Welper

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Welper
Stadt Hattingen
Koordinaten: 51° 24′ 44″ N, 7° 12′ 23″ O
Einwohner: 7082 (31. Dez. 2014)
Postleitzahl: 45527
Vorwahl: 02324
Welper (Nordrhein-Westfalen)
Welper

Lage von Welper in Nordrhein-Westfalen

Welper ist ein Ortsteil der Stadt Hattingen im Ennepe-Ruhr-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Der Ort mit 7082 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2014) liegt unmittelbar am Südufer der Ruhr, gegenüber der Stadt Bochum und grenzt an den Hattinger Stadtteil Blankenstein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Welper und Blankenstein, um 1840

Hermann Mercker berichtet 1619, dass auf dem Schultenhofe zu Hunsebeck eine Kapelle gestanden habe, die dem heiligen Nikolaus geweiht war.[1]

Über Jahrhunderte war das Dorf Welper überwiegend landwirtschaftlich geprägt. 1711 wird am Schulknapp die erste Schule eröffnet. 1825 kam die Bauerschaft Welper zusammen mit Holthausen zur Bürgermeisterei Hattingen, wurde aber 1867 durch Ausgliederung aus Holthausen eine selbständige Gemeinde.[2]

Nachdem im 19. Jahrhundert Eisenerz gefunden wurde, erlebte Welper mit der Eröffnung der Henrichshütte im Jahre 1855 einen erheblichen Aufschwung. 1909 entstand die Gartenstadt Hüttenau als genossenschaftliche Arbeitersiedlung.

Die Kirche St. Joseph wurde 1929 erbaut.

Die Gemeinde Welper wurde am 1. April 1966 mit der Gemeinde Blankenstein zur Stadt Blankenstein vereinigt.[2] Blankenstein wurde am 1. Januar 1970 per Gesetz zur Neugliederung des Ennepe-Ruhr-Kreises nach Hattingen eingemeindet.[3]

Die Henrichshütte wurden schrittweise zwischen 1986 und 2004 stillgelegt. Auf dem Gelände wurden das Westfälische Industriemuseum, Gastronomie und ein Gewerbepark angelegt.

Seit Januar 2009 wird die ehemalige Zweigstelle Welper der Stadtbücherei Hattingen als Bürgerbücherei auf ehrenamtlicher Basis fortgeführt.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Norden und Westen hin wird Welper durch die Ruhr begrenzt, nach Süden durch den Sprockhöveler Bach.

Welper ist ein Gebiet mit Wohnraum, Geschäften, Schulen und Industrie. Die meisten Geschäfte konzentrieren sich um den Marktplatz. Zum Stadtteil gehören vier Kindergärten,[4] die Erik-Nölting-Grundschule,[5] die Gesamtschule Welper (Sekundarschule 1)[6] und das Freibad Welper.[7] Die Jugendbildungsstätte der Naturfreunde stammt aus dem Jahr 1981.[8]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Welper – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. laut Christian Hartmann
  2. a b Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 292.
  3. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 112.
  4. Katholischer Kindergarten St. Joseph
  5. Erik-Nölting-Grundschule
  6. Gesamtschule Welper
  7. Freibad Welper
  8. Jugendbildungsstätte Welper