The Bar-Kays

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The Bar-Kays
Allgemeine Informationen
Genre(s) Funk
Gründung 1966 in Memphis
Gründungsmitglieder
James Alexander
Jimmy King
Carl Cunningham
Ronnie Caldwell
Phalon Jones
Ben Cauley [† 2015]
Aktuelle Besetzung
Gesang
Larry Dodson
Bass
James Alexander
Michael Anderson
Bryan Smith
Curt Clayton
Keyboard
Derek Dabbs
Tim Horton
Ehemalige Mitglieder
Ronnie Gordon
Michael Toles
Trompete
Charles Allen
Schlagzeug
Beard
Gitarre
Larry Smith
Frank Thompson
Keyboards
Mark Bynum
Sherman Guy
Vernon Burch
Keyboards
Winston Stewart
Harvey Hendersson
Hubert Crawford
Schlagzeug
Roy Cunningham
Ben Jones
Willie Hall

The Bar-Kays ist eine US-amerikanische Funkband aus Memphis, Tennessee, deren Karriere nun bereits 50 Jahre seit ihrer Gründung 1966 bis heute andauert. The Bar-Kays spielten u. a. als Studioband mit Otis Redding, Isaac Hayes, The Staple Singers und Rufus Thomas. 1967 veröffentlichte die Band ihr erstes Album.

Zu Beginn ihrer Laufbahn nannte sich die Band The River Arrows oder The Imperials, bis sie von Otis Redding entdeckt wurden. Umbenannt in The Bar-Kays stand die Band mit ihren Gründungsmitgliedern unter Vertrag bei Stax Records in Memphis. Sie begannen zunächst in den 60-er Jahren als Background-Band für die populären Stax-Sänger Otis Redding und Isaac Hayes zu spielen. Bei einem Flugzeugabsturz in den amerikanischen Lake Monona (nahe Madison) am 10. Dezember 1967 kamen vier Bandmitglieder der Bar-Kays - Sänger King, Caldwell, Cunningham und Jones - sowie Otis Redding ums Leben. Bandmitglied Ben Cauley überlebte den Absturz. Der Bassist James Alexander hatte den Flug verpasst.

Nach dem Unglück gründete Bassist James Alexander die Bar-Kays neu und ebnete damit den Weg für eine der erfolgreichsten Funk-Bands in den USA. Bassist James Alexander, Posaunist Ben Cauley, Saxophonist Harvey Henderson, Keyboarder Ronnie Gordon, Gitarrist Michael Toles und die Schlagzeuger Roy Cunningham und Willie Hall bildeten ab 1968 the Bar-Kays.

1972 folgte ein Live-Auftritt bei Wattstax, einer Art Festival von Stax Records im Stadtteil Watts von Los Angeles. Durch diesen Auftritt wurden die Bar-Kays insbesondere durch den charismatischen Lead-Sänger Larry Dodson in den gesamten USA populär.

1973 kam Lloyd Smith als Lead-Gitarrist zu den Bar-Kays.

Weil das Label Stax Records 1975 in die Insolvenz ging, wurde der größte Hit der Bar-Kays Holy Ghost erst drei Jahre nach Fertigstellung der Aufnahme auf der LP Money Talks (Jahr 1978) veröffentlicht. Nach der Stax Insolvenz wechselten die Bar-Kays zu Mercury Records blieben dort bis zum Jahr 1993 unter Vertrag. Nach einem Kurz-Engagement bei Zoo, das zu BMG gehört, wechselte die Band zu dem Independent-Label Baxis in Memphis und später zu Label Curb Records. Im Jahr 2015 starb Ben Cauley.[1]

Sound der Band[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich sahen sich die Bar-Kays als eine Black-Rock Band, jedoch erstreckte sich ihr musikalisches Spektrum über Genregrenzen hinweg. Sie spielten: Black Rock, Funk, P-Funk, Disko-Funk, Boogie, Disco, Soul und R'N'B und passten sich damit immer der Tanzmusik ihrer Zeit an. Im Jahr 2011 coverten sie sogar den Pop-Song Return Of The Mack aus dem Jahr 1996. Ihr Musikstil in den siebziger Jahren wurde auch Memphis Soul oder Memphis Funk genannt. Besonders amerikanische Musikjournalisten betonten oft, dass die Band gut jammen konnte.

Berühmte Songtitel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Soul Finger (1967, Instrumentalstück vor dem Flugzeugabsturz)
  • Son of Shaft (1972, Anlehnung an Isaac Hayes´ Shaft)
  • Too Hot to Stop (1976)
  • Shake Your Rump to the Funk (1976, P-Funk-Stück)
  • Attitudes (1977)
  • I’ll Dance (1978)
  • Shine (1978)
  • Holy Ghost (1978)
  • Let´s Have Some Fun (1979)
  • Move Your Boogie Body (1979)
  • She Talks to Me with Her Body (1982)
  • Freakshow on the Dancefloor (1984)
  • Sexomatic (1984)

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Soul Finger (1967)
  • Gotta Groove (1969)
  • Black Rock (1971)
  • Do You See What I See (1972)
  • Cold Blooded (1974)
  • Too Hot to Stop (1976)
  • Flying High on Your Love (1977)
  • Light of Live (1978)
  • Money Talks (Archiv-Veröffentlichung) (1978)
  • Injoy (1979)
  • As One (1980)
  • Night Cruisin’ (1981)
  • Propositions (1982)
  • Dangerous (1984)
  • Bangin the Wall (1985)
  • Contagious (1987)
  • Animal (1989)
  • The Best of the Bar-Kays (1992) [Stax]
  • The Best of the Bar-Kays (1993) [Mercury]
  • 48 Hours (1994)
  • The Best of Bar-Kays (1996) [Curb], anfangs "Boys in the Band" genannt.
  • The Best of the Bar-Kays Vol. 2 (1996) [Mercury]
  • The Real Thing (2003)
  • House Party (2007)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nachruf (englisch)