Willi Kellers

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Willi Kellers beim Konzert mit Boombox im Club W71, 2013

Willi Kellers (* 21. Dezember 1950 in Münster als Wilhelm Heinrich Kellers) ist ein deutscher Schlagzeuger des Modern Creative Jazz und der neuen Improvisationsmusik.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kellers studierte Musik an den Hochschulen Münster und Detmold. Anschließend war er als Theaterkomponist für die Bühnen in Bochum, Köln, Hamburg, Basel und Wien tätig. Seit 1980 trat er im Duo mit Peter Brötzmann auf. Es folgten Projekte mit Achim Knispel, mit einer eigenen Workshop Band, in Formationen mit Frank Wright, Harry Miller, Willem Breuker und Brötzmann. Ab der Mitte der 1980er Jahre arbeitete er mit Fred Frith, Tony Oxley und Phil Minton. 1989 spielte er im Quartett mit Manfred Schoof, Jay Oliver und Brötzmann. Ab 1990 arbeitete er auch im Trio mit Keith und Julie Tippetts, sowie mit Ernst-Ludwig Petrowsky und Barre Phillips, aber auch mit Manfred Hering und mit Borah Bergman zusammen. Aktuell spielt er mit Petrowsky, Thomas Borgmann und Christoph Winckel (Ruf der Heimat), im Trio Boom Box mit Borgmann und Akira Andō sowie mit Abdourahmane Diop.

Konzerttourneen führten in die meisten Länder Europas, aber auch in die USA, nach China und Sibirien.

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • One for Cisco, (2016), NoBusiness Records, NBLP 91, Thomas Borgmann Trio mit Max Johnson / Thomas Borgmann
  • boom box - jazz,(2011), boom box (mit Thomas Borgmann / Akira Ando), jazzwerkstatt, jw 106
  • Machine Kaput, Konnex Records 1996, KCD 5070, Ruf der Heimat mit Peter Brötzmann / Thomas Borgmann / Christoph Winckel
  • Ruf der Heimat, Konnex 1995, KCD 5067, Ruf der Heimat mit Ernst-Ludwig Petrowsky / ThomasBorgmann / Christoph Winckel

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Willi Kellers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien