Verbandsgemeinde Otterberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Otterberg
Verbandsgemeinde Otterberg
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Otterberg hervorgehoben
Koordinaten: 49° 30′ N, 7° 46′ O
Basisdaten (Stand 2014)
Bestandszeitraum: 1971–2014
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kaiserslautern
Fläche: 75,8 km²
Einwohner: 9317 (30. Jun. 2014)
Bevölkerungsdichte: 123 Einwohner je km²
Verbandsgliederung: 5 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Hauptstraße 27
67697 Otterberg
Lage der Verbandsgemeinde Otterberg im Landkreis Kaiserslautern
Karte
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Die Verbandsgemeinde Otterberg war eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehörten die Stadt Otterberg sowie vier eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz war in der namensgebenden Stadt Otterberg.

Zum 1. Juli 2014 wurde die Verbandsgemeinde Otterberg mit der Verbandsgemeinde Otterbach zur Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg zusammengelegt.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Heiligenmoschel 8,68 644
Niederkirchen 23,85 1.972
Otterberg, Stadt 32,10 5.225
Schallodenbach 7,46 879
Schneckenhausen 3,71 597
Verbandsgemeinde Otterberg 75,80 9.317

(Einwohner am 30. Juni 2014)[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verbandsgemeinde Otterberg entstand im Jahr 1971 im Rahmen der rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform.

Im Zuge der im Jahr 2010 begonnenen rheinland-pfälzischen Kommunal- und Verwaltungsreform sollten die Verbandsgemeinden Otterberg und Otterbach auf der Basis der bis zum 30. Juni 2012 laufenden und sogenannten „Freiwilligkeitsphase“ zusammengelegt werden.

Am 14. Dezember 2010 beschlossen die Verbandsgemeinderäte der beiden Verbandsgemeinden in getrennten, aber zeitgleich stattfindenden Sitzungen die Fusion der benachbarten Verbandsgemeinden im Jahr 2014. Der Fusionsvertrag wurde von den beiden Bürgermeistern, Martin Müller (Verbandsgemeinde Otterberg) und Harald Westrich (Verbandsgemeinde Otterbach), am gleichen Tag unterzeichnet.

Nach dem am 20. Dezember 2011 erlassenen „Landesgesetz über die freiwillige Bildung der neuen Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg“ wurde zum 1. Juli 2014 eine neue Verbandsgemeinde mit dem Namen „Otterbach-Otterberg“ gebildet. Verwaltungssitz ist die Stadt Otterberg, in Otterbach soll eine zweite Verwaltungsstelle bleiben. Die Wahl zum Verbandsgemeinderat sowie des Bürgermeisters der neuen Verbandsgemeinde fand am Tag der allgemeinen Kommunalwahlen im Jahr 2014 statt.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde Otterbach bezogen auf das Verwaltungsgebiet zum Zeitpunkt der Auflösung; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][3]

Jahr Einwohner
1815 4.223
1835 5.965
1871 6.179
1905 6.292
1939 7.149
1950 7.537
Jahr Einwohner
1961 7.965
1970 8.362
1987 8.233
1997 9.549
2007 9.546
2014 9.317

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Otterberg bestand aus 24 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählten ehrenamtlichen Ratsmitgliedern und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[4]

Wahl SPD CDU FDP FWG Gesamt
2009 11 8 1 4 24 Sitze
2004 9 10 1 4 24 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Letzter Bürgermeister war Martin Müller (SPD).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blasonierung des ehemaligen Wappens lautet: „In von Gold und Schwarz vierfach geteiltem Schildbord, von Schwarz und Silber geviert, oben rechts auf goldbeschindeltem Feld ein silberner Leopard, oben links drei rote Eichhörnchen 2:1, unten rechts ein roter Schrägbalken, belegt mit drei goldenen Gürtelschnallen (Schräggitter), unten links fünf silberne Bollen 2:1:2“.

Es wurde 1980 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Gesellschaft für Kommunikation und Wissenstransfer mbH – rlpDirekt
  2. Landesgesetz vom 20. Dezember 2011 (PDF; 3,6 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Verbandsgemeinderatswahlen
  5. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3