SuS Stadtlohn

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SuS Stadtlohn
Logo von SuS Stadtlohn
Basisdaten
Name Spiel- und Sportverein
Stadtlohn 19/20 e.V.
Sitz Stadtlohn, NRW
Gründung 1919
Farben blau-weiß
Website sus-stadtlohn.de
Erste Mannschaft
Trainer Rob Reekers
Spielstätte hülsta Sportpark
Plätze 8.000
Liga Landesliga Westfalen 4
2017/18 15. Platz (Westfalenliga 1)
Heim
Auswärts

Der SuS Stadtlohn (vollständiger Name: Spiel- und Sportverein Stadtlohn 19/20 e.V.) ist ein Sportverein aus Stadtlohn. Mit etwa 3.700 Mitgliedern in elf Abteilungen ist er der größte Sportverein der Stadt. Bekannt wurde der Verein durch seine Fußballabteilung. Die erste Mannschaft spielt von 1994 bis 2004 sowie von 2014 bis 2017 in der Oberliga Westfalen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1919 gründete sich der SC 1919 Stadtlohn. Ein Jahr später wurde der Spielverein DJK 1920 Stadtlohn gegründet. Beide Vereine wurden im Jahre 1933 zur Fusion unter dem Namen TuS Stadtlohn gezwungen, der sich am 19. Juli 1945 in SuS 1945 Stadtlohn umbenannte und seit 1947 seinen heutigen Namen trägt. Der ehemalige Spielverein DJK 1920 gründete 1952 mit der DJK Stadtlohn einen eigenständigen Verein.

Im Jahre 1964 stieg der SuS in die Landesliga auf und wurde auf Anhieb Vizemeister. Zwanzig Jahre später schaffte die Mannschaft den Sprung in die damals viertklassige Verbandsliga. 1994 stiegen die Stadtlohner in die Oberliga Westfalen auf. Dabei profitierte die Mannschaft von einem erhöhten Aufstieg wegen der Einführung der Regionalliga West/Südwest. Nach einem achten Platz in der ersten Oberligasaison folgte in der Saison 1995/96 mit Platz fünf die beste Platzierung der Stadtlohner Oberligaära. In den folgenden Jahren erreichten die Stadtlohner regelmäßig Positionen im Mittelfeld der Tabelle, ehe die Mannschaft die Saison 2003/04 als Vorletzte abschloss und absteigen musste. Der direkte Wiederaufstieg wurde verpasst, und die folgenden zehn Jahre spielte der SuS Stadtlohn in der sechstklassigen Westfalenliga. Am 1. Juli 2012 wurde Alfred Nijhuis neuer Trainer der ersten Mannschaft[1], die er in der Saison 2013/14 zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die Oberliga Westfalen führte.

Drei Jahre später folgte der Abstieg in die Westfalenliga, wo die Mannschaft sportlich erneut gegen den Abstieg kämpfte. Drei Spieltage vor dem Ende der Saison 2017/18 verkündete die Vereinsführung jedoch den freiwilligen Rückzug in die Landesliga.[2] Die Mannschaft stieg als Vorletzter dann auch sportlich ab.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Abteilungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außer Fußball bietet der SuS Stadtlohn noch die Sportarten Basketball, Gymnastik, Handball, Koronarsport, Leichtathletik, Schwimmen, Skifahren, Tanzen, Tischtennis, Turnen und Triathlon an.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hinweis in RevierSport 94/2011, S. 37
  2. OWL-Teams gerettet? SuS Stadtlohn zieht zurück! FuPa, abgerufen am 9. Mai 2018.
  3. Homepage des Vereins