Lich

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Lich
Lich
Deutschlandkarte, Position der Stadt Lich hervorgehoben
Koordinaten: 50° 31′ N, 8° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Gießen
Höhe: 169 m ü. NHN
Fläche: 77,63 km2
Einwohner: 13.290 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 171 Einwohner je km2
Postleitzahl: 35423
Vorwahlen: 06404, 06004
Kfz-Kennzeichen: GI
Gemeindeschlüssel: 06 5 31 011
Stadtgliederung: 9 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Unterstadt 1
35423 Lich
Webpräsenz: www.lich.de
Bürgermeister: Bernd Klein (SPD)
Lage der Stadt Lich im Landkreis Gießen
NiederdorfeldenBiebertalWettenbergLollarStaufenberg (Hessen)Allendorf (Lumda)Rabenau (Hessen)Heuchelheim (Hessen)GießenBuseckGrünberg (Hessen)FernwaldLinden (Hessen)LanggönsPohlheimReiskirchenLichHungenLaubachWetteraukreisVogelsbergkreisLandkreis Limburg-WeilburgLandkreis Limburg-WeilburgLandkreis Marburg-BiedenkopfLahn-Dill-KreisKarte
Über dieses Bild

Lich ist eine Stadt im mittelhessischen Landkreis Gießen, 15 Kilometer südöstlich der Universitätsstadt Gießen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Oberstadt mit ihren Fachwerkfassaden

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Lich liegt an einer Furt des Flüsschens Wetter, das der Wetterau zwischen Taunus und Vogelsberg den Namen gibt. Die Kernstadt und die nördlichen und östlichen Stadtteile gehören zum Naturraum Vorderer Vogelsberg, die südlichen und westlichen Stadtteile gehören zur Wetterau.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Lich gehören außer der Kernstadt die Stadtteile, jeweils mit dem Einwohnerstand vom Januar 2017.[2]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lich grenzt im Norden an die Gemeinden Fernwald und Reiskirchen, im Osten an die Stadt Laubach, im Osten und Süden an die Stadt Hungen und im Südwesten an die Stadt Münzenberg (Wetteraukreis) sowie im Westen an die Stadt Pohlheim.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lich – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian 1655

Werkzeuge von Neandertalern (etwa 100.000 v. Chr.) wurden in den Fuchslöchern in der Nähe des Waldschwimmbades gefunden. Im Bereich des Kolnhäuser Hofes hinterließen Menschen des Aurignac-Typus 50.000 Jahre später ihre Werkzeuge. Linearbandkeramiker, eine der ältesten bäuerlichen Kulturen der Jungsteinzeit, siedelten um 4000 v. Chr. am lößreichen Ufer der Wetter um Lich. Weitere spärliche Funde stammen aus der Bronzezeit und der Hallstattzeit und der Latènezeit. Ob auch die Kelten in der Gegend um Lich ansässig waren, ist bis heute umstritten. Sicher ist die Anwesenheit der Römer am Rhein – der hier die Grenze des Römischen Reiches bildete – seit 49 v. Chr.; die Chatten sind in Hessen um dieselbe Zeit nachgewiesen.

Beim Bau des Limes 83–85 nach Chr. durch die Römer wurde das Kohortenkastell Arnsburg im Bereich des heutigen Stadtteils Arnsburg errichtet. Es war damit das nördlichste Kohortenkastell des Wetteraulimes.

Lich wurde im Jahre 790 zum ersten Mal im Lorscher Codex erwähnt. Im 9. Jahrhundert zog sich das Kloster Lorsch aus der Wetterau zurück, und das Bistum Mainz trat an seine Stelle, aber auch das Kloster Fulda erhielt Güter in Lich. Im 12. Jahrhundert gründete Kuno I. von Münzenberg das von den Zisterziensern verwaltete Kloster Arnsburg. Im Jahr 1300 erhielt Lich als besondere Gunst für Philipp III. von Falkenstein von König Albrecht die Stadtrechte verliehen. Es verblieb bei dem Geschlecht der Falkensteiner bis in die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts, dann fiel es an die Grafen von Solms. Den Dreißigjährigen Krieg überstand Lich ebenso wie den Zweiten Weltkrieg ohne große Schäden.

