Svea-Fahrrad

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Das Svea-Fahrrad war eine technische Spielart des Fahrrades im 19. Jahrhundert. Es wurde von den Gebrüdern Ljungström erfunden und besaß bereits die heute bekannte Rahmenform; der Antrieb des Rades funktionierte jedoch nach einem völlig anderen Prinzip. Die Erfinder verwendeten Hebel, Klavierdraht und Exzenter statt Kettenblatt, Fahrradkette und Hinterradritzel, da die damaligen Fahrradketten aus den unterschiedlichsten Gründen oft rissen. Angetrieben wurde das Fahrrad, indem die mit Pedalen versehenen Hebel abwechselnd betätigt, gebremst indem beide Pedale gleichzeitig getreten wurden. Der 1892 patentierte Freilauf des Svea-Fahrrades wurde in Serie hergestellt und konnte sich für etwa 10 Jahre am Markt behaupten, bis die technologischen Probleme bei der Herstellung von Fahrradketten überwunden waren.

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Literatur[Bearbeiten]

  • Sigvard Strandh: Die Maschine: Geschichte, Elemente, Funktion. Ein enzyklopädisches Sachbuch. Herder Verlag, 1980. ISBN 3-451-18873-2 S. 220 und Abb. 221