaven 05 mit 25:0 unterlag.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erreichte der VfB 1949 die neu geschaffene zweitklassige Amateuroberliga Niedersachsen-West, wo 1953 der vierte Rang erreicht wurde. Zwei Jahre später musste der VfL in die Amateurliga 1 absteigen. Mit zahlreichen Nachwuchsspielern, die 1959 bis ins Halbfinale der niedersächsischen A-Jugendmeisterschaft vorgestoßen waren, gelang 1962 der Wiederaufstieg in die Amateuroberliga. Dort sicherte sich die Mannschaft sensationell die Meisterschaft und schaffte später sogar die Qualifikation für die neu geschaffene Regionalliga Nord.

Der Sprung in die Regionalliga war allerdings zu groß und der VfL musste am Ende aufgrund des schlechteren Torquotienten gegenüber Concordia Hamburg absteigen. Höhepunkt der Saison war das Derby gegen den VfB, wo der VfL vor 20.000 Zuschauern trotz 1:3-Rückstand noch ein 3:3 erreichte. Nachdem der VfB zahlreiche Leistungsträger vom VfL abwarb wurde jener in der Landesligasaison 1964/65 prompt in die Verbandsliga Nord durchgereicht. Drei Jahre später scheiterte die Mannschaft in der Aufstiegsrunde.

Im Jahre 1969 gelang schließlich der Aufstieg in die drittklassige Landesliga Niedersachsen, wo der VfL nicht über Mittelmaß hinauskam. 1975 stieg die Mannschaft sportlich ab, blieb aber aufgrund des Aufstiegs von Eintracht Nordhorn und der Amateure von Eintracht Braunschweig in der Klasse. Mit nur 2:58 Punkten stieg der VfL ein Jahr später dennoch ab und rutschte 1980 gar in die Bezirksoberliga Weser/Ems hinab. Erst vier Jahre später gelang unter dem ehemaligen VfB-Spieler und -trainer Helmut Mrosla der Aufstieg in die Landesliga West.

1994 qualifizierte sich der VfL für die Niedersachsenliga, aus der er zwei Jahre später abstieg. Erst im Jahre 2004 gelang die Rückkehr ins niedersächsische Oberhaus durch einen 7:6-Sieg nach Elfmeterschießen über den SC Twistringen. Fünf Jahre später wurde die Mannschaft Meister der Oberliga Niedersachsen-West, verpasste allerdings in der Relegation den Aufstieg in die Regionalliga. Im Jahre 2010 zog der Verein die Mannschaft in die Landesliga Weser/Ems zurück und stieg drei Jahre später wieder in die Oberliga auf.

Nachwuchsarbeit[Bearbeiten]

Seit 2011 arbeitet der ehemalige deutsche Nationalspieler Dieter Eilts als Ausbilder für die Nachwuchstrainer des VfL Oldenburg. Die A-Junioren spielten in der Saison 2011/12 in der U-19-Bundesliga, stiegen aber als Tabellenletzter wieder ab. Die B-Junioren schafften im Jahre 2012 den Aufstieg in die U-17-Bundesliga.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b handball-world.com: VfL Oldenburg stellt zwei Neuzugänge vor vom 23. April 2014, abgerufen am 23. April 2014
  2. handball-world.com: Oldenburg verpflichtet neue Linksaußen vom 8. Mai 2014, abgerufen am 8. Mai 2014
  3. handball-world.com: VfL Oldenburg verpflichtet Junioren-Nationalspielerin für den Kreis vom 2. Juni 2014, abgerufen am 2. Juni 2014
  4. handball-world.com: Abgang und Neuzugang bei Oldenburg II vom 3. Juni 2014, abgerufen am 27. Juni 2014.
  5. handball-world.com: VfL Oldenburg verpflichtet Linkshänderin vom 9. Juli 2014, abgerufen am 9. Juli 2014.
  6. teamesbjerg.dk: Hollandsk stjernespiller til Team Esbjerg vom 7. März 2014, abgerufen am 7. März 2014
  7. handball-world.com: Ein Jahr Bogota: Maike Schirmer verlässt VfL Oldenburg vom 14. März 2014, abgerufen am 14. März 2014
  8. actualmm.ro: HCM Baia Mare a transferat-o pe Lois Abbingh vom 10. Juli 2014, abgerufen am 19. August 2014
  9. handball-world.com: Neue Spielmacherin für Metzingen vom 25. Mai 2014, abgerufen am 25. Mai 2014
  10. handball-world.com: Werder Bremen verpflichtet alte Bekannte von Bundesligisten vom 7. Mai 2014, abgerufen am 7. Mai 2014
  11. handball-world.com: Mainz findet neue Torfrau in Oldenburg vom 26. Juni 2014, abgerufen am 27. Juni 2014.
  12. handball-world.com: Erster Zugang für Saison 2015/16: Oldenburg verpflichtet niederländische Nationalspielerin vom 27. Februar 2015, abgerufen am 27. Februar 2015
  13. handball-world.com: Weitere Niederländerin für Oldenburg vom 6. März 2015, abgerufen am 6. März 2015
  14. a b c handball-world.com: Beruf und neuer Verein: Trio verlässt Oldenburg vom 19. Februar 2015, abgerufen am 22. Februar 2015
  15. weser-kurier.de: Werder verpflichtet drei bundesligaerfahrene Handballerinnen vom 21. März 2015, abgerufen am 23. März 2015
  16. Abschlusstabelle der Regionalliga 2004/05