Verena Schott

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Verena Schott Schwimmen
Verena Schott 2012 Paralympics.jpg

Verena Schott bei den Paralympics 2012

Persönliche Informationen
Name: Verena Schott
Nation: DeutschlandDeutschland Deutschland
Schwimmstil(e): Freistil / Lagen
Verein: Berliner Schwimmteam / Paralympischer Sport Club Berlin
Geburtstag: 6. März 1989
Geburtsort: Greifswald
Größe: 172[1]
Gewicht: 57[1]
Medaillenspiegel

Verena Schott (* 6. März 1989 in Greifswald[1]) ist eine deutsche Schwimmerin im Behindertensport.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verena Schott wurde 1989 in Greifswald geboren, zog jedoch bereits mit drei Jahren mit ihrer Familie nach Bennewitz.[2] Im benachbarten Wurzen begann sie im Alter von acht mit dem Schwimmen beim Wurzener SC. 2002 wurde Schott auf dem Fahrrad von einem Kleintransporter erfasst und schwer verletzt. Seitdem ist sie inkomplett querschnittgelähmt und auf einen Rollstuhl angewiesen.[2]

Den Schwimmsport betrieb Schott jedoch weiter, fortan beim Behindertensportverein Leipzig. Nach dem Abitur begann sie ein Biologiestudium an der Humboldt-Universität zu Berlin und trainierte beim Paralympischen Sport Club Berlin (PSC Berlin).[2]

Erste bedeutende sportliche Erfolge feierte Schott bei der Weltmeisterschaft 2010, bei der sie über 200 m Lagen und 100 m Brust jeweils die Silbermedaille errang.[1] In der Folge schwamm sie die Norm für die Paralympischen Sommerspiele 2012, bei denen sie dann zum deutschen Aufgebot gehörte. Dort erreichte sie über 50 m Freistil, 100 m Brust, 200 m Lagen und 400 m Freistil jeweils die Finalläufe. Auf ihrer Paradedistanz, den 200 m Lagen (Klasse SM6), gewann sie die Silbermedaille und musste sich nur Eleanor Simmonds in Weltrekordzeit geschlagen geben. Im August 2013 gewann sie bei der WM in Montreal erneut Silber über die 200 m Lagen sowie Bronze über 100 m Brust.[3] Im Deutschen Behindertensportverband fungiert sie in der Abteilung Schwimmen als Aktivensprecherin und Vertreterin der aktiven Nationalmannschaft.[4]

Schott ist Mutter eines Sohnes (* 2011).[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d „Sport in Berlin“, lsb-berlin.de, September 2012, S. 11 (PDF-Datei; 2442 kB), abgerufen am 7. Oktober 2013
  2. a b c d „Von Bennewitz ins Olympia-Becken“, Leipziger Volkszeitung, 29. August 2012, abgerufen am 7. Oktober 2013
  3. „Zwei WM Medaillen für Verena Schott“, zeh.hu-berlin.de, 19. August 2013, abgerufen am 7. Oktober 2013
  4. Übersicht über den Abteilungsvorstand, abteilung-schwimmen.de, abgerufen am 7. Oktober 2013