Unterweid

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Unterweid führt kein Wappen
Unterweid
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Unterweid hervorgehoben
Koordinaten: 50° 37′ N, 10° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Schmalkalden-Meiningen
Verwaltungs­gemeinschaft: Hohe Rhön
Höhe: 437 m ü. NHN
Fläche: 7,13 km2
Einwohner: 440 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 62 Einwohner je km2
Postleitzahl: 98634
Vorwahl: 036946
Kfz-Kennzeichen: SM, MGN
Gemeindeschlüssel: 16 0 66 078
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Grabental 23
98634 Unterweid
Webpräsenz: www.vgem-hoherhoen.de
Bürgermeisterin: Christel Bittorf-Rasch (FW)
Lage der Gemeinde Unterweid im Landkreis Schmalkalden-Meiningen
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Über dieses Bild

Unterweid ist eine Gemeinde im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Hohe Rhön an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Kaltensundheim hat.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unterweid ist ein Dorf der Thüringer Rhön an der hessisch-thüringischen Landesgrenze. Es liegt an der Landesstraße 1124 mit Anschluss an die Bundesstraße 276 nach Hilders und liegt im Weidtal. Nachbarorte sind Oberweid im Süden, Kaltenwestheim im Osten sowie Tann im Nordenwesten und Hilders im Südwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 9. Juni 795 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt.(Archiv Marburg) [2] Der Ort gehörte zum Amt Kaltennordheim der Grafschaft Henneberg, später zu Sachsen-Weimar-Eisenach (Eisenacher Oberland).

Unterweid war 1624 von Hexenverfolgungen betroffen: Margaretha Kleinpeter geriet in einen Hexenprozess und wurde verbrannt.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat aus Unterweid setzt sich aus 6 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen. Die jüngste Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 ergaben folgendes Ergebnis:[4]

  • Feuerwehrgruppe: 4 Sitze (56,8 %)
  • Freie Wähler Unterweid: 2 Sitze (43,2 %)

Die ehrenamtliche Bürgermeisterin Christel Bittorf-Rasch wurde am 27. Juni 2004 gewählt und ist seitdem im Amt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 295.
  3. Kai Lehmann: Ausstellung „Luther und die Hexen“. Bereich Unterweid, Bibliothek Museum Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden, 2012; Ronald Füssel: Die Hexenverfolgungen im Thüringer Raum (= Veröffentlichungen des Arbeitskreises für historische Hexen- und Kriminalitätsforschung in Norddeutschland. Bd. 2). DOBU-Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3-934632-03-3, S. 239 f., (Zugleich: Marburg, Universität, Dissertation, 2000).
  4. Gemeinderatswahl 2014 – Unterweid. Abgerufen am 26. Januar 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Unterweid – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Altar der Kirche in Unterweid (um 1910)