Otterberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Otterberg
Otterberg
Deutschlandkarte, Position der Stadt Otterberg hervorgehoben

Koordinaten: 49° 30′ N, 7° 46′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kaiserslautern
Verbandsgemeinde: Otterbach-Otterberg
Höhe: 247 m ü. NHN
Fläche: 32,1 km2
Einwohner: 5317 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 166 Einwohner je km2
Postleitzahl: 67697
Vorwahl: 06301
Kfz-Kennzeichen: KL
Gemeindeschlüssel: 07 3 35 035
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 27
67697 Otterberg
Website: www.otterberg.de
Stadtbürgermeisterin: Martina Stein (SPD)
Lage der Stadt Otterberg im Landkreis Kaiserslautern
Karte
Stadtbild mit der Abteikirche

Otterberg ist eine Stadt im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz und Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg, der sie auch angehört. Otterberg ist gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Otterberg liegt etwa fünf Kilometer nördlich von Kaiserslautern am Fuß des Otterberger Waldes, einem Teilbereich des Pfälzerwaldes. Nördlich und östlich der Stadt befindet sich der Staatsforst Otterberg. Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – Höringen, Winnweiler, Lohnsfeld, Wartenberg-Rohrbach, Sembach, Mehlingen, Kaiserslautern, Otterbach, Katzweiler, Mehlbach, Schneckenhausen und Heiligenmoschel.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Zentrum von Otterberg gehören zur Stadt Otterberg zusätzlich die Wohnplätze und Weiler: Althütterhof, Appental, Badweiher, Beutlermühle, Birotshof, Drehenthalerhof, Dreibrunnen, Dudenbacherhof, Geisenmühle, Heiligenmoschelerberg, Lanzenbrunnerhof, Lauerhof, Messerschwanderhof, Münchschwanderhof, Neumühle, Ölmühle, Reichenbacherhof, Schloßberg und Weinbrunnerhof.[3]

Das Dorf Drehenthalerhof ist als Ortsbezirk ausgewiesen.

Erhebungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nördlich von Drehenthalerhof erhebt sich der 399,6 Meter hohe Eulenkopf. Weitere Berge in diesem Bereich sind der 389,2 Meter hohe Backofen und der 370 Meter hohe Einsiedlerberg. Südlich der Kernstadt erstreckt sich außerdem der 271,8 Meter hohe Schafkopf und östlich von ihr der 377 Meter hohe Große Ohligkopf,der 324 Meter hohe Schlossberg sowie nördlich von ihr der 388,6 Meter hohe Bruchberg und der Heiligenmoscheler Berg.

Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt im Talkessel des Otterbachs durchschnittlich 250 m ü. NHN. Letzterer nimmt unter anderem von rechts den Schellenbach und von links den Aggenbach auf. Der Aggenbach durchfließt außerdem den Sixmeisterwoog. Auf Höhe des Reichenbacherhofs entspringt der Reichenbach, der jenseits der Gemarkungsgrenze ebenfalls in den Otterbach mündet. Im äußersten Norden entspringen der Höringerbach, und dessen linker Zufluss Krebsbach, die zum Flusssystem Alsenz gehören.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits um 1145 gründeten Zisterzienser ein Kloster in der Otterburg auf dem heutigen Schlossberg. Da die Zisterzienser Klöster in Bachtälern oder Moorgebieten bevorzugten, begannen sie 1168 mit dem Bau der Klosteranlage, von der die Abteikirche noch erhalten ist. Nach der Reformation wurde das Kloster aufgehoben. In den Gebäuden wurde 1579 eine Exulantengemeinde angesiedelt, die schon zwei Jahre später, am 26. März 1581, Stadtrecht nach dem Vorbild von Kaiserslautern erhielt.

