Uwe Wittstock

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Uwe Wittstock (* 5. Juni 1955 in Leipzig) ist ein deutscher Literaturkritiker, Lektor und Autor.

Wittstock begann seine Tätigkeit als Journalist bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, wo er von 1980 bis 1989 in der Literaturredaktion arbeitete. Von 1989 bis 1999 war Wittstock leitender Lektor für deutschsprachige Gegenwartsliteratur im Frankfurter S. Fischer Verlag.[1] In diesem Zeitraum war er auch Mitherausgeber der Literaturzeitschrift Neue Rundschau. 2000 wurde er zunächst stellvertretender Feuilletonchef der Tageszeitung Die Welt, seit 2002 war er deren Kulturkorrespondent in Frankfurt am Main. Vom 1. Oktober 2010 bis Ende 2017 war Wittstock Literaturchef des Magazins Focus.

1989 wurde er mit dem Theodor-Wolff-Preis für Journalismus ausgezeichnet. 2006 vergab er als alleinverantwortlicher Vertrauensmann der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft den Kleist-Preis an Daniel Kehlmann.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herausgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ade, ihr schönen Scheine – europäische Schriftsteller nehmen Abschied von ihren Währungen München : Deutscher Taschenbuch, 2001, ISBN 9783423205146
  • Postmoderne in der deutschen Literatur. Lockerungsübungen aus 50 Jahren. Wallstein, Göttingen 2015, ISBN 978-3-8353-1602-7
  • Franz Fühmann: Mein letzter Flug. Roman einer Jugend unter Hitler in acht Erzählungen 2021, ISBN 978-3-356-02377-0

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Uwe Wittstock. In: perlentaucher.de. Perlentaucher Medien GmbH, abgerufen am 23. April 2022.