Wetterauische Gesellschaft

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Die Wetterauische Gesellschaft für die gesamte Naturkunde zu Hanau 1808 e.V. ist eine naturforschende Gesellschaft. Sie ist Hessens ältester eingetragener Verein.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 5. Juli 1808 entwarfen der Kammerassessor Karl Cäsar von Leonhard sowie der Professor der Chemie und Naturgeschichte Johann Heinrich Kopp, beide aus Hanau, den von letzterem erdachten Plan zu einer wetterauischen naturforschenden Gesellschaft, dem weitere Naturforscher, darunter Johann Heinrich Cassebeer, zustimmten. Die Gründung erfolgte am 10. August 1808 in Hanau.[2]

Bekannte Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenmitgliedschaft

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lars-Oliver Renftel: Die Wetterauische Gesellschaft für die gesamte Naturkunde zu Hanau. In: Stadtzeit 6. 700 Jahre Stadtrecht, 400 Jahre Judenstättigkeit. Hanau 2003, ISBN 3-9806988-8-2, S. 203–206.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Hanauer Anzeiger vom 9. November 2007
  2. Website der Stadt Hanau anlässlich der Sonderausstellung "Bodenfrost" 2008
  3. a b c Annalen der Wetterauischen Gesellschaft, Hanau, 1819, 4(1)
  4. Susanna, J. A.: Levensschets van Hendrik Boie en hulde aan zijne deugden en verdiensten. Meijer Warnas, Amsterdam 1834: 287 S.
  5. Jahresbericht der Wetterauer Gesellschaft, Hanau, 1858
  6. Joseph Paul von Cobres: Kurze Übersicht der naturhistorischen Bibliothek und des Naturalien-Kabinetts des Joseph Paul Edlen von Cobres, des heil. röm. Reichs und des Maltheser Ordens, seiner Kaiserl. Königl. Österr. Majestät Rath, der Kaiserl. Leopoldinisch – Carolinischen Akademie der Naturforscher unter dem Namen Plinius VI, der naturforschenden Gesellschaften zu Danzig, Berlin und Halle, der mineralogischen zu Jena, der Wetterauer Gesellschaft für die gesammte Naturkunde, der vaterländischen Gesellschaft der Aerzte und Naturforscher Schwabens; wie auch der Akademie der Künste zu Augsburg – wirkliches – ordentliches – ausserordentliches oder Ehrenmitglieds, Besizers der Ehrenmadaille der vormaligen Stände Tyrols, welche mit Anfang des nächstkommenden 1811 Jahres aus freyer Hand vereinzelnt abgelassen werden. Selbstverlag des Autors, Augsburg 1810, S. Titelblatt.
  7. Jahresbericht der Wetterauer Gesellschaft, Hanau 1861-1863
  8. Friedrich Ludwig von Witzleben in der Hessischen Biografie