Volksbank Sulingen

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Logo der Genossenschaftsbanken  Volksbank eG, Sulingen
Hauptstelle der Volksbank eG, Sulingen
Hauptstelle der Volksbank eG, Sulingen
Staat DeutschlandDeutschland Deutschland
Sitz Karl-Gieseking-Platz 1
27223 Sulingen
Rechtsform eingetragene Genossenschaft
Bankleitzahl 256 916 33[1]
BIC GENO DEF1 SUL[1]
Gründung 2. Februar 1906
Verband Genossenschaftsverband e.V.
Website volksbanksulingen.de
Geschäftsdaten 2018[2]
Bilanzsumme 1.178 Mio. €
Einlagen 690 Mio. €
Kundenkredite 756,3 Mio. €
Mitarbeiter > 220
Geschäftsstellen 16
Mitglieder 20.828
Leitung
Vorstand Jörn G. Nordenholz (Vorsitz)
Torsten Blietschau
Jürgen Düver
Aufsichtsrat Konrad Leymann (Vorsitz)
Liste der Genossenschaftsbanken in Deutschland

Die Volksbank eG, Sulingen ist eine eingetragene Genossenschaftsbank mit Sitz in Sulingen im Landkreis Diepholz in Niedersachsen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1906 wurde im Gasthaus Louis Meyer nach einem Vortrag „Genossenschaftlicher Zusammenschluss zum Zwecke der Kreditbeschaffung“ die Gründung einer Gewerbebank beschlossen.

In der ersten Sitzung des Vorstands und des Aufsichtsrates wurde Gastwirt Christian Nordmeyer zum Rendanten gewählt. In einem Hinterraum seiner Wirtschaft richtete die Bank ein Geschäftslokal ein, kurz darauf zog man vorübergehend in das Haus von Schlossermeister Johann Leymann in der Kampstraße.

Im November 1908 verlegte die Bank ihr Kontor in das Textil- und Kolonialwarengeschäft ihres Rendanten Heinrich Bunkenburg in der Lindenstraße 9 (heute: Geschäftsstelle der Sulinger Kreiszeitung). Bis 1936 hatte die Gewerbebank hier ihren Standort. Räumlich beengt suchte man nach Expansionsmöglichkeiten: Bunkenburg baute in der Kampstraße 15 neu und stellte ausreichend Platz zur Verfügung.

Seit 1939 führte die Gewerbebank den Namen Volksbank Sulingen e.G.m.b.H. Nach dem Zweiten Weltkrieg brachte der Wiederaufbau der Wirtschaft für die Volksbank einen starken Aufschwung. Aus allen Berufszweigen, besonders aus dem Kreis der Landwirtschaft und der Gewerbetreibenden, konnten neue Kunden gewonnen werden.

Im September 1952 öffneten die Bank einen Neubau in der Langen Straße. Im gleichen Jahr erfolgte die Fusion mit der 1910 gegründeten Spar- und Darlehenskasse Barenburg eG, die als Zweigstelle der Volksbank bis zum Neubau 1957 im Hause des Kaufmanns Hacht weiter betrieben wurde. In den kommenden Jahren richtete die Volksbank auf dem Land zwei Annahmestellen ein: 1955 im Hause Sandvoß in Scholen und 1959 bei Kütemeyer in Groß Lessen sowie 1965 in Kirchdorf eine Geschäftsstelle.

1968 wurden die Räume in Sulingen zu klein. Seit 1952 hatte sich die Bilanzsumme verzehnfacht, die Mitgliederzahl war von 400 auf 1300 gestiegen. Ein Neubau gegenüber dem bisherigen Standort an der Langen Straße wurde 1968 bezogen.

Unter der Federführung des Bankdirektors Reinhard Schulze wurde Ende der 1990er Jahre ein Neubau projektiert und im März 2001 wurde das neue Hauptgebäude nach Plänen des Büros Seibold Planung (Hamburg) auf dem Gelände der ehemaligen Sulinger Stadtmühle realisiert.

Fusionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutige Volksbank eG, Sulingen, fusionierte im Laufe der Geschichte mit der Barenburger Spar- und Darlehenskasse, 1981 mit der Volksbank Varrel eG, 1987 mit der Volksbank Wagenfeld eG, 1991 mit der Volksbank Bruchhausen-Vilsen und Umgebung eG und 2003 mit der Volksbank eG Mellinghausen sowie im Mai 2018 mit der Volksbank Diepholz-Barnstorf eG.

Verbundpartner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Volksbank eG gehört zur genossenschaftlichen Finanzgruppe. Zu den Verbundpartnern der Bank zählen:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Volksbank Sulingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Zahlen & Fakten zum 31. Dezember 2018

Koordinaten: 52° 41′ 3,2″ N, 8° 48′ 43,1″ O