Ulrich L. Rohde

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Ulrich Lothar Albert Rohde (* 20. Mai 1940 in München) ist ein deutsch-US-amerikanischer Hochfrequenztechniker, Unternehmer und Hochschullehrer.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Abitur in München studierte Rohde Elektrotechnik an der Technischen Hochschule München und der TH Darmstadt. Er absolvierte das MBA-Programm der Columbia University. An der TU Berlin wurde er 2004 zum Dr.-Ing. promoviert, an der BTU Cottbus habilitierte er sich.[2]

Ab 1974 leitete er die US-Niederlassung von Rohde & Schwarz, des Unternehmens seines Vaters, und war dann Geschäftsführer einer Rüstungstochter der Radio Corporation of America, bis diese 1986 wieder in GE integriert wurde.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rohde ist Ehrendoktor der Universität Oradea und der Technischen Universität Klausenburg sowie IEEE Fellow. Im Jahr 2008 wurde er Ehrensenator an der Universität der Bundeswehr München, 2011 an der BTU Cottbus. Seit 2013 ist Rohde Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Ulrich L. Rohde hält 46 Patente. Sein Vater ist der Hochfrequenztechniker Lothar Rohde, sein Großvater mütterlicherseits der Chemiker Franz Fischer, der Erfinder der Benzinsynthese. 2015 erhielt er den I. I. Rabi Award des IEEE, 2017 den Wireless Innovation Forum Leadership Award.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Communications Receivers: Principles and Design. 4. Auflage. McGraw-Hill Education, 2017, ISBN 978-0-07-184333-1 (englisch, 704 S., mit Jerry C. Whitaker und Hans Zahnd).
  • Digital PLL Frequency Synthesizers: Theory and Design. Prentice-Hall, Englewood Cliffs, New Jersey 1983, ISBN 0-13-214239-2 (englisch, 600 S.).
  • Microwave and Wireless Synthesizers: Theory and Design. Wiley-Interscience, 1997, ISBN 0-471-52019-5 (englisch, 656 S.).
  • The Design of Modern Microwave Oscillators for Wireless Applications: Theory and Optimization. Wiley-Interscience, 2005, ISBN 0-471-72342-8 (englisch, 560 S., mit Ajay K. Poddar und Georg Böck).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. CV und Publikationsverzeichnis. (PDF; 423 KB) Bayerische Akademie der Wissenschaften, S. 1, abgerufen am 26. Juli 2018.
  2. Universität gründet „Center of Excellence“. Universität der Bundeswehr München, 2016, abgerufen am 18. Juni 2017.