Waldorfpädagogik

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Die Waldorfpädagogik ist die theoretische Grundlage der Arbeit an den Waldorfschulen. Entwickelt wurde sie um 1920 durch Rudolf Steiner auf der Grundlage der ebenfalls von ihm entwickelten Anthroposophie. Sie wird der Reformpädagogik zugerechnet.

Steiner konzipierte die Waldorfpädagogik an der 1919 in Stuttgart eröffneten Betriebsschule für die Kinder der Arbeiter und Angestellten der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik (heute Freie Waldorfschule Uhlandshöhe). Nach diesem Vorbild entstanden bald auch an anderen Orten sogenannte Waldorfschulen, zunächst in Deutschland, dann aber auch in anderen Ländern. Heute wird sie weltweit praktiziert.

Zu Anspruch und theoretischer Fundierung der Waldorfpädagogik siehe

Hauptartikel: Waldorfschule

Literatur[Bearbeiten]

  • Rudolf Steiner: Erziehungskunst. Seminarbesprechungen und Lehrplanvorträge, Dornach 1984, ISBN 978-3727429507.
  • Frans Carlgren: Erziehung zur Freiheit. Die Pädagogik Rudolf Steiners. Stuttgart: Verlag Freies Geistesleben, 2009, ISBN 978-3772516191.
  • Volker Frielingsdorf (Hrsg.): Waldorfpädagogik kontrovers - Eine Reader, Beltz Juventa, Weinheim und Basel, 2012, ISBN 978-3-7799-2433-3.
  • Stefan Leber: Die Pädagogik der Waldorfschule und ihre Grundlagen. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 1996, ISBN 978-3534083213.
  • Klaus Prange: Erziehung zur Anthroposophie. Darstellung und Kritik der Waldorfpädagogik, Klinkhardt, Bad Heilbrunn, 2000, ISBN 978-3-7815-1089-0.