Tears

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Tears
Allgemeine Informationen
Genre(s) Pop
Gründung 2001
Auflösung 2004
Gründungsmitglieder
Gesang
Tiffany
Gesang
Evelyn
Gesang
Amanda Nikolic
Gesang
Romina

Tears war eine Girlgroup aus der Schweiz.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schweizer Fernsehsender TV3 startete nach Vorbild der international ausgestrahlten Casting-Show Popstars mit einer Schweizer Ausgabe, bei der sich rund 1200 Mädchen bewarben.

Am Ende des Castings, am 11. November 2001, stand die Band Tears fest. Dieser Name ergab sich aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen der Mädchen:

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Single M.U.S.I.C. erreichte auf Anhieb den ersten Platz in der Schweizer Hitparade. Mit der zweiten Single Dreamin’ gab es Terminprobleme, der Titel erschien erst über ein Jahr nach der ersten Veröffentlichung. Die Band konnte den Erfolg des ersten Titels nicht wiederholen. Das angekündigte Album En Rouge sollte kurz darauf folgen, wurde aber mehrfach verschoben und erschien schliesslich erst nach der zweiten Single der Gruppe. Unter den Produzenten des Albums wurde der ehemalige Modern-Talking-Sänger Thomas Anders aufgeführt.

Tears traten als Vorband der zur gleichen Zeit entstandenen Popstars-Band Bro’Sis im Zürcher Hallenstadion auf und hatten diverse Auftritte im In- und Ausland. Als dritte Single wurde der CD-Bonustrack Ça plane pour moi veröffentlicht.

Die Band kündigte eine halbjährige Pause an, die über ein Jahr dauerte. Die danach veröffentlichte Single I Found Love erzielte nicht den erwarteten Erfolg. Nachdem die Band den Soundtrack zum Kinofilm Mädchen Mädchen 2 produziert hatte, woraus die Singles (Funky Freakshow und Distorted Overdrive) entstanden, gab sie im Dezember 2004 die Trennung bekannt.

Nach der Trennung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Trennung war Amanda am stärksten präsent in den Medien. Sie moderierte auf VIVA Quiz-Shows. Am 26. September 2008 erschien ihr erstes Solo-Album unter dem Künstlernamen Gogomandy,[2] der durch die Zusammenarbeit mit dem Schweizer DJ Gogo entstanden ist.[3] Zudem unterstützte sie Michael von der Heide beim Eurovision Song Contest 2010 als Background-Sänger des Beitrags Il pleut de l'or, der sich aber nicht für das Finale qualifizieren konnte. Mittlerweile arbeitet Amanda als selbständige Fotografin.

Evelyn veröffentlichte mit dem Schweizer DJ Mike Candys in den Jahren 2010 bis 2012 diverse Singles, die international die Toppositionen der Charts erreichten. Durch diese Platzierungen und diverse goldene Schallplatten wurde Evelyn erfolgreicher als Tears.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[4][5] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH
2002 En Rouge
300! 300! 8
GoldGold

(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. April 2002

Soundtrack[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH
2004 Mädchen Mädchen 2
300! 300! 300!
Erstveröffentlichung: 21. Juni 2004

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[4] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH
2001 M.U.S.I.C.
En Rouge
90
(1 Wo.)
300! 1
GoldGold

(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. November 2001
2002 Dreamin’
En Rouge
300! 300! 9
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. März 2002
Ça plane pour moi
En Rouge
300! 300! 40
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. Oktober 2002
2003 I Found Love
300! 300! 23
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Dezember 2003
2004 Distorted Overdrive
Mädchen Mädchen 2 – Soundtrack
300! 300! 300!
Erstveröffentlichung: 2. August 2004
Funky Freakshow
Mädchen Mädchen 2 – Soundtrack
300! 300! 300!
Erstveröffentlichung: 21. Juni 2004
(Diana Amft feat. Tears)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Evelyn Zangger auf hitparade.ch
  2. Gogomandy in der Schweizer Hitparade (eingesehen am 26. März 2009)
  3. GOGOMANDY und DJ GOGO im Trend Magazin (eingesehen am 27. März 2009)
  4. a b c Chartquellen: DE (Memento des Originals vom 20. Mai 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musicline.de, AT, CH
  5. Auszeichnungen für Musikverkäufe: CH