Terex GmbH

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TEREX GmbH

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Rechtsform GmbH
Gründung 2006
Sitz Dortmund, Deutschland
Leitung Geschäftsführer:
  • Jens Bünte
  • Ronald Ziegler
  • Ronald DeFeo
  • Phillip Widman
  • Eric Nielsen
  • Eric Cohen
Mitarbeiterzahl 570
Website www.terex.de

Die Terex GmbH ist ein Tochterunternehmen des US-amerikanischen Baumaschinenherstellers Terex Corporation mit Firmensitz in Dortmund.

Unternehmensbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

O&K Dortmund gehört seit 2010 nicht mehr zur Terex GmbH. Terex O&K wurde Anfang Februar 2010 an Bucyrus International verkauft, welche seit Juli 2011 zu Caterpillar gehört.

Terex Schaeff mit Sitz in Langenburg ist aus der 2002 aufgekauften Firma Schaeff hervorgegangen. Produziert werden Bagger, Radlader, Tunnelmaschinen, Zylinder und Fräsen.

Terex Fuchs mit Sitz in Bad Schönborn gehört zur Terex Deutschland GmbH und produziert diverse Modelle von Lademaschinen. Die ursprüngliche Johannes Fuchs KG wurde 1985 von dem Unternehmen Karl Schaeff GmbH & Co. übernommen. Durch die Übernahme von Schaeff durch die Terex Deutschland GmbH wurde Fuchs zum Unternehmensbereich der Terex.

Tochtergesellschaft (bis April 2010)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Terex Atlas ging aus Teilen der Atlas Weyhausen GmbH hervor. Die ATLAS TEREX GmbH in Delmenhorst produziert Bagger und Ladekräne. Seit April 2010 steht Atlas wieder auf eigenen Beinen und ist kein Unternehmen der TEREX-Gruppe mehr.

Geschichte der einzelnen Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Atlas-Terex 1105 M

Atlas Weyhausen GmbH

Gegründet wurde das Unternehmen 1919 von Hinrich Weyhausen als Landmaschinen-Betrieb. 1936 wurde das Unternehmen unter dem Markenzeichen ATLAS bekannt. 1950 wandte sich das Unternehmen den Baumaschinen zu und stellte den ersten vollhydraulischen Bagger vor; neben Baggern produzierte Atlas auch leichte Radlader und Lkw-Ladekrane. 1986 wurde „ATLAS“ ein Teil des Firmennamens; aus der Hinrich WEYHAUSEN KG wurde die ATLAS Weyhausen GmbH. 2002 übernahm die Terex GmbH die Bereiche Bagger und Ladekräne von der Atlas Weyhausen GmbH. Der Bereich Radlader wurde nicht übernommen und ist weiterhin als Atlas Weyhausen GmbH (als Marke Atlas Weycor) selbstständig.

Seit April 2010 ist die Sparte eigenständig und kein Unternehmen der Terex-Gruppe mehr. Die Gesellschaft firmiert seitdem als Atlas Maschinen GmbH mit den Betriebsstätten in Delmenhorst (Krane), Ganderkesee (Bagger) und Vechta (Zylinder).

O&K Mining GmbH

Die Wurzeln der Orenstein & Koppel OHG (O&K) gehen zurück auf das Jahr 1876. Zunächst wurden Feldbahnen produziert; später folgte der Bau robuster Feldbahnlokomotiven, bis nach der Jahrhundertwende erste Eimerkettenbagger entstanden, zunächst aus Holz und ab 1904 „ganz aus Eysen“. 1908 wurde der erste Löffelbagger entwickelt. Es folgte eine weitere Motorisierung sowie die Produktion von Schaufelradbaggern, bis später Hydraulikbagger entwickelt wurden, die bis zur Serienreife gebracht wurden. Am 1. April 1998 übernahm die Terex GmbH die O&K Mining GmbH und ebenfalls die Produktion schwerer Hydraulikbagger für den Tagebergbau des deutschen Traditionsherstellers Orenstein & Koppel (O&K).

Karl Schaeff GmbH & Co

Die Geschichte der Firma Karl Schaeff begann 1937 als Reparaturbetrieb für Landmaschinen. Später widmete man sich der Konstruktion von Ladegeräten. Innovativ war damals vor allem die Entwicklung der Knickmatik-Technik, die es einem Bagger ermöglichte, zu beiden Seiten der Straße zu arbeiten, da man die Schaufel in einem Radius von 180 Grad betätigen konnte. Zudem produzierte Schaeff Radlader, Baggerlader und Minibagger. Es folgten weitere Modernisierungen und Unternehmensübernahmen wie z. B. 1985 die Johannes Fuchs KG. Seit 2002 gehört Schaeff zur Terex-Gruppe.

Johannes Fuchs KG

Seit 1888 stellte der Schmiedemeister Johannes Fuchs in Hemmingen landwirtschaftliche Geräte her. Ab 1950 folgte die Produktion des Kleinbaggers D 1, zwei Jahre später die erste selbstfahrende, luftbereifte Universalmaschine D 3 bis zur Serienherstellung hydraulischer Bagger. 1985 wurde die Johannes Fuchs KG von dem Langenburger Unternehmen Karl Schaeff GmbH & Co. übernommen.

Kaelble Baumaschinen- und Reparaturgesellschaft mbH

Das Unternehmen wurde 1884 in Cannstatt als Reparaturwerkstatt für Gerberei- und Dampfmaschinen von Caroline und Gottfried Kaelble gegründet. Nach dem Umzug von Cannstatt nach Backnang wurden das Unternehmen zum Baumaschinen-, Motoren- und Nutzfahrzeughersteller und vor allem durch seine Zugmaschinen für Straßenroller bekannt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]