Theo Lauritzen

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Theo Lauritzen: Totenvogel 1958, Friedhof Allschwil
Theo Lauritzen: Mann mit Fisch 1966 Gotthelfschulhaus in Basel
Theo Lauritzen: Spiel mit zwei Quadraten 1975, Essiganlage in Riehen

Theo Lauritzen (* 8. Juli 1911 in Genf; † 20. September 1978 in Basel) war ein Schweizer Plastiker und Zeichner.

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Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theo Lauritzen besuchte in Genf das Gymnasium und studierte an der École des Beaux Arts Malerei und Grafik. 1938 zog er nach Olten, später nach Zofingen und arbeitete als Bildredaktor beim Ringier-Verlag. 1943 übersiedelte er nach Basel, wo er neben seinem Beruf die Kunstgewerbeschule besuchte und die Fächer Bildhauerei und Plastik belegte. Lauritzen war Mitbegründer des Kreis 48, einer Basler Künstlergruppe, die 1948 in der Galerie Beyeler und ab 1950 erstmals in der Basler Kunsthalle an die Öffentlichkeit trat. 1978 starb er nach schwerer Krankheit.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die frühesten plastischen Arbeiten von Lauritzen, z. B. Piccolospieler (1946) oder Pferd mit Reiter (1945), sind noch ganz im klassischen Stil gehalten. Ende der 40er Jahre transformierte er seine Figuren zusehends in die Höhe, dünne und überlebensgrosse, auf wenige Elemente reduzierte Plastiken entstanden. Unzählige Zeichnungen, Skizzen und kleinere Modelle führen zur gesuchten Form. Beispiele dieser Arbeiten sind Der Zeitungsverkäufer (1951), in der Basler Universitätsbibliothek, oder Mann mit Fisch (1966), eine Trinkbrunnenfigur der Gotthelfschule in Basel. Sein letztes, grosses Werk ist abstrakt und heisst Spiel mit zwei Quadraten (1975). Eisenplatten liegen und erheben sich vom Boden, «wie ein Schwarm Vögel, der im Abflug begriffen ist».

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Marie-Louise Hieronymus-Schaller: Theo Lauritzen 1911–1978. OSL-Verlag, Riehen/Basel 2011, ISBN 978-3-9523609-9-6.
  • Marie-Louise Hieronymus-Schaller: Theo Lauritzen - Entdecken und Freigeben. In: M. Gass, M. Glatt und A. Jetzer (Hrsg.): Die Basler Künstlergruppe Kreis 48. Christoph Merian Verlag, Basel 2016. ISBN 978-3-85616-810-0, S.103 - 115.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]