Von 1559 bis 1592 gehörte Otterberg zu Pfalz-Lautern. Anschließend wurde sie bis Ende des 18. Jahrhunderts Teil Kurpfalz, unterstand dort dem Oberamt Lautern und war Sitz eines Unteramtes. Von 1798 bis 1814, als die Pfalz Teil der Französischen Republik (bis 1804) und anschließend Teil des Napoleonischen Kaiserreichs war, war Otterberg Sitz des gleichnamigen Kantons. 1815 gehörte die Stadt zunächst zu Österreich. Ein Jahr später wechselte sie in das Königreich Bayern. Vom 1818 bis 1862 gehörte sie dem Landkommissariat Kaiserslautern an; aus diesem ging das Bezirksamt Kaiserslautern hervor.

Ab 1939 war die Stadt Bestandteil des Landkreises Kaiserslautern. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Otterberg innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurde die Stadt Sitz der neu gebildeten gleichnamigen Verbandsgemeinde, der zusätzlich Heiligenmoschel, Niederkirchen, Schallodenbach und Schneckenhausen angehörten. Seit 1. Juli 2014 ist Otterberg Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg, die durch Fusion der Verbandsgemeinden Otterberg und Otterbach entstand.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Stadt Otterberg, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 1.944
1835 2.580
1871 2.512
1905 2.706
1939 3.570
1950 3.524
Jahr Einwohner
1961 3.969
1970 4.379
1987 4.386
1997 5.236
2005 5.306
2019 5.317

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christentum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1579 kamen reformierte Glaubensflüchtlinge aus den Spanischen Niederlanden – sogenannte Wallonen – , da das pfälzische Otterberg Religionsfreiheit versprach. Nachfahren derselben leben bis in die Gegenwart in der Stadt.[4][5] Mit der Ansiedlung der Glaubensflüchtlinge einher ging ein starkes Wachstum des Ortes, so dass bereits im Jahre 1581 die Stadtrechte vergeben wurden.

Im 18. Jahrhundert und später kamen einige mennonitische Familien nach Otterberg, die sich der Mennonitengemeinde in Sembach anschlossen.[6] Beispielsweise wurde der nach dem Dreißigjährigen Krieg zerstörte Messerschwanderhof im 17. Jahrhundert von aus der Schweiz geflohenen Mennoniten besiedelt.[7] Noch 1948 besaßen die Mennoniten einen eigenen Friedhof in der Stadt.[6]

Am 31. Oktober 2014 waren 49,1 Prozent der Einwohner evangelisch und 23,4 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[8]

Judentum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Synagoge

In Otterberg bestand im 18. und 19. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde, der zeitweise – um 1848 – über 20 Familien mit etwa 100 Personen angehörten. 1817 wird ein jüdischer Betsaal genannt. 1838 wurde eine Synagoge eingeweiht. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wanderten die jüdischen Familien teilweise aus, teilweise verzogen sie in andere Städte, sodass 1897 die Gemeinde aufgelöst und die Synagoge verkauft wurde. Das Gebäude ist umgebaut als Wohnhaus erhalten. Prominenteste jüdische Familie war die 1854 in die USA ausgewanderte Familie Straus.[9][10] Die in Otterberg lebenden Juden wurden in Mehlingen und Winnweiler begraben.

Buddhismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Stadtgebiet befindet sich der buddhistische Shaolin Temple Europe.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtratswahl 2019 in Otterberg
Beteiligung: 66,3 % (+1,2 %)
 %
50
40
30
20
10
0
40,5
25,3
15,3
9,9
4,9
4,1
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-14
-13,7
+0,6
+5,5
+1,4
+2,1
+4,1

Der Stadtrat in Otterberg besteht aus 22 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Stadtbürgermeisterin als Vorsitzender.

Die Sitzverteilung im Stadtrat:

Wahl SPD CDU FDP GRÜNE Linke FWG Gesamt
2019[11] 9 6 1 3 1 2 22 Sitze
2014[12] 12 5 1 2 2 22 Sitze
2009 11 8 1 2 22 Sitze
2004 9 10 1 2 22 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Stadt Otterberg e. V.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtbürgermeisterin von Otterberg ist Martina Stein (SPD). Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde sie mit einem Stimmenanteil von 64,30 % gewählt und ist damit Nachfolgerin von Martin Müller (SPD), der nach zehn Jahren im Amt nicht mehr für diese Aufgabe kandidiert hatte.[13]

