tz

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tz
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Beschreibung deutsche Boulevard-Tageszeitung
Verlag Zeitungsverlag tz München GmbH & Co. KG
Erstausgabe 18. September 1968
Erscheinungsweise montags bis samstags
Verkaufte Auflage 110.048 Exemplare
(IVW 1/2018, Mo–Sa)
Reichweite 0,19 Mio. Leser
(MA 2017 II)
Chefredakteur Rudolf Bögel
Herausgeber Dirk Ippen, Alfons Döser
Weblink tz.de
ZDB 1335609-4
Zeitungskasten der tz

Die tz (für Tageszeitung) ist eine Münchner Boulevardzeitung. Sie gehört zur Mediengruppe Münchner Merkur/tz des westfälischen Verlegers Dirk Ippen. Ihr Hauptverbreitungsgebiet ist München und die angrenzenden Teile Oberbayerns. Herausgeber sind der Münchner-Merkur-Eigentümer Dirk Ippen und Alfons Döser, der auch beim Oberbayerischen Volksblatt Geschäftsführer ist. Chefredakteur ist Rudolf Bögel, der vor einigen Jahren Lokalchef der Abendzeitung war. Die verkaufte Auflage beträgt 110.048 Exemplare, ein Minus von 26,7 Prozent seit 1998.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die tz wurde 1968 als Ableger des Münchner Merkurs gegründet und ursprünglich als „Bayerns flotte Zeitung“ beworben. Von 1968 bis 1970 war der auch durch Fernsehsendungen bekannte Journalist Erich Helmensdorfer erster Chefredakteur des Blattes.[2] Die tz stand primär in Konkurrenz zur Abendzeitung, dem Boulevardblatt aus dem Süddeutschen Verlag, aber auch der Münchner Ausgabe der Bild aus dem Berliner Axel Springer Verlag. Ursprünglich kostete die Zeitung, die die ersten Jahrzehnte wie der Merkur im Pressehaus Bayerstrasse gemacht wurde, 20 Pfennig.

1982 wurde die tz als Teil des Münchner Zeitungverlags durch den westfälischen Verleger Dirk Ippen erworben.

Im Juni 2006 ging die Seite unter dem Namen tz Live als Internetversion der Zeitung online. Im Februar 2008 wurde aus einer vormals statischen Seite das multimediale Nachrichtenportal tz-online.de. Seit 4. Dezember 2013 ist die Seite unter tz.de erreichbar und auch gestalterisch und technisch den Ansprüchen des mobilen Internet angepasst.

Eine eigene Onlineredaktion beliefert das Portal täglich mit aktuellen Nachrichten. Der thematische Schwerpunkt liegt auf lokalen Nachrichten aus München und der Region Oberbayern sowie auf Sport- und Boulevardthemen.

Die Nachrichtenseite tz.de wurde 2013 monatlich 40.806.290 Mal aufgerufen und erreicht 6.339.913 Besucher, davon 1.350.000 Unique User.[3] Damit belegte tz.de Platz 19 unter den 50 größten deutschen Nachrichten-Websites.[4]

Besitzverhältnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Quelle: Medium Magazin 10/2002)[5]

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die tz hat wie die meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 26,7 Prozent gesunken.[6] Sie beträgt gegenwärtig 110.048 Exemplare.[7] Das entspricht einem Rückgang von 40.012 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 29,1 Prozent. Entwicklung der verkauften Auflage[8]


Verbreitung von Tageszeitungen in München[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationale Reichweite der in München erscheinenden Tageszeitungen
Medium 2005 2009 2013
Süddeutsche Zeitung 1.161.000 1.160.000 1.431.000
tz 298.000 335.000 256.000
Abendzeitung 280.000 233.000 210.000
Bild München 406.000 379.000 331.000
Münchner Merkur 703.000 722.000 723.000
Leser-Reichweiten in Deutschland laut Media-Analyse Pressemedien 2005, 2009 und 2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. laut IVW (Details auf ivw.eu)
  2. Der Spiegel, 53/1973.
  3. IVW Online 10/2013; AGOF internet facts 2013-09.
  4. Jens Schröder: News-Branche in der Post-Wahl-Depression. In: meedia.de. 11. November 2013, abgerufen am 29. Januar 2014.
  5. Medium Magazin 10/2002 (PDF)
  6. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  7. laut IVW, erstes Quartal 2018, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  8. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)