Weißblaue Geschichten

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Seriendaten
OriginaltitelWeißblaue Geschichten
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Jahr(e)seit 1984
Episodenüber 50
MusikNorbert Jürgen Schneider
Erstausstrahlung4. November 1984 auf ZDF

Weißblaue Geschichten ist der Titel einer deutschen Fernsehserie mit bayerischem Flair.

Verschiedene Drehbuchautoren schreiben die heiteren, in sich abgeschlossenen Geschichten (eine bis vier je Sendung) der über 50 Episoden. Jede der von ZDF und ORF gemeinsam produzierten Sendungen dauert zwischen 45 und 60 Minuten.

Schauspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mittelpunkt der unterhaltsamen, meist augenzwinkernden Geschichten stehen unterschiedliche, von Folge zu Folge wechselnde Figuren.

Zu Beginn der Serie spielte Gustl Bayrhammer viele dieser Rollen, seit seinem Tod 1993 werden die Hauptfiguren von verschiedenen Schauspielern dargestellt. Während der 1990er Jahre übernahmen bekannte Fernsehschauspieler mit bayerischem Hintergrund wechselnde Rollen in den Episoden. Regelmäßige Auftritte hatten vor allem Willy Harlander, Toni Berger, Christiane Blumhoff, Gerd Deutschmann und der des Bairischen mächtige Hans Clarin. Nach dem Tod der meisten Hauptdarsteller wurden um die Jahrtausendwende vermehrt Episoden mit bekannten Gastdarstellern wie Wolfgang Fierek, Harald Krassnitzer, Christine Neubauer, Karin Kienzer und Christian Wolff produziert.

Drehorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die frühen Folgen der Serie wurden im Chiemgau produziert.[1]

Ab Mitte der 1990er Jahre wurden viele Episoden in österreichischen Gebirgslandschaften gedreht (vor allem Tirol, Salzburg).

Episoden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Episode wurde am 4. November 1984 (19.30–20.15 Uhr) im ZDF ausgestrahlt. Die zweite Folge wurde dann zwar für den 18. November 1984 angekündigt, aber wegen des Volkstrauertages erst am 20. November 1984 (20.30–21.15 Uhr) gesendet. Die dann wieder am 2. Dezember 1984 (20.15–21.15 Uhr) als 3. Folge ausgestrahlte Sendung mit erstmals 4 Geschichten wurde jedoch eigentlich als allererste produziert, da am Ende des Abspanns deutlich 1983 zu lesen ist, statt 1984, wie bei den zuvor gesendeten 2 Folgen.

Weißblaue Wintergeschichten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1987 wurde erstmals ein Special der Serie produziert, damals noch unter dem Titel Weißblaue Weihnachten. Nach dem Tod von Gustl Bayrhammer wurde ab 1994 ein eigenständiger Ableger unter dem Titel Weißblaue Wintergeschichten gesendet. Hiervon entstanden jedes Jahr eine bis zwei Sendungen, die erstmals während der Weihnachtszeit ausgestrahlt wurden.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein unerwartetes Quotenhoch und enorme Beachtung erhielt die Serie am 23. Mai 2016 in Österreich, als das Land gespannt auf das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl wartete. Dieses ließ jedoch auf sich warten, und der ORF zeigte mehrere Folgen der "Weißblauen Geschichten", jeweils nur kurz von der Sonder-"ZIB" unterbrochen. Eine Rekordquote von 429.000 Zuschauern und belustigte Kommentare in zahlreichen Foren und Social-Media-Kanälen waren die Folge.[4]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Drehort Priental bei aschau.de. Abgerufen am 28. August 2013.
  2. Gspusi (n.) ist das bayerisch-österreichische Wort für Techtelmechtel.
  3. Wenn einer eine Reise tut bavaria-film.de
  4. "Weißblaue Geschichten" erreichten Rekordquote. In: www.oe24.at. 24. Mai 2016, abgerufen am 24. Mai 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]