Uwe Blab

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Basketballspieler
Uwe Blab
Spielerinformationen
Spitzname Burning Skyscraper
Geburtstag 26. März 1962
Geburtsort München, Deutschland
Größe 216 cm
Position Center
College Indiana
NBA Draft 1985, 17.Pick, Dallas Mavericks
Vereine als Aktiver
19851989 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dallas Mavericks
000001989 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Golden State Warriors
000001990 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten San Antonio Spurs
1990–1991 ItalienItalien Basket Napoli
1991–1993 DeutschlandDeutschland Alba Berlin
Nationalmannschaft
1982–1992 Deutschland 105 Spiele

Uwe Blab (* 26. März 1962 in München) ist ein ehemaliger deutscher Basketballspieler. Er war einer der ersten deutschen Spieler in der US-Basketball-Profiliga NBA. Wegen seiner roten Haare und beeindruckenden Größe von 2,16 m bekam er den Spitznamen „Burning Skyscraper“ (deutsch: brennender Wolkenkratzer).

Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blab begann mit 15 Jahren mit dem Basketball, er kam durch den Vereinspräsidenten Helmut Handwerker zum DJK Sportbund München und wurde anfangs von dem renommierten Trainer Laszlo Lakfalvi in der Jugendmannschaft des Vereins trainiert. Bei einem Freundschaftsspiel seiner Mannschaft gegen die Effingham Highschool in München wurde er vom Trainer der Gäste angesprochen und in der Folge wechselte der Sohn eines Rechtsanwalts mit 17 Jahren als Austauschschüler in die USA.[1] Sein jüngerer Bruder Olaf wechselte später ebenfalls als Basketballer in die Vereinigten Staaten.[2]

Dort absolvierte er die Effingham Highschool und die Indiana University, für deren Teams er auf der Center-Position agierte.

Blab wurde 1985 an 17. Stelle mit vielen Vorschusslorbeeren und hohen Erwartungen neben Detlef Schrempf von den Dallas Mavericks gedraftet. Diese konnte er jedoch nie erfüllen, weswegen er nach vier Jahren Dallas in seinem letzten Jahr zu den Golden State Warriors wechselte, bevor er von diesen zu den San Antonio Spurs transferiert wurde.

Danach beendete er seine NBA-Karriere und wechselte zum Club Basket Neapel nach Italien. 1991 unterschrieb er bei Alba Berlin, wo er 1993 seine Karriere beendete. „Ich war erst 31, ich hätte noch ein paar Jahre in mir gehabt. Berlin wollte mich weiterverpflichten und hätte mir gutes Geld gezahlt. Aber ich hatte die Schnauze voll“, so Blab im Gespräch mit dem Südkurier im Jahr 2017.[1]

Zweimal nahm Blab an Olympischen Spielen teil, 1984 in Los Angeles und 1992 in Barcelona.

Anschließend zog Blab mit Frau und Kindern zurück nach Texas auf eine Ranch und wurde beruflich als Software-Entwickler tätig.[1] Blab verlor im Januar 2010 einen seiner Söhne bei einer Schlägerei in einem College in San Marcos (Texas), als der 19-Jährige unbeteiligt in diese geriet.[3][4]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Uwe Blab – Spielerprofil auf NBA.com (englisch)
  • Uwe Blab – Spielerprofil auf basketball-reference.com (englisch)
  • Uwe Blab in der Datenbank von Sports-Reference (englisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Südkurier Medienhaus: Basketball: Uwe Blab bereitete Nowitzki & Co. den Weg in die NBA: "Ich wollte es immer ruhig haben" | SÜDKURIER Online. In: SÜDKURIER Online. (suedkurier.de [abgerufen am 10. März 2018]).
  2. Olaf Blab, the brother of Indiana center Uwe Blab,... In: UPI. (upi.com [abgerufen am 10. März 2018]).
  3. Ex-NBA-Star Blab trauert um den Sohn. (bz-berlin.de [abgerufen am 10. März 2018]).
  4. Patrick George: Teen killed in San Marcos fight loved travel, adventure. Christopher Blab, 1990-2010 (Memento vom 27. Januar 2010 im Internet Archive)