Waren einmal Revoluzzer

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Filmdaten
OriginaltitelWaren einmal Revoluzzer
ProduktionslandÖsterreich
OriginalspracheDeutsch, Russisch, Englisch
Erscheinungsjahr2019
Länge102 Minuten
Stab
RegieJohanna Moder
DrehbuchJohanna Moder
ProduktionOliver Neumann,
Sabine Moser,
Veit Heiduschka,
Michael Katz
MusikClara Luzia
KameraRobert Oberrainer
SchnittKarin Hammer
Besetzung

Waren einmal Revoluzzer (Arbeitstitel: Russenstory) ist ein österreichischer Spielfilm von Johanna Moder aus dem Jahr 2019 mit Julia Jentsch, Marcel Mohab, Manuel Rubey und Aenne Schwarz. Die Premiere der Tragikomödie erfolgte am 29. September 2019 im Rahmen des Zurich Film Festivals in der Wettbewerbssektion Fokus Schweiz, Deutschland, Österreich.[1] Im Jänner 2020 wurde der Film im Rahmen des Filmfestivals Max Ophüls Preis gezeigt, wo der Film in den Wettbewerb eingeladen und mit dem Preis des saarländischen Ministerpräsidenten für die beste Regie ausgezeichnet wurde.[2][3][4][5] Der österreichische Kinostart war ursprünglich für den 20. März 2020 vorgesehen[6] und wurde aufgrund der COVID-19-Pandemie auf den 14. August 2020 verschoben.[7]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film erzählt die Geschichte zweier befreundeter, liberaler Paare aus Wien. Sie erhalten eine Hilferuf von Pavel, einem russischen Freund aus Studentenzeiten. Dieser hatte sich in seiner Heimat politisch engagiert und ist dadurch in Schwierigkeiten geraten. Kurzentschlossen ergreifen sie die Chance zu helfen und endlich einmal nicht nur zu reden, sondern tatsächlich etwas zu tun.

So verhelfen sie Pavel zur Flucht nach Österreich. Als dieser mit seiner Frau und seinem Kind aus dem Zug steigt, beginnt für alle Beteiligten eine aufregende Tour aus dem Alltagstrott hinaus. Das Gefüge der Beziehungen zueinander scheint bedroht, zumal Hilfe sehr unterschiedlich definiert werden kann, und auch, weil sich die Hilfsbedürftigen anders verhalten als die Helfenden sich das erwarten.[8][1][7][9]

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dreharbeiten fanden vom 9. Jänner bis zum 28. Februar 2019 statt, gedreht wurde in Wien, Niederösterreich und Moskau. Unterstützt wurde der Film vom Österreichischen Filminstitut, vom Filmfonds Wien, von Filmstandort Austria (FISA) und vom Land Niederösterreich, beteiligt war der Österreichische Rundfunk.[10][9][8]

Produziert wurde der Film von der FreibeuterFilm in Koproduktion mit Wega Film.[9] Für Ton und Sounddesign zeichneten Claus Benischke-Lang, Nils Kirchhoff und Manuel Meichsner verantwortlich, für das Kostümbild Veronika Albert, für das Szenenbild Martin Reiter und Johanna Hierzegger und für die Maske Sam Dopona und Verena Eichtinger.[8][10][7]

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zurich Film Festival 2019

  • Auszeichnung mit dem ökumenischen Preis der Zürcher Kirchen[11][12]

Filmfestival Max Ophüls Preis 2020

  • Auszeichnung mit dem Preis des saarländischen Ministerpräsidenten für die beste Regie (Johanna Moder)[3][2]

Thomas-Pluch-Drehbuchpreis 2020

  • Nominierung für den Hauptpreis und den Spezialpreis der Jury (Johanna Moder)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Waren einmal Revoluzzer - Archiv - Zurich Film Festival. In: Zurich Film Festival. Abgerufen am 12. September 2019.
  2. a b Johannes Maria Schmit gewinnt Max Ophüls Preis für "Neubau". In: sr.de. 25. Januar 2020, abgerufen am 25. Januar 2020.
  3. a b Auszeichnung für zwei ORF-kofinanzierte Filme beim 41. Max-Ophüls-Preis. 25. Januar 2020, abgerufen am 25. Januar 2020.
  4. Max-Ophüls-Preis: Arash T. Riahi mit Premiere im Wettbewerb. In: Salzburger Nachrichten. 13. Dezember 2019, abgerufen am 13. Dezember 2019.
  5. Waren einmal Revoluzzer. In: Filmfestival Max Ophüls Preis. Abgerufen am 10. Januar 2020.
  6. Presseheft: Waren einmal Revoluzzer. In: Österreichisches Filminstitut. Abgerufen am 12. März 2020.
  7. a b c Filmfonds Wien: Waren einmal Revoluzzer. Abgerufen am 12. September 2019.
  8. a b c Waren einmal Revoluzzer. In: Österreichisches Filminstitut. Abgerufen am 21. November 2019.
  9. a b c Waren einmal Revoluzzer. In: FreibeuterFilm. Abgerufen am 12. September 2019.
  10. a b Waren einmal Revoluzzer bei crew united. Abgerufen am 12. September 2019.
  11. Österreichische Tragikomödie gewinnt Filmpreis der Zürcher Kirchen. In: ref.ch. 3. Oktober 2019, abgerufen am 4. Oktober 2019.
  12. Filmpreis der Kirchen geht an «Waren einmal Revoluzzer». In: kath.ch. 3. Oktober 2019, abgerufen am 4. Oktober 2019.