1703 wurde die Apotheke gegründet. Im Jahre 1993 war Lich der Austragungsort des Hessentages.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurden am 31. Dezember 1970 auf freiwilliger Basis die Gemeinden Birklar, Muschenheim, Nieder-Bessingen, Ober-Bessingen, am 1. Februar 1971 Eberstadt sowie am 31. Dezember 1971 Bettenhausen in die Stadt Lich eingegliedert.[3] Am 1. Januar 1977 erfolgte die Eingliederung der Gemeinden Arnsburg und Langsdorf durch das Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen.[4]

Territorialgeschichte und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt die Territorien bzw. Verwaltungseinheiten denen Lich unterstand im Überblick:[5]

Gerichte seit 1803[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für die Provinz Oberhessen wurde das „Hofgericht Gießen“ als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die Ämter bzw. Standesherren vorgenommen und somit war für Lich ab 1806 das „Patrimonialgericht der Fürsten Solms-Braunfels“ in Lich zuständig. Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Die zweite Instanz für die Patrimonialgerichte waren die standesherrlichen Justizkanzleien. Übergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt.

Mit der Gründung des Großherzogtum Hessen 1806 wurde diese Funktion beibehalten, während die Aufgaben der ersten Instanz 1821–1822 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übergingen. Ab 1822 ließen die Fürsten Solms-Lich ihre Rechte am Gericht durch das Großherzogtum Hessen in ihrem Namen ausüben. „Landgericht Lich“ war daher die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht das für Lich zuständig war. Auch auf sein Recht auf die zweite Instanz, die durch die Justizkanzlei in Hungen ausgeübt wurde verzichtete der Fürst 1823.[9] Erst infolge der Märzrevolution 1848 wurden mit dem „Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren“ vom 15. April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgültig aufgehoben.[10]

Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolgedessen die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Lich“ und Zuteilung zum Bezirk des Landgerichts Gießen.[11] Am 1. Juni 1934 wurde das Amtsgericht Lich aufgelöst und Lich dem Amtsgericht Gießen zugeteilt.[12] Jetzt sind die übergeordneten Instanzen das Landgericht Gießen, das Oberlandesgericht Frankfurt am Main sowie der Bundesgerichtshof als letzte Instanz.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belegte Einwohnerzahlen bis 1981 sind:[13]

  • 1830: 2055 evangelische, 9 römisch-katholische Einwohner, 8 Mennoniten, 71 Juden
  • 1885: 2550 Einwohner
  • 1925: 2734 Einwohner
  • 1939: 2927 Einwohner
  • 1950: 4765 Einwohner
  • 1961: 5027 (3651 evangelische, 1194 römisch-katholische Einwohner) Einwohner. Erwerbspersonen: 233 Land- und Forstwirtschaft, 1158 Produzierendes Gewerbe, 410 Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, 487 Dienstleistungen und Sonstige
  • 1970: 11265 Einwohner
  • 1981: 11203 Einwohner
Lich: Einwohnerzahlen von 1834 bis 1967
Jahr  Einwohner
1834
  
2.258
1840
  
2.360
1846
  
2.591
1852
  
2.410
1858
  
2.413
1864
  
2.300
1871
  
2.305
1875
  
2.432
1885
  
2.550
1895
  
2.448
1905
  
2.619
1910
  
2.749
1925
  
2.734
1939
  
2.927
1946
  
4.382
1950
  
4.765
1956
  
4.961
1961
  
5.027
1967
  
5.909
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[14] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[15][16]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016
      
Insgesamt 37 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 29,3 11 27,2 10 24,4 9 27,5 10
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 23,0 9 26,3 10 36,7 14 34,4 13
FW Freie Wähler 22,6 8 17,9 7 19,6 7 18,3 7
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 10,8 4 14,5 5 9,6 3 8,6 3
FDP Freie Demokratische Partei 10,6 4 8,1 3 9,7 4 11,2 4
DBL Demokratische Bürgerliste Lich 3,7 1 6,1 2
Gesamt 100,0 37 100,0 37 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 54,0 49,1 49,7 55,6
Rathaus mit Marktbrunnen

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister von Lich ist seit 2008 der Sozialdemokrat Bernd Klein. Er wurde in einer Stichwahl am 30. September 2007 mit 60,2 % der Stimmen gewählt und am 22. September 2013 im ersten Wahlgang für weitere sechs Jahre mit 64,0 % der Stimmen wiedergewählt.[17]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1928 erhielt die Stadt Lich die Genehmigung, das nachfolgend beschriebene Wappen zu führen.

