Thomas Riedl (Fußballspieler, 1976)

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Thomas Riedl
Personalia
Geburtstag 18. Juni 1976
Geburtsort KaiserslauternDeutschland
Größe 174 cm
Position Defensiv-Allrounder
Junioren
Jahre Station
1982–1987 Phönix Otterbach
1987–1994 1. FC Kaiserslautern
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1994–1999 1. FC Kaiserslautern 70 (6)
1999–2001 TSV 1860 München 33 (1)
2001–2006 1. FC Kaiserslautern 108 (3)
2006–2007 ASKÖ Pasching 14 (0)
2007–2010 SK Austria Kärnten 69 (0)
2010–2011 Eintracht Trier 4 (0)
2010–2011 Eintracht Trier II 3 (0)
2011 SC Idar-Oberstein 16 (3)
2011–2012 FK Pirmasens 23 (1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1996 Deutschland U-21 1 (0)
1999 Deutschland A2 2 (0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2013–2014 SC 07 Idar-Oberstein
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Thomas Riedl (* 18. Juni 1976 in Kaiserslautern) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und aktiver Fußballtrainer.

Karriere als aktiver Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Riedl begann seine Profilaufbahn beim 1. FC Kaiserslautern im Jahr 1994. Bereits sein Vater Johannes Riedl (1950–2010) hatte in den 1970er Jahren für Kaiserslautern gespielt. 1997/98 wurde er mit dem FCK überraschend als Aufsteiger Deutscher Meister. In der Folgesaison spielte er mit den Roten Teufeln in der Champions League. 1999 ging er zum TSV 1860 München, für den er am 27. November 1999 im Derby gegen den FC Bayern München durch einen Weitschuss in der 85. Spielminute den 1:0-Siegtreffer erzielte. Damit schafften die 1860er den ersten Derbysieg seit 22 Jahren.

2001 kehrte er zum 1. FCK zurück. Noch während der Saison 2005/06, in der Riedl seinen Stammplatz verloren hatte, wurde bekannt, dass er den Verein zum Saisonende verlassen müsse. Die Spielzeit endete schließlich mit dem Abstieg der Lauterer. Der Mittelfeldspieler ging nach Österreich und unterschrieb beim als FC Superfund auftretenden ASKÖ Pasching in der Bundesliga. Der Verein spielt seit 2007 in Klagenfurt als SK Austria Kärnten. Zur Saison 2010/11 kehrte er nach Deutschland zurück und unterschrieb einen Vertrag beim Regionalligisten Eintracht Trier. Im Januar 2011 wechselte er zum Südwest-Oberligisten SC Idar-Oberstein,[1] mit dem er am Saisonende Meister wurde.

Zur Saison 2011/12 wechselte er zum FK Pirmasens. Er unterschrieb einen Einjahresvertrag[2] und beendete nach der Saison seine aktive Karriere.[3]

Karriere als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thomas Riedl begann seine Karriere als Trainer in der Saison 2013/14 an der Seite von Olaf Marschall beim SC 07 Idar-Oberstein in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.[4] In seiner ersten Saison scheiterte er knapp am Aufstieg und erreichte den 6.Platz in der OL Rheinland- Pfalz/Saar. Auch im Pokal scheiterte er erst im Halbfinale am späteren Cupsieger. Nach einer schwachen Anfangsphase der Saison 2014/15 wurde er entlassen. [5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Riedl verstärkt Idar-Oberstein. Die Rheinpfalz vom 30. Januar 2011.
  2. fk-pirmasens.com: Der FKP verpflichtet Thomas Riedl
  3. FCK? 1860? Für wen sind Sie, Herr Riedl? Interview auf tz-online.de vom 22. August 2012, abgerufen am 30. September 2012
  4. Olaf Marschall komplettiert das Trainerteam beim SC Idar-Oberstein. Mitteilung des SC Idar-Oberstein vom 24. Juni 2013.
  5. Sascha Nicolay: SC Idar: Murat Yasar löst Olaf Marschall und Thomas Riedl ab. Rhein-Zeitung, 30. August 2014.