St. Michael (Dahlenburg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
St.-Michael-Kirche

St. Michael ist die römisch-katholische Kirche in Dahlenburg, einem Flecken im Landkreis Lüneburg in Niedersachsen. Sie ist eine Filialkirche der Pfarrgemeinde „St. Maria Königin vom hl. Rosenkranz“ mit Sitz in Bleckede, im Dekanat Lüneburg. Die nach dem Erzengel Michael benannte Kirche befindet sich in der Lüneburger Landstraße 28 (Ecke Meisenweg). Sie ist die letzte noch in Betrieb befindliche Barackenkirche aus der frühen Nachkriegszeit im Bistum Hildesheim.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Folge des Zweiten Weltkriegs vergrößerte sich die Zahl der Katholiken im seit der Reformation evangelischen Dahlenburg durch den Zuzug von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches erheblich. Kurz nach 1945 begann sich eine katholische Kirchengemeinde zu bilden, zunächst war Dahlenburg eine Gottesdienststation und ein Seelsorgebezirk der Lüneburger Pfarrgemeinde „St. Marien“. Am 1. November 1951 erfolgte die Benediktion der neben dem Friedhof von Dahlenburg neu erbauten Kirche durch Generalvikar Wilhelm Offenstein. Das Kirchengebäude diente zu vor als englisches Kasino in Brietlingen und wurde nach Dahlenburg umgesetzt.[1]

1968 bekam „St. Michael“ mit der Kirche „St. Maria Königin vom hl. Rosenkranz“ eine Filialkirche in Bleckede. Am 1. Oktober 1980 wurde die katholische Kirchengemeinde Dahlenburg eingerichtet.

2002 wurde die Kirche in Bleckede zur Pfarrkirche erhoben, seitdem gehört die Kirche „St. Michael“ zur Pfarrgemeinde „St. Maria Königin vom hl. Rosenkranz“ in Bleckede.

Architektur und Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die in rund 43 Meter Höhe über dem Meeresspiegel gelegene Kirche ist als letzte noch in Betrieb befindliche Barackenkirche aus der frühen Nachkriegszeit ein seltenes architektonisches Zeugnis der bescheidenen Anfänge der katholischen Kirche in den ländlichen Diasporagebieten des Bistums Hildesheim.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Willi Stoffers: Bistum Hildesheim heute. Hildesheim 1987, ISBN 3-87065-418-X, S. 156–157

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.oki-regensburg.de/dahlenbu.htm

Koordinaten: 53° 11′ 19,2″ N, 10° 43′ 50,8″ O