Wappenbeschreibung:
„In Silber ein rotes Schloss mit vier Türmen, darüber ein ungleich rot/gold geteilter Münzenberg-Falkensteiner Schild.“

Das Wappen findet sich in ähnlicher Form bereits auf dem Stadtsiegel von 1309.[18]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lich unterhält Partnerschaften mit folgenden Städten und Gemeinden:[19]

  • Dieulefit, Frankreich (Städtepartnerschaft seit 1974)
  • Tangermünde, Sachsen-Anhalt (Städtepartnerschaft seit 1990)
  • Tata, Marokko (Kooperationsvertrag seit 2003)
  • Budakeszi, Ungarn (Städtepartnerschaft seit 2005)
  • Vänersborg, Schweden (Städtepartnerschaft seit 2010)[20]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kulturleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Kino Traumstern besitzt Lich ein überregional bekanntes Programmkino, das bereits mehrmals ausgezeichnet wurde und dessen Einzugsgebiet sich bis ins Rhein-Main-Gebiet erstreckt.

Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Textorhaus am Kirchplatz
  • Die Innenstadt von Lich ist geprägt von einem reichen Bestand an Fachwerkhäusern. Zu diesem gehört das Textorhaus, ein reich verzierter Fachwerkbau aus dem Jahr 1632, in dem sich heute das Heimatmuseum befindet.
  • Die spätgotische Marienstiftskirche mit der Grabplatte von Kuno von Falkensteins und seiner Gemahlin Anna von Nassau ist eine weitere Sehenswürdigkeit.
  • Von der Stadtbefestigung ist noch der 48 Meter hohe Stadtturm vom Anfang des 14. Jahrhunderts erhalten.
  • Das Schloss Lich der Fürsten zu Solms-Hohensolms-Lich im Stil der Spätrenaissance und des Barock befindet sich in der Unterstadt. Es verfügt über einen großen Schlosspark, der zum Teil für die Öffentlichkeit zugänglich ist.
  • Die Klosterruine Arnsburg liegt fünf Kilometer südwestlich.
  • Der 40.000 m² große Wildpark Klosterwald befindet sich unweit des Klosters Arnsburg.
  • Im Stadtteil Ober-Bessingen hat sich die Ober-Bessinger Pforte erhalten. Das Torhaus wurde 1782 als Teil der Befestigung des Dorfes erbaut. Es verfügt über einen Dachreiter mit Turmuhr. Das Gebäude wurde an der Stelle einer bereits 1593 belegten Pforte errichtet.

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Licher BasketBären (TV 1860 Lich, zwischenzeitlich als LTi Lich in der Pro A spielend) spielt seit der Saison 2009/2010 in der Pro B, der dritthöchsten Basketball-Spielklasse Deutschlands. In der Saison 1999/2000 spielten die Licher sogar in der BBL (Basketball-Bundesliga). Die Heimspiele werden in der rund 1500 Zuschauer fassenden Dietrich-Bonhoeffer-Halle ausgetragen. Sie wurde 1999 wegen des Erstliga-Aufstiegs ausgebaut.

Die 1. Mannschaft des VfR 1920 Lich, der Fußballverein aus Lich, spielt in der Kreisoberliga Süd. Der VfR hat eine Mitgliederzahl von ca. 500, davon 250 Kinder und Jugendliche. Außerdem besitzt er fünfzehn Jugend-Mannschaften, eine Alte Herren-Mannschaft und ein zweites Team, welches in der Kreisliga B Gießen spielt.

Die Handball-Abteilung des TV 1860 Lich ist besonders gut im weiblichen Jugendbereich. Sie errang zahlreiche Titel wie Nordhessenmeister, Hessenmeister und Südwestdeutscher Meister. Der TV verfügt auch über zehn Jugend-Mannschaften, ein Frauen-Team, welches in der Bezirksoberliga spielt, die zweite Frauen-Mannschaft in der Bezirksliga C und das erste Herren-Team (Männer-Spielgemeinschaft Hungen/Lich) in der Bezirksliga B.

Der Karate-Dojo Lich e. V. wurde 1985 von Detlef Herbst gegründet und hat rund 420 Mitglieder, davon mehr als die Hälfte Kinder und Jugendliche. Der Verein hat eine Vielzahl an Meistertiteln auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene gewonnen. Der Verein organisiert neben seinem regelmäßigen Trainingsbetrieb (Shotokan-Karate, Gymnastik für Erwachsene, Bewegungsförderung für Kinder) auch größere Breitensportveranstaltungen wie die Karate-Sommerschule und den Kata-Marathon. Im Jahr 2008 wurde dem Verein bereits zum zweiten Mal das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ des DOSB verliehen.

Bürgerpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2016 wurde auf Initiative eines privaten Vereines auf einer Freifläche nahe der Stadtmitte in ehrenamtlicher Eigenleistung der Bürgerpark Lich errichtet. Gestaltet ist dieser Park als Freizeit-Aufenthaltsfläche für alle Generationen mit zahlreichen Möglichkeiten für Spiel, Sport und Bewegung. Gepflegt und weiter ausgebaut wird er vom Verein.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lich ist durch die Regionalbuslinien 372 und 375 des Rhein-Main-Verkehrsverbundes in Richtung Gießen, Schotten und Hungen, durch die Buslinie FB-52 der Verkehrsgesellschaft Oberhessen in Richtung Butzbach, durch das Anruf-Linien-Taxi GI-63 (bis Ende 2014 als 230) der Verkehrsgesellschaft Oberhessen in Richtung Bettenhausen sowie die Buslinien GI-62 und GI-64 (bis Ende 2014 als 230 und 700) der Verkehrsgesellschaft Oberhessen in Richtung Hungen und Grünberg angebunden.

In Lich sowie im Stadtteil Langsdorf befinden sich Haltepunkte der Lahn-Kinzig-Bahn.

Lich ist über die A 5 Frankfurt-Kassel, Anschlussstelle Fernwald und die A 45 Hanau–Dortmund (Sauerlandlinie), Anschlussstelle Münzenberg erreichbar. Außerdem liegt es an der B 457 und an der B 488.

Radfernwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Durch Lich führt der Hessische Radfernweg R6. Er steht unter dem Motto Vom Waldecker Land ins Rheintal. Der Radfernweg beginnt in Diemelstadt im Norden Hessens und verläuft bis nach Lampertheim im Süden. Die Gesamtlänge beträgt ungefähr 380 Kilometer.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Licher Brauerei

Die Stadt ist durch die Licher Privatbrauerei überregional bekannt. Eine 400-jährige Tradition hat in Lich der Orgelbau. Hierfür stehen noch heute die Orgelbauanstalt Förster & Nicolaus und als Hersteller von Orgelteilen die Otto Heuss GmbH. Lich ist zudem Standort der Asklepios Klinik Lich und der BAG Health Care GmbH.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesamtschulen:

Dietrich-Bonhoeffer-Schule

Grundschulen:

Erich-Kästner-Schule
Selma-Lagerlöf-Schule
Grundschule Langsdorf

Sonderschulen:

Anna-Freud-Schule

Berufsschulen:

Krankenhausschule

Außerdem verfügt die Stadt über die Volkshochschule des Landkreises Gießen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gelebt oder gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lich (Hessen) – Sammlung von Bildern

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Licher Heimatbuch. Im Auftrag der Stadt Lich bearbeitet vom Ausschuss für das Licher Heimatbuch, Lich 1950.
  • Randolf Fügen: Highlights in Mittelhessen. Wartenberg, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1044-0.
  • Paul Görlich: Licher Heimatbuch. Hrsg. vom Magistrat der Stadt Lich, 1989.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Aktuellster Bevölkerungsstand am 31.12.2015 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Steckbrief Lich. Stadt Lich; abgerufen am 5. Oktober 2017.
  3. K.-H. Gerstenmeier: Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Melsungen 1977, S. 303
  4. Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen vom 13. Mai 1974. In: GVBl. I S. 237
  5. Verwaltungsgeschichte Land Hessen bei M. Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990
  6. Wilhelm von der Nahmer: Handbuch des Rheinischen Particular-Rechts: Entwickelung der Territorial- und Verfassungsverhältnisse der deutschen Staaten an beiden Ufern des Rheins : vom ersten Beginnen der französischen Revolution bis in die neueste Zeit. Band 3. Sauerländer, Frankfurt am Main 1832, S. 22 (online bei Google Books).
  7. Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände. Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. Band 22. Weimar 1821, S. 424 (online bei Google Books).
  8. Georg W. Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen. Band 3. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt 1830, S. 135 (online bei Google Books).
  9. Theodor Hartleben (Hrsg.): Allgemeine deutsche Justiz-, Kameral- und Polizeifama, Teil 1. Band 2. Johann Andreas Kranzbühler, 1832, S. 271 (online bei Google Books).
  10. Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1848, S. 237-241
  11. Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879 (Hess. Reg.Blatt S. 197–211)
  12. Verordnung über die Umbildung von Amtsgerichtsbezirken vom 11. April 1934 (Hess. Reg.Bl. S. 63)
  13. Lich, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). (Stand: 13. Dezember 2016)
  14. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016 Hessisches Statistisches Landesamt
  15. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  16. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  17. Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Lich
  18. F. Hauptmann: Das Wappenrecht, Bonn 1896, Seite 125 (Volltext mit Stadtsiegelabbildung)
  19. Stadt Lich: Städtepartnerschaften, abgerufen im Mai 2017.
  20. Steckbrief Lich. Abgerufen am 5. Oktober 2017.