Wilhelm Alfred Eckhardt

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Wilhelm Alfred Eckhardt (* 27. Januar 1929 in Kiel; † 4. Juli 2019 in Marburg) war ein deutscher Historiker und Archivar.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eckhardt besuchte das Beethoven-Gymnasium Bonn und erhielt die Matura am Akademischen Gymnasium Graz. Er studierte Rechtswissenschaft und Philologie an der Philipps-Universität Marburg. Er wurde im Corps Teutonia Marburg aktiv und am 10. Februar 1949 recipiert.[1][2] 1953 wurde er zum Dr. phil. promoviert. 1956 ging er als Archivassessor an das Hessische Staatsarchiv Marburg. Dort wurde er 1981 Leitender Archivdirektor und Direktor des Staatsarchivs. Zugleich leitete er die Archivschule Marburg. 1962 wurde er Mitglied der Historischen Kommission für Hessen. 1994 pensioniert, war er Inhaber des Verlags Trautvetter & Fischer Nachf. in Witzenhausen.[3] Eckhardt legte zahlreiche Editionen zur Rechtsgeschichte vor.[4]

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilhelm A. Eckhardt ist der Sohn des Rechtshistorikers Karl August Eckhardt und der Bruder des Archivars Albrecht Eckhardt.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Editionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Arnsburger Urbar. Historische Kommission für Hessen, Marburg 2017.
  • Das Frankenberger Stadtrechtsbuch. Historische Kommission für Hessen, Marburg 2014.
  • Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Allendorf an der Werra und des Salzwerks Sooden. Elwert, Marburg 2007.
  • Bauernleben im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Die Stausebacher Chronik des Caspar Preis 1636–1667. Hrsg. mit Helmut Klingelhöfer. Mit einer Einführung von Gerhard Menk, Trautvetter & Fischer, Marburg 1998.
  • Das Salbuch des Stifts Kaufungen von 1519. Elwert, Marburg 1993.

Monografien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bad Sooden-Allendorf. Führer durch die Stadt und ihre Geschichte. Zusammen mit Wilhelm Meder, 5. Auflage, Trautvetter & Fischer, Marburg 1983.
  • Die Kapitulariensammlung Bischof Ghaerbalds von Lüttich. Musterschmidt, Göttingen/Berlin/Frankfurt 1955 (Zugleich: phil. Diss. Marburg 1953).

Sammelband[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Miszellen und Vorträge. Trautvetter & Fischer, Marburg 1995.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kösener Corpslisten 1996, 171/1407.
  2. Blaubuch des Corps Teutonia Marburg 1825 bis 2000, S. 366.
  3. Trautvetter & Fischer Nachf.
  4. Andreas Hedwig: Nachruf Dr. Wilhelm Alfred Eckhardt. Hessisches Landarchiv, abgerufen am 4. Oktober 2019.