Christof Thewes

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Christof Thewes (2015)

Christof Thewes (* 14. Januar 1964 in Quierschied) ist ein deutscher Komponist und Posaunist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thewes arbeitet als Posaunist und leitet zahlreiche Ensembles und Musikprojekte, die sich zwischen modernem Jazz, freier Improvisation und Neuer Musik bis hin zu experimentellem Rock, Funk und Popmusik bewegen.

Er spielte unter anderem auf den Festivals Jazz d’Or Straßburg, EU-Festival Marciaque, Internationales Jazzfestival St. Ingbert und St.Wendel, Jazzfestival in den Ministergärten Berlin, Burgfest für Neue Musik Illingen, Jazzherbst Darmstadt, Hörspielfestival Erlangen und dem Jazzfestival Nancy.

Gegenwärtig ist er Mitglied der Ensembles Undertone Project, Gulden / Thewes (mit Alfred Gulden), Quartetto Pazzo (mit Dirk-Peter Kölsch, Rudi Mahall und Henning Sieverts), der Big Band The Ascension Factor, Yahoos, Phase IV und vielen anderen. Im Projekt LACY POOL (mit Uwe Oberg und Michael Griener) widmet er sich der Musik von Steve Lacy.

Thewes arbeitete mit zahlreichen renommierten Musikern wie Wollie Kaiser, Jürgen Wuchner, Gabriele Hasler, Claudio Puntin, Roger Hanschel, Albert Mangelsdorff, Georg Ruby, Ralph Beerkircher, Frank Wingold, Dieter Manderscheid, Jörn Schipper, Gunter Hampel, der Neuen Dresdner Kammermusik, Wolf Biermann und vielen anderen zusammen. Mit Thomas Borgmann, Willi Kellers und Christoph Winckel spielt er im Quartett Ruf der Heimat. 2010 veröffentlichte er ein Album für Posaune solo bei JazzHausMusik; 2017 spielte er mit Anette von Eichel im Duo VoicesNoisesLungs’nTongues.

Von 2000 bis 2011 arbeitete er als Dozent im Aufbaustudiengang Jazz an der Hochschule für Musik Saarbrücken. Thewes schreibt Auftragskompositionen für Rundfunk, Film und Kammerorchester.

2007 wurde ihm der Jazzpreis der Stadt Worms verliehen.[1] Thewes ist Mitglied im Netzwerk Neue Musik.

Christof Thewes (2. v.l.), als Mitglied des "Ekkehard-Jost-Oktetts", 2009 in Hofheim
Christof Thewes 2006 auf dem Jazzfestival St. Ingbert

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Yahoos – Cat Confuser, 1992 (mit Christoph Kammer, Dirk Rothbrust, Thomas Honecker)
  • Undertone Project – Open Circle, 1993
  • Untertone Project – From the Dark Side, 1996
  • Gutter Music, 1999
  • Gulden/Thewes – Fall tot um, 2000
  • Little Big Band – A Kind of Silly Walks, 2001
  • Yahoos – Schwarzes Album, 2002 (mit Joker Nies, Thomas Honecker, Jörg Fischer)
  • Modern Chamber Ensemble – Moviemusic, 2002
  • Ascension Factor – Ratiomystic, 2002
  • Thewes/Mahall – Quartetto Pazzo, 2003
  • Gulden/Thewes Little Big Band – Greyhound, 2004
  • Undertone Project – Lost Brain, 2005
  • Undertone Project – Modest Mussorgsky - Bilder einer Ausstellung, 2006
  • Quartetto Pazzo – Melancholera, 2007
  • Christof Thewes Quintett – Plays the Music of Charles Mingus, 2007
  • Ensemble HKS – Nervous Meditation, 2008
  • Griener/Roder/Thewes – Squakk, 2008
  • Ulrich Gumpert Workshop Band – Suites, 2008
  • Trombonealone 2010
  • Vorzeitiges Requiem, 2011
  • Griener, Mahall, Roder, Thewes: Squakk – Willisau & Berlin, 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Christof Thewes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jazzpreis der Stadt Worms 2007 geht an den Posaunisten und Komponisten Christof Thewes.