Texelgruppe

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Texelgruppe
Gipfel der südlichen Texelgruppe von der Mutspitze gesehen, darunter Zielspitze, Tschigat und Lodner

Gipfel der südlichen Texelgruppe von der Mutspitze gesehen, darunter Zielspitze, Tschigat und Lodner

Höchster Gipfel Roteck (3337 m s.l.m.)
Lage Südtirol (Italien)
Teil der Ötztaler Alpen
Texelgruppe (Südtirol)
Texelgruppe
Koordinaten 46° 44′ N, 11° 4′ OKoordinaten: 46° 44′ N, 11° 4′ O
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Die Texelgruppe ist eine Untergruppe der Ötztaler Alpen in Südtirol, Italien. Sie ist in weiten Teilen im Naturpark Texelgruppe unter Schutz gestellt.

Im Süden wird die Gruppe vom Vinschgau und dem Meraner Talkessel, im Osten vom Passeier und im Westen vom Schnalstal begrenzt. Die Grenze zum nördlich gelegenen Schnalskamm bildet das Pfossental westlich des Eisjöchls. Nordöstlich davon scheidet das Pfelderer Tal die Texelgruppe vom Gurgler Kamm. Höchste Erhebung der Texelgruppe ist das Roteck mit 3337 m s.l.m., weitere bekannte Gipfel sind etwa die Texelspitze (3318 m), die Hochweiße (3281 m), der Lodner (3219 m) und der Tschigat (2998 m).

Intern gegliedert ist die Texelgruppe durch mehrere Hochgebirgstäler, von denen das Zieltal, das Spronser Tal, das Kalmtal und das Lazinser Tal die bedeutendsten sind.

Der Name Texelgruppe entstand erst um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Er soll von Peter Karl Thurwieser geprägt worden sein, der bei seiner Besteigung des Similaun die Texelspitze als dominanten Hauptgipfel der Gebirgsgruppe identifizierte anstatt des etwas höhener Rotecks, und dementsprechend die umliegenden Berge nach der Texelspitze benannte. Weitere Verbreitung verdankte der Namen schließlich den Publikationen von Ludwig Purtscheller, Theodor Petersen und vor allem Eugen Guido Lammer.[1]

Rund um die Texelgruppe führt der etwa 90 km lange Meraner Höhenweg, der in drei bis sechs Tagen begangen werden kann.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Johannes Ortner: Von Almen, die auf Berge kraxeln. In: Berge erleben – Das Magazin des Alpenvereins Südtirol. Nr. 3, 2018, S. 66–67.