Susanne Fürst

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Susanne Fürst (* 3. Mai 1969 in Linz[1][2]) ist eine österreichische Rechtsanwältin und Politikerin der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ). Sie wurde am 9. November 2017 als Abgeordnete zum Nationalrat angelobt.[3]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Susanne Fürst besuchte die Volksschule Mozartschule Linz und das Bundesrealgymnasium Linz Fadingerstraße.[4] Nach der Matura begann sie ein Studium der Rechtswissenschaften an der Johannes Kepler Universität Linz (JKU), das Studium schloss sie 1991 als Magistra ab. Von 1994 bis 1998 war sie an der JKU Universitätsassistentin am Institut für Staatsrecht und Politische Wissenschaften. Seit 1999 ist sie in einer Rechtsanwaltskanzlei in Wels tätig, seit 2002 als Rechtsanwältin und Partnerin.[5] 2001 promovierte sie mit einer Dissertation zum Thema Auf dem Weg zum modernen Gleichheitssatz: eine Untersuchung der rechtlichen Zulässigkeit von Quotenregelungen aus feministischer Sicht zum Doktor der Rechtswissenschaften (Dr. iur.)[6][7] Sie ist verheiratet und hat zwei Söhne.[8]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2014/15 wurde sie vom Freiheitlichen Parlamentsklub für die parlamentarische Enquete-Kommission betreffend Stärkung der Demokratie in Österreich als ständiges, nicht stimmberechtigtes Mitglied als Expertin hinzugezogen.[9] Ab 2016 vertrat sie die FPÖ im ORF-Publikumsrat, wo sie Mitglied im Finanz- und im Qualitätsausschuss war.[10]

Bei der Nationalratswahl 2017 kandidierte sie auf der FPÖ-Bundesliste auf dem siebenten Listenplatz. Am 9. November 2017 wurde sie als Abgeordnete zum österreichischen Nationalrat angelobt.[3] Im Zuge der Regierungsbildung der Bundesregierung Kurz nach der Nationalratswahl 2017 verhandelte sie auf FPÖ-Seite in der Untergruppe für Medien.[11] In der XXVI. Gesetzgebungsperiode ist sie Mitglied im Verfassungsausschuss, im Immunitätsausschuss, im Ausschuss für Menschenrechte, im Geschäftsordnungsausschuss sowie im Gleichbehandlungsausschuss und FPÖ-Bereichssprecherin für Menschenrechte.[12][1]

Im ORF-Stiftungsrat folgte ihr Barbara Nepp, die Frau von Dominik Nepp, nach.[13] Der Vorsitzende des ORF-Stiftungsrates Norbert Steger übergab ihr die Arbeiten an einem neuen ORF-Gesetz.[14]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Susanne Fürst auf den Webseiten des österreichischen Parlaments
  2. meineabgeordneten.at: Susanne Fürst. Abgerufen am 20. Oktober 2017.
  3. a b Oberösterreichische Nachrichten: ÖVP fixiert Mandate: Jüngste Abgeordnete ist 22. Artikel vom 20. Oktober 2017, abgerufen am 20. Oktober 2017.
  4. FPÖ Parlamentsklub: Dr. Susanne Fürst. Abgerufen am 8. November 2017.
  5. SCWP Schindhelm: Susanne Fürst. Abgerufen am 20. Oktober 2017.
  6. Dissertation, Universität Linz 2011. Abgerufen am 20. Oktober 2017.
  7. Medientage Wien 2017: Susanne Fürst. Abgerufen am 20. Oktober 2017.
  8. news networld Internetservice GmbH: Lugar und Fürst kandidieren für die FPÖ. In: news.at. 11. August 2017 (news.at [abgerufen am 21. Oktober 2017]).
  9. Bericht der parlamentarischen Enquete-Kommission betreffend Stärkung der Demokratie in Österreich. Abgerufen am 20. Oktober 2017.
  10. ORF: Dr. Susanne Fürst. Abgerufen am 20. Oktober 2017.
  11. derStandard.at: Kurz-Sprecher verhandelt Medienpolitik von ÖVP und FPÖ mit. Artikel vom 9. November 2017, abgerufen am 9. November 2017.
  12. Parlament: Klubs. Abgerufen am 16. Mai 2018.
  13. Barbara Nepp wird ORF-Stiftungsrätin. Artikel vom 4. Jänner 2018, abgerufen am 5. Jänner 2018.
  14. derStandard.at: Nach Steger-Wahl: Neuer Fraktionschef für die FPÖ-Stiftungsräte im ORF. Artikel vom 18. Mai 2018, abgerufen am 18. Mai 2018.