Theo Hirsbrunner

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Theodor Walter Hirsbrunner (* 2. April 1931 in Thun; † 6. November 2010 in Bern) war ein Schweizer Musikwissenschaftler und Geiger.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hirsbrunner besuchte ein altsprachliches Gymnasium. Danach studierte er Violine bei Walter Kägi in Bern und René Benedetti in Paris. Ab 1956 studierte er Komposition und Musiktheorie (Zwölftontechnik) bei Sándor Veress und Wladimir Vogel. In den 60er Jahren besuchte er einen Dirigierkurs bei Pierre Boulez in Basel.

Von 1956 bis 1987 lehrte er Musiktheorie, Werkanalyse und neuere Musikgeschichte am Berner Konservatorium. Von 1968 bis 1973 forschte er an der Bibliothèque nationale de France. Von 1979 bis 1983 unterrichtete er auf Wunsch Boulez’ am IRCAM. Er hielt Referate in Europa (u. a. beim Lucerne Festival), Australien (Adelaide 1979), Japan (Tokio 1989), Taiwan (Taipeh 1999) und den USA (Berkeley 1977 und Los Angeles 1987) sowie über Vertreter der Neuen Musik bei europäischen Rundfunkanstalten (BR, WDR, RSR, RIAS, NDR, SFB und DRS). Nebst zahlreichen Artikeln für Fachzeitschriften, Lexika und Zeitungen verfasste er fünf Monographien über Musikerpersönlichkeiten (Debussy, Strawinsky, Boulez, Messiaen und Ravel) und zwei Bände zur Musikgeschichte.

Er wurde mehrfach ausgezeichnet u. a. mit dem Chevalier des Arts et des Lettres.

Schüler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hirsbrunner, Theodor. In: Brockhaus-Riemann Musiklexikon. CD-Rom, Directmedia Publishing, Berlin 2004, ISBN 3-89853-438-3, S. 12805.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]