Stiftsdechant

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Der Stiftsdechant (auch Stiftsdekan) ist eine Dignität einer Stiftskirche.

Der Stiftsdechant war für die Disziplin im Kloster zuständig. Er wurde entweder vom Kapitel gewählt oder vom Probst ernannt, die Amtszeit war zeitlich begrenzt. Häufig wurden Stiftsdechanten in Folge dann Propst.

Ursprünglich nach dem Propst der „2. Mann“ im Stift, gelang es den Stiftsdechanten im Verlauf des Mittelalters an den meisten Stiftskirchen, den Stiftspropst, auch nur Propst genannt, zu verdrängen. Hiermit wurde er zum „1. Mann“ des Stiftes und sein Hauptverwalter. In kleineren Stiften gab es oftmals von Anfang an nur einen Stiftsdechanten als Vorsteher.

Im Gegensatz zu den Pröpsten gelang es den Kanonikern der Stiftskirchen zumeist, sich das Wahlrecht für den Dechanten zu bewahren, so dass eine päpstliche Ernennung sehr selten war.

Der Stiftsdechant ist nicht mit einem Dechanten (Dekan) als Leiter eines Dekanats zu verwechseln.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Edgar Krausen: Die Bistümer der Kirchenprovinz Salzburg. Das Bistum Freising 1. Das Augustinerchorherrenstift Dietramszell, Germania Sacra, Neue Folge 24. Walter de Gruyter, Berlin New York 1988, S. 66 books.google.at