Walter Hilgers

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Walter Hilgers

Walter Hilgers geb. 1959 in Stolberg/Rheinland ist ein deutscher Dirigent und Tubist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walter Hilgers wuchs in Stolberg mit drei Geschwistern auf, zu denen der Trompeter Heinz Hilgers, der Klarinettist und Saxophonist Peter Hilgers, sowie der Pauker Ernst-Wilhelm gehören, sein Vater war Realschullehrer.

Walter Hilgers - 1959 in Stolberg/Rheinland geboren, erhielt seine Instrumentalausbildung in den Fächern Tuba, Kontrabass und Klavier an der Staatlichen Hochschule für Musik Rheinland, Grenzland Institut Aachen. 1978 wurde er Tubist der Düsseldorfer Symphoniker. Ein Jahr später folgte die Einladung zum Bayreuther Festspielorchester, dem er daraufhin zwölf Jahre angehörte. Mit 20 Jahren konnte er bereits das Probespiel bei den Wiener Philharmonikern für sich entscheiden. Seine Engagements als Orchestermusiker führten ihn u.a. zum Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, zum Sinfonieorchester des NDR in Hamburg, zum Orchester der Bayreuther Festspiele und zu den Wiener Philharmonikern. In dreißig Jahren Orchestertätigkeit musizierte er u.a. unter Herbert von Karajan, Lorin Maazel, Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Zubin Mehta, Andre Previn, Pierre Boulez, Georg Solti, James Levine, Seiji Ozawa, Riccardo Muti, Bernhard Haitink und Günter Wand. Als Gründungsmitglied gehörte er über 25 Jahre dem Blechbläserensemble German Brass an und seine Konzertauftritte sowie CD und DVD Einspielungen mit diesem weltbekannten Ensemble sind legendär. Bereits 1978 begann er seine Lehrtätigkeit und unterrichtete seither an den Musikhochschulen Düsseldorf, Aachen und Lübeck sowie von 1989 -1995 als Professor für Tuba und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg. 1995 erfolgte die Berufung an die Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar, wo er eine Professur für Bläserkammermusik innehat. Seine Aktivitäten als Pädagoge, Solist, Kammermusiker und Dirigent führten ihn in den vergangenen Jahrzehnten u.a. ins europäische In- und Ausland, die U.S.A., nach Lateinamerika, Australien und nach Asien. Gastdirigate führten ihn unter anderem zum Münchner Rundfunkorchester, zum Rumänischen Radio Nationalorchester, zum Radio Kammerorchester Bukarest, zur George Enescu Philharmonie Bukarest, zum Philharmonischen Orchester Zagreb, zum Philharmonischen Sinfonieorchester Montevideo, zum National Symphonieorchester Buenos Aires, zum Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt und zum Philharmonischen Orchester Nizza.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]