Wiegand Hennicke

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Ankündigungsplakat der CDU Wilmersdorf 1965 mit Manfred von Richthofen

Wiegand Hennicke (* 28. September 1928 in Berlin; † 18. April 2000 ebenda) war ein deutscher Politiker (CDU).

Hennicke besuchte das Arndt-Gymnasium Dahlem und wurde 1944 als Luftwaffenhelfer eingezogen. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte er 1946 das Abitur abschließen. 1947 begann er mit dem Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin für Volkswirtschaft und Rechtswissenschaft. Ein Jahr später wechselte Hennicke an die neugegründete West-Berliner Freie Universität, dort war er auch Mitglied des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA). Während seines Studiums wurde er Mitglied der Burschenschaft Allemannia zu Berlin und im Jahr 1982 auch der Burschenschaft Germania zu Würzburg.[1] 1950 machte er das 1. juristische Staatsexamen. Er absolvierte den juristischen Vorbereitungsdienst als Gerichtsreferendar beim Kammergericht, bestand 1955 das 2. juristische Staatsexamen und wurde als Rechtsanwalt zugelassen. Später war er Justiziar einer Berliner Hypothekenbank.

Hennicke trat der CDU bei. Bei der Berliner Wahl 1958 wurde er in das Abgeordnetenhaus von Berlin gewählt, bis er im Oktober 1972 aus dem Parlament ausschied. Sein Nachrücker wurde daraufhin Werner Platzeck (1930–2015).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Burschenschafter-Stammrolle 1991. S. 38.