Wladimir von Pawlowski

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Wladimir von Pawlowski (* 29. August 1891 in Spittal an der Drau; † 7. Januar 1961 in Klagenfurt)[1] war ein österreichischer Jurist und Gauleiter von Kärnten.

Von Pawlowski war Nachfahre eines im 19. Jahrhundert nach Kärnten ausgewanderten polnischen Adelsgeschlechts. Sein Vater war Bezirkshauptmann in Spittal an der Drau. Nach einem Jurastudium wurde er Jurist in der Kärntner Landesregierung, die ihn aber 1935 aus politischen Gründen vom Dienst suspendierte. Im Juli 1936 trat er der in Österreich verbotenen SS bei und wurde nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich 1938 Gauleiter von Kärnten. Zwischenzeitlich von Hubert Klausner abgelöst, war er es 1939–1941 erneut. In Graz wurde er 1951 zu fünf Jahren Haft verurteilt und starb nach seiner Entlassung aus der Haft 1961 in Klagenfurt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter Broucek (Hrsg.): Ein General im Zwielicht. Die Erinnerungen Edmund Glaises von Horstenau. Band 2: Minister im Ständestaat und General im OKW (= Veröffentlichungen der Kommission für Neuere Geschichte Österreichs, Band 70). Böhlau, Wien u.a. 1983, ISBN 3-205-08743-7, S. 675.