Studentenwerk München

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Das Studentenwerk München ist laut der Verordnung über die bayerischen Studentenwerke für insgesamt 15 Hochschulen mit rund 131.200 Studenten (Wintersemester 2019/20)[1] an 4 Standorten im Umkreis von etwa 80 km um München zuständig.

Zu seiner Aufgabe zählt die wirtschaftliche, soziale, gesundheitliche und kulturelle Betreuung der Studenten. Es besitzt die Rechtsform der Anstalt des öffentlichen Rechts, die Aufsichtsbehörde und Rechtsaufsicht ist das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Es ist Mitglied im Deutschen Studentenwerk.

Die Studentenwerke in Deutschland sind nach dem Ersten Weltkrieg aus Selbsthilfeorganisationen der Studenten entstanden. Das Studentenwerk München entstand 1920 und ist damit nach dem Studentenwerk Dresden das zweitälteste deutsche Studentenwerk.

Betreute Universitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Hochschulstandorte werden vom Studentenwerk München betreut:

Organe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Vertreterversammlung gehören an: 3 Professoren je Hochschule, 3 Studenten je Hochschule, der leitende Verwaltungsbeamte (Kanzlerin bzw. Kanzler) jeder Hochschule und die Frauenbeauftragte jeder Hochschule

Dem Verwaltungsrat gehören an: 2 Vertreter der Professoren, 2 Vertreter der Studenten, eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, ein Vertreter der Mitarbeiter des Studentenwerks und eine Frauenbeauftragte einer der Hochschulen

Bis April 2020 war Ursula Wurzer-Faßnacht Geschäftsführerin. Am 1. Mai 2020 folgte Tobias M. Burchard ihr in diesem Amt.[3][4]

Wohnheime[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die größten Wohnheime befinden sich in der Studentenstadt Freimann („StuSta“) und im Studentendorf Oberwiesenfeld am Rande des Olympiaparks. In der Studentenstadt wurden erstmals in Deutschland Spaceboxes verwendet. Das Studentenwerk verfügt über folgende Wohnanlagen:

München Mitte
München Nord
München Süd
  • Heiglhofstraße
  • Sauerbruchstraße
München Süd/West
  • Stiftsbogen
München West
  • Notburgastraße
Wohnanlagen in Garching (ca. 15 km nördlich von München)
  • Garching Jochbergweg (Garching I)
  • Garching Enzianstraße (Garching II)
Wohnanlage in Oberschleißheim
  • Oberschleißheim
Wohnanlagen in Freising (ca. 40 km nordöstlich von München)
  • Vöttinger Straße (Weihenstephan I)
  • Giggenhauserstraße (Weihenstephan II)
  • Lange Point (Weihenstephan III)
  • Giggenhauserstraße (Weihenstephan IV)
Wohnanlagen in Rosenheim (ca. 70 km südöstlich von München)
  • Marienberger Straße (Rosenheim I)
  • Westerndorfer Straße (Rosenheim II)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Veronika Diem: Friedrich Beck und die Gründungsgeschichte des Münchner Studentenwerks in: Elisabeth Kraus (Hrsg.): Die Universität München im Dritten Reich. Aufsätze. Teil I. Herbert Utz Verlag, München 2006, S. 43–72, ISBN 3-8316-0639-0
  • Studentenwerk München (Hrsg.): »Wo geht's hier zum Studentenhaus?«. 75 Jahre Studentenwerk München. München 1995
  • Studentenwerk München (Hrsg.): Dieser Maßberg. Eine Festschrift. Herbert Utz Verlag, München 2004, ISBN 3-8316-0450-9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Studentenwerke im Zahlenspiegel 2016/2017. In: Deutsches Studentenwerk. 2017, S. 15.
  2. Semesterticket & Studentenwerk München. Abgerufen am 2. Juli 2020.
  3. Jahresbericht 2012 des Studentenwerks München Anstalt des öffentlichen Rechts
  4. http://www.studentenwerk-muenchen.de/ Studentenwerk München

Koordinaten: 48° 9′ 22″ N, 11° 34′ 55,5″ O