Ortsbezirk Drehenthalerhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Drehenthalerhof ist der einzige ausgewiesene Ortsbezirk der Stadt Otterberg. Dem Ortsbeirat gehören sieben Beiratsmitglieder an, den Vorsitz im Ortsbeirat führt der direkt gewählte Ortsvorsteher.[14]

Bei der Kommunalwahl 2019 wurde der Ortsbeirat in einer Mehrheitswahl gewählt.[15]

Ortsvorsteher ist Martin Klußmeier (SPD). Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 93,43 % wiedergewählt.[16]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Otterberg
Blasonierung: „In Silber drei hockende rote Eichhörnchen 2:1, mit je einer goldenen Nuss in den Pfoten.“[17]
Wappenbegründung: Es wurde 1840 vom bayerischen König Ludwig I. genehmigt und geht zurück auf ein Siegel von 1670.

Städtepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Partnerstadt der Stadt Otterberg ist Gueugnon, eine Stadt mit etwa gleich vielen Einwohnern wie Otterberg. Die Stadt liegt im französischen Département Saône-et-Loire.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Abteikirche Otterberg ist Teil einer ehemaligen Klosteranlage, gegründet um 1145 durch eine Schenkung der ehemaligen Herren von Otterburg mit dem umliegenden Gebiet an den Zisterzienserorden. Mönche aus dem Kloster Eberbach wurden mit einem Abt ausgesandt, um die Klosteranlage zu errichten. Die Kirche wurde zwischen 1168 und 1254 erbaut. Das Kloster erreichte um das Jahr 1340 seine wirtschaftliche Blüte, der Niedergang erfolgte bereits vor der Reformationszeit, sodass um 1561 lediglich drei Mönche mit ihrem Abt im Otterberger Kloster lebten. Die Abteikirche ist die größte Klosterkirche der Pfalz und ihres Baustils wegen – gegen Ende der Romanik mit ersten gotischen Elementen – von überregionaler Bedeutung.

Die historische Altstadt weist außerdem eine Vielzahl an Fachwerkhäusern auf, darunter das Gasthaus zur Krone, das 1772 erbaut wurde und die alte Apotheke; letztere wurde 1608 durch den Gerber David Gille Anthoine auf den Grundmauern des Zisterzienserklosters errichtet.

Ebenfalls innerhalb der Altstadt in der Kirchstraße befindet sich die 1612 erbaute, funktionsfähige Schmiede in Familienbesitz. An jedem ersten Samstag im Monat finden Führungen statt.[18]

Das alte Stadthaus war das erste Rathaus von Otterberg und wurde etwa 1578 erbaut, da die Räume, die sie vom Kurfürsten erhielten, nötig gebraucht wurden. Später wurden aus den Teilen am gleichen Platz, ein neues Rathaus beziehungsweise Stadthaus errichtet. Dies war etwas kürzer als das vorherige. Das zweite Rathaus wurde 1752 erbaut mit einem spätbarocker Mansardwalmdachbau. Erst 1968 wurde es erneut renoviert und neu angestrichen. Mittlerweile beherbergt es ein Heimatmuseum[19]

Menhir, ebenso „Hühnenstein“ genannt

An der Gemarkungsgrenze zu Höringen und Heiligenmoschel befindet sich außerdem der Menhir von Otterberg.

Stadtbrunnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitten in Otterberg, gegenüber dem Rathaus, steht der Stadtbrunnen mit vier Röhren. Davor stand ein älterer Brunnen, der weichen musste, weil er den Verkehr hinderte.[20]

Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Gemarkung der Stadt befinden sich insgesamt vier Naturdenkmale. Zudem existiert die sogenannte die Grabstele von Otterberg.

Feste/Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt zahlreiche regelmäßige Veranstaltungen in Otterberg. Die wichtigsten sind:

  • Otterberger Frühlingsfest – Das Frühlingfest in Otterberg ist eine Tradition, das Mitte des 18. Jahrhunderts entstand und im zweijährigen Turnis (ungerade Jahre) gefeiert wird.
  • Otterberg Leuchtet – Für diesen Abend erstrahlen die verschiedenen historischen Gebäude im Ortskern von Otterberg.
  • Altstadtfest – Ein dreitägiges Fest auf dem Kirchplatz vor der Abteikirche mit kulinarischem Angebot.
  • Transzendent – die inszenierte Abtei.[21]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Institutionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Sitz der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg beherbergt die Stadt deren Verwaltung. Das Forstamt Otterberg ist zuständig für die Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg sowie für Teile der Verbandsgemeinden Bruchmühlbach-Miesau, Enkenbach-Alsenborn, Ramstein-Miesenbach und Weilerbach.

Während der Zugehörigkeit zu Frankreich war die Stadt Sitz eines Friedensgerichts, das dem Tribunal erster Instanz Kaiserslautern unterstand. Danach befand sich vor Ort ein Amtsgericht. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Teile der 70th Infantry Division der US Army zeitweise in Otterberg stationiert.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bus der Linie 130 am Kaiserslauterer Hauptbahnhof nach Otterberg

Durch Otterberg führen die Landesstraßen 382 und 387; erstere verbindet die Stadt mit Odenbach sowie Enkenbach-Alsenborn. Letztere stellt eine Verbindung mit Imsweiler und Kaiserslautern her. Die Kreisstraße 37 bindet den Weinbrunnerhof an das Straßennetz an, die Kreisstraße 39 führt nach Erlenbach. Der Reichenbacherhof ist über die Kreisstraße 41 von Otterbach aus angebunden.

Die Stadt ist sowohl über die A 6 als auch über die A 63, die beide unweit des Stadtgebiets verlaufen, an den überregionalen Fernverkehr angeschlossen.

Von 1911 bis 1980 war Otterberg Endpunkt einer im Bahnhof Lampertsmühle-Otterbach beginnenden Nebenbahn an das Schienennetz angebunden; Personenverkehr fand lediglich von 1919 bis 1954 statt. Deshalb wird Otterberg im Personennahverkehr ausschließlich durch das Nahverkehrsunternehmen Saar-Pfalz-Bus bedient. Folgende Linien fahren Haltestellen in Otterberg an: Linie 130, 131, 133, 134, 140 in Richtung Kaiserslautern, Linie 130 Richtung Ortsteil Drehenthalerhof, Linie 131 Richtung Niederkirchen, Linie 133 Richtung Höringen, Linie 134 Richtung Lauterecken sowie die Linie 140 in Richtung Weilerbach und Reichenbach-Steegen.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Otterberg besitzt zahlreiche Bildungsstätten. Otterberg besitzt eine Grundschule, eine private Musikschule, die Bettina von Arnim Integrierte Gesamtschule sowie eine freie Waldorfschule.

Otfried Preußler Grundschule Otterberg

Die Otfried Preußler Grundschule Otterberg besitzt 12 Klassen. Es wird eine Nachmittagsbetreuung von 12 bis 16.30 Uhr angeboten[22]

Die Bettina von Arnim IGS Otterberg ist eine integrierte Gesamtschule. Also eine Verbindung zwischen den Bildungsgängen von Realschule Plus und Gymnasium. Sie hat 770 Schüler. Auch sie bietet eine Ganztagsbetreuung an und zahlreiche AG´s.[23]

Die Waldorfschule wurde 1991 gegründet und zählt zu den 230 Waldorfschulen in Deutschland. Derzeit besuchen 380 Kinder und Jugendliche diese Schule.[24]

Daneben gibt es drei Kindergärten, die Kindertagesstätte Buntspecht, den protestantischen Kindergarten und den Waldorf-Kindergarten. Die Kindertagesstätte Buntspecht besteht seit 1993 und steht unter der Trägerschaft der Stadt Otterberg. Der Kindergarten ist eine fünfgruppige Einrichtung, die bis zu 125 Kinder aufnehmen kann. Der protestantische Kindergarten wurde 2012 umgebaut und kann bis zu 90 Kinder aufnehmen. Der Waldorfkindergarten entstand 1993 und lädt zu regelmäßigen Ausflügen zum Wald ein. Der Kindergarten wuchs bis 2010 stetig an.[25]

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Osten des Stadtgebiets verläuft der mit einem roten Balken markierte Fernwanderweg Donnersberg-Donon. Mitten durch das Siedlungsgebiet führen ein solcher, der mit einem blau-gelben Balken gekennzeichnet und von Lauterecken nach Sankt Germanshof verläuft sowie einer, der mit einem grün-gelben Balken markiert ist. Zudem ist Otterberg südlicher Ausgangspunkt des Odenbachtal-Radwegs.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gustav Schmitt (1832–1905), Politiker
  • Kurt Close (1919–2007), Journalist, Historiker, Heimatforscher, Musiker, Archivar und Buchautor

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Otterberg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2019, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[Version 2019 liegt vor]. S. 97 (PDF; 1,9 MB).
  4. Geschichte zur Abteikirche, (Memento vom 26. Februar 2010 im Internet Archive) Stand: 1. April 2008.
  5. Armin Kohnle: Die Kurpfalz, Asyl für Glaubensflüchtlinge im 16. Jahrhundert (Memento vom 11. Juni 2007 im Internet Archive). Vortrag vom 19. Juni 2004, „Otterberger Begegnungen, 425 Jahre Wallonen in Otterberg“.
  6. a b Gerhard Hein: Otterberg. In: Mennonitisches Lexikon. Band 3. Karlsruhe 1958, S. 326.
  7. Messerschwanderhof. SWR Landesschau Rheinland-Pfalz, abgerufen am 29. März 2010.
  8. Gemeindestatistik. In: KommWis. 31. Oktober 2014, abgerufen am 30. November 2014.
  9. Informationen zur jüdischen Geschichte und zur ehemaligen Synagoge in Otterberg
  10. Hans Steinebrei: Geschichte der Juden in Otterberg: ein Beispiel aus der pfälzischen Geschichte des 19. Jahrhunderts. Arbogast, Otterbach/Pfalz 2005, 120 S., ISBN 3-87022-173-9.
  11. Der Landeswahlleiter RLP: Gemeinderatswahl 2019 Otterberg. Abgerufen am 26. Oktober 2019.
  12. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  13. Der Landeswahlleiter RLP: Direktwahlen 2019. siehe Otterbach-Otterberg, Verbandsgemeinde, 14. Ergebniszeile. Abgerufen am 26. Oktober 2019.
  14. Stadt Otterberg: Hauptsatzung. (PDF) § 2. 22. September 2014, abgerufen am 26. Oktober 2019.
  15. Der Landeswahlleiter RLP: Ortsbeiratswahl 2019 Drehenthalerhof. Abgerufen am 26. Oktober 2019.
  16. Der Landeswahlleiter RLP: Direktwahlen 2019. siehe Otterbach-Otterberg, Verbandsgemeinde, 15. Ergebniszeile. Abgerufen am 26. Oktober 2019.
  17. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.
  18. Informationen über die Theis'sche Schmiede auf der Seite der VG Otterberg. Abgerufen am 4. Oktober 2019.
  19. Hermann Karch: Otterberg, Alte Häuser erzählen. In: Im Selbstverlag Hermann Karch (Hrsg.): Aus Otterbergs vergangenen Tagen. Band 2. Arbogast, Otterberg, S. 55 -58.
  20. Hermann Karch: Otterberg, Alte Häuser erzählen. In: Im Selbstverlag Hermann Karch (Hrsg.): Aus Otterbergs vergangenen Tagen. Band 2. Arbogast, Otterberg, S. 93.
  21. Veranstaltungen. Abgerufen am 9. November 2019.
  22. Schulen. In: Otterbach-Otterberg. Abgerufen am 28. Oktober 2019.
  23. BvonA IGS Otterberg. In: BvonA IGS Otterberg. Abgerufen am 27. Oktober 2019.
  24. Waldorfschule Kaiserslautern: Die Schule. In: Waldorfschule Kaiserslautern. Abgerufen am 29. Oktober 2019.
  25. Kindertagesstätten. In: Otterbach-Otterberg. Abgerufen am 18. Oktober